Fotoblog

Das erste Mal und die Ernüchterung

So, nun ist es passiert. Ich habe mir eine Digitalkamera gekauft. Die letzten Tage verbrachte ich nun damit die Speicherkarte eifrig zu füllen und während die Kamera und ich schon nach kurzer Zeit ein eingespieltes Team waren, gab’s gestern den ersten Dämpfer. Beim Installieren der beiliegenden Software wurde mir schlagartig klar, daß nicht nur ich, sondern auch mein Computer zu alt für die moderne Technologie sind! Als Nutzerin eines 5 Jahre alten Betriebssystems kann ich meine RAW Dateien nicht mehr auf den Computer aufspielen und darf auch keinen Support mehr erwarten. Danke Canon!!! Danke Apple!!! 😡

Nach stundenlangem Googeln bin ich letztendlich doch fündig geworden und habe mir eine Fotosoftware gekauft, die dieses Problem umgeht und ich meine RAW- Dateien abspeichern kann. Der Rechner ächzt unter der Last des Fotoprogramms, allzuviel Tüddeleien darf ich mir nicht erlauben. Will ich aber auch gar nicht, nur abspeichern…

So kann ich dann doch meine ersten Schnappschüsse präsentieren.

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14 Antworten

  1. Da sind Dir wirklich schöne stimmungsvolle Fotos gelungen

    6. August 2012 um 20:16

    • Danke! Ja das digitale Fotografieren macht wirklich Spaß. Wenn nur nicht das Gefrickel drumherum wäre. Aber das gehört heutzutage halt zum Lernprozess dazu. Ich werde mich fügen… 😀
      LG kiki

      6. August 2012 um 23:01

  2. Mönsch Kiki, gratuliere! Das sieht doch ganz ordentlich aus. Kommt eben nicht auf die Kamera an … Wünsche dir viel Freude mit dem neuen Dings.
    Als ich vor 4 Jahren auf digital umstieg, musste schließlich auch bei mir ein neuer Computer her. Das langsame Rechnen der Bilder ging mir irgendwann auf den Zeiger. Ich kann aber im Nachhinein sagen, dass das Bearbeiten mit der Software am schnelleren Rechner Freude macht. Ich hab da aber nichts großartiges. Ein altes Photoshop Elements. Reicht vollkommen. Ganz früher saß ich immer in der Dunkelkammer. Im Heizungskeller. Heute kann ich die Bildbearbeitung wenigstens gemütlich am Schreibtisch erledigen. Das ist ein Fortschritt. Na, ich plaudere hier so rum. Ist vielleicht gar nicht interessant. Freue mich auf weitere Bilder hier bei Spiegelbremse. Gruß – KUM

    6. August 2012 um 20:19

    • Mir gefällt deine Plauderei. Ich bin ja Neuling auf diesem Gebiet, obwohl ich nicht das erste Mal eine Kamera in der Hand habe. Ich habe mir heute auch das Photoshop Elements zugelegt, da dies das einzige Programm ist, was die neuen RAW Dateien auf meinem alten Computer bewältigen kann. Mehr kann ich im Moment nicht erwarten. Ein flüssiger Workflow sieht allerdings anders aus… jetzt weiß ich wofür ich die nächsten Monate arbeiten gehe…Ich habe auch lange überlegt, ob ich wirklich eine Digitalkamera brauche. Ich mag bei Analogkameras das Absolute, welches mit dem Drücken des Auslösers unumkehrbar ist. Es zwingt mich oft dazu mich gezielter auf gewisse Situationen zu konzentrieren, aber ich habe auch einen Riesenspaß mit der Digitalen, bis ich dann vor dem Computer sitze…
      LG kiki

      6. August 2012 um 23:22

      • Mit PSE kommst du schonmal sehr weit. Da musste einfach mal ein paar Stunden probieren, was das alles kann. Ich empfehle hier mit Ebenen zu arbeiten. Eine für Kontraste, eine für Tonwerte, eine zum Abwedeln und Nachbelichten. Das ist sehr präzise und lässt sich gut kontrollieren. Ich bin insgesamt nicht so der mega Nachbearbeiter. Für mich ist das Foto nicht das Ausgangsmaterial für ein erst zu schaffendes Kunstwerk. Es ist schlicht das Dokument meiner Anwesenheit in einer bestimmten Situation. Und diese Situation lässt sich durch Nachbearbeitung leider nicht erzeugen. Ich habe etwa ein Jahr geübt, bis ich das Gefühl hatte, jetzt weiß ich in etwa was ich mit PSE tue 😉

        7. August 2012 um 14:08

        • So sehe ich das auch. Es ist gut, wenn man eine Software benutzen kann, um ein klein bischen den Gesamteindruck zu verbessern, aber die Authentizität soll bleiben. Im Moment muß ich mich erst mal auf die neue Kamera konzentrieren und zusehen, daß ich mir irgendwann einen neuen Rechner zulege um wieder flüssig arbeiten zu können. Die Verwaltung der Daten in Photoshop ist im Moment auch eine Herausforderung für mich.

