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Veränderungen

Wieder zuhause. 4 Wochen Myanmar liegen nun hinter mir. Auffälligstes Merkmal war diesmal die Präsenz einer Dame, die bei meinem letzten Besuch vor 4 Jahren im Tagesgeschehen überhaupt nicht zu existieren schien. Jeder kannte sie, ihr Name wurde jedoch nur geflüstert. Sie stand unter Hausarrest. Hätte man damals Plakate von ihr aufgehängt, wäre man sofort in den Knast gewandert.

The Lady

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4 Antworten

  1. 4 Wochen Myanmar – da wäre ich gerne mit gereist.Ich bin sehr gespannt auf Deine weiteren Fotos. Den Menschen im Land kann man nur wünschen dass die Frau Aung San Suu Kyi irgendwann Geschicke im Land leiten darf.

    1. Dezember 2012 um 19:35

    • Danke Gilles. Ja, auf die Lady stützen sich viele Hoffnungen in der Bevölkerung. Wir können nur abwarten und zuschauen ob sich wirklich was im Land ändert. Sie selber dämpft ja schon die Hoffnungen. Die Verknüpfungen der Militärjunta lösen sich leider nicht so einfach auf. Es war trotzdem ein aufregender Trip!

      3. Dezember 2012 um 22:05

  2. Willkommen zurück, Kiki!

    Erstmal vielen Dank, dass Du so viele Kommentare bei mir nachgearbeitet hast … Großartig. Ich werde darauf noch antworten. Jetzt ist grade die Zeit etwas knapp…

    Zu deinem Bild:

    Für mich entsteht hier eine Geschichte aus dem Besen, der da unter der Bude liegt, mit dem Eimer daneben. Man sieht gewissermaßen gewohnheitsmäßiges Fegen, wegen der Blätter, die von den Bäumen fallen, und vielleicht auch wegen des Abfalls, den die Leute hinterlassen. Links der Mönch, mit dem Aushang beschäftigt, ist schon Teil von etwas anderem. Er hat ein gerichtetes Interesse, vielleicht ebenfalls aus Gewohnheit, aber auf jeden Fall speziell. Mitten hinein in Gewohnheit und Neugier platzt jetzt das Neue, die politische Botschaft, das Versprechen, von nun an frei zu sein, gerecht behandelt zu werden, was weiß ich auch immer. Daneben hast du aber auch ein Zitat an die Natur eingefügt. Bäume spenden in der Hitze des Tages Schatten, werfen regelmäßig Blätter ab, welche dann wieder gewohnheitsmäßig zusammengefegt werden müssen. Hier kommen drei Sachen zusammen: Die naturbedingte Gewohnheit, die menschliche Neugier, das politische Versprechen. Nichts von dem überwiegt. Du hast es in seiner Ausgewogenheit eingefangen. Gutes Bild!

    Gruß – KUM

    3. Dezember 2012 um 16:05

    • Danke KUM. Du hast es ganz treffend beschrieben. Ich war überwältigt von der Präsenz der Lady, da mußte ich einfach mal versuchen die Stimmung etwas einzufangen. Vor einigen Jahren sah es dort noch ganz anders aus. Ich kann den Leuten nur wünschen, daß es dort bald auch etwas gerechter zugeht. Die Mönche lebten im Kloster ja noch ihr eigenes Leben, jetzt verschmelzen die Dinge, weil man auch etwas offener redet. Ich wünsche den Menschen in Myanmar nur das Beste.
      LG kiki

      3. Dezember 2012 um 22:11

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