          7. August 2012 um 19:43

  3. das mit dem verhältniss kamera und computer und wer wieder wen vorraussetzt kommt mir bekannt vor… mittlerweile scheint da eine art wettlauf im gang zu sein, wie beim hase und igel…. tolle photos übrigends !
    lg, jürgen

    7. August 2012 um 14:33

    • Danke Jürgen. Ich habe in den letzten Monaten viele Kameratests im Internet gelesen aber diese Sache mit dem Betriebssystem ist mir irgendwie durch die Lappen gegangen. Ich weiß, daß ich im April noch auf der Canonseite gelesen habe daß mein OSX 10.5. unterstützt wird. Alles klar, dachte ich, schau dich mal nach einer Kamera um. Im Juni haben sie’s dann geändert und ich schaue jetzt in die Röhre! Egal, geht ja auch so, nur etwas holprig… 😀

      7. August 2012 um 19:52

  4. Hallo Kiki. Ich besuche zum ersten Mal Deinen Blog und was ich sehe gefällt mir richtig gut. Wenn ich mir die vielen Reisefotos anschaue habe ich Lust gleich dorthin (zurück) zu fahren.

    Ich bin von Digital trotz der vielen Vorzüge wieder (grösstenteils) abgekommen weil mir die Arbeitsweise mit Film mehr zusagt und weil mir der Filmlook im allgemeinen besser gefällt. Das ist rein subjektiv und hat nichts mit besser/schlechter zu tun. Manchmal bin ich aber auch hin und her gerissen :-). Deine ersten Digitalen finde ich sehr gut. Sie haben eine schöne Tiefe und mir gefällt der natürliche Look, wenngleich ich selbst den Kontrast ganz dezent erhöht hätte.

    Ich freue mich auf die nächsten Artikel.

    LG, Gilles

    8. August 2012 um 21:53

    • Danke Gilles für deinen lieben und aufschlußreichen Kommentar. Ich lasse mich da gerne belehren. Es war mein erster Ausflug mit der Digitalen und die Erinnerung an die bescheidenen Lichtverhältnisse war noch sehr nah. Ich habe ein wenig an der Tonwertkorrektur gedreht, das war’s. Es sollte einfach nur so rüberkommen, wie ich es gesehen habe. Aber du hast Recht, da kann man mehr draus machen. Ich habe mich nicht getraut, Bildbearbeitung ist völliges Neuland für mich, ich muß da erst mal umdenken.
      Die alte A1 bleibt weiterhin in Gebrauch. Ich habe so lange mit ihr fotografiert, auch unter widrigsten Umständen mit viel Dreck, Staub, Feuchte und sie hat mich nie im Stich gelassen. So ein funktionstüchtiges Gerät sortiere ich nicht einfach aus, das hat sie nicht verdient. Ich bin all die Jahre sehr zufrieden mit ihr gewesen. ich denke man kann beide Arten von Fotografie sehr gut miteinander verbinden.
      LG kiki

      9. August 2012 um 00:55

      • Wenn man wie wir kein Geld mit den Fotos verdienen muss, dann kann man ganz nach Belieben mal mit diesem mal, mit jenem fotografieren und herumexperimentieren. Als Profi sieht das anders aus. Es gibt nur noch wenige Bereiche wo sich analog rechnet. Sogar einige von den Grossformaturgesteinen (in der Landschaftsfotografie) sind auf Digitale (Mittelformat-)Kameras umgestiegen.
        Ich wünsche Dir und den anderen Mitlesern allzeit gutes Licht.
        Gilles

        9. August 2012 um 10:09

  5. hallo kiki,
    vielleicht noch ein tipp, versuche mal auf osx 10.6.8 zu gehen ( oder neuer ) und dann …wenn gerade geld da ist?…besorge dir lightroom 4, es ist erstaunlich was damit geht, ohne dieses ganze ebenzeug wie bei photoshop kannst du in dieser raw engine die kontraste, die farben, und vieles ändern…ohne aber das bild selbst bearbeiten zu müssen…und zugleich eine übersicht und archiv erstellen…
    lg, jürgen

    14. August 2012 um 18:52

    • Danke Jürgen, ja, das hatte ich mir auch schon überlegt. Mittlerweile glaube ich aber, daß die externe Festplatte das Problem ist und nicht mein alter Computer. Als ich die Fotos das erste Mal von der Kamera importierte, habe ich sie gleich auf eine Externe geschoben, da ich zu wenig Speicherplatz auf dem Rechner habe. Folgendes: sobald ich diese externe Festplatte an den Rechner anschließe geht die CPU in die Höhe und der Lüfter startet, OHNE daß ich auch nur eine Anwendung aufgerufen habe. In der Aktivitätsanzeige sehe ich daß es am Finder liegt. Hab versuchsweise meine RAW Ordner mal auf den Rechner kopiert und auf einen USB Stick, und siehe da… es läuft total flüssig, ich kann ohne Probleme und ohne langes Warten meine Fotos aufrufen und bearbeiten. Keine Probleme mehr mit CPU und lautem Lüfter, komisch…
      Mir ist aber auch klar, daß ich irgendwann einen neuen Rechner brauche und wollte das im nächsten Jahr sowieso in Angriff nehmen. Ich weiß aus der Vergangenheit, daß es manchmal bei Gravis beim Kauf eines iMacs gleichzeitig etwas Rabatt bei Software gibt, u.A. auch für Lightroom. Dann schlage ich zu. Hoffe inständig auch auf ein entspiegeltes Display. 😀
      LG kiki

      14. August 2012 um 19:33

  6. april

    Schnappschüsse ganz nach meinem Geschmack: Details, Rostiges – gefällt mir.

    30. August 2012 um 10:21

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