Fotoblog

In Gedanken

An was der kleine Mönch wohl gerade denkt? Vielleicht versucht er auch nur die Langnase zu ignorieren, die im Kloster umher stöbert. Egal, ich bin ihm jedenfalls dankbar, daß er nicht in die Kamera geschaut hat.

Der kleine Mönch

Advertisements

23 Antworten

  1. nice perspective and the confused/in-thought expression by the monk.

    14. Juni 2013 um 10:37

    • Thanks Alan. I asked him before I took this photo. He agreed, but I think he was a little bit confused about the situation.

      14. Juni 2013 um 10:59

      • turned out very well i must say. Very natural whether you asked or not. 🙂

        14. Juni 2013 um 21:10

  2. Schön eingefangen. Da möchte man wirklich hinter die Fassade schauen. Mir gefallen auch die Farben super gut, das Gewand mit der Mauer kombiniert. Du bescherst mir wirklich Vorfreude auf Vietnam 😉
    liebe Grüsse Thee

    14. Juni 2013 um 13:48

    • Danke Thee. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, daß du viele von diesen Burschen in allen Altersklassen vor die Kamera bekommst.
      Schönes WE wünscht Dir
      kiki

      14. Juni 2013 um 21:37

  3. „Einfach“ „nur“ schön!
    Dazu ein schönes Wochenende

    14. Juni 2013 um 17:43

    • Danke!
      Dir auch ein schönes Wochenende.
      LG kiki

      14. Juni 2013 um 21:38

  4. Ein wunderbarer Moment. Sehr natürlich und gerade durch die fremde Situation für den Jungen fotografiert zu werden „direkt im Leben“. Toll eingefangen. Die Handstellung spricht ja Bände … 😉

    14. Juni 2013 um 21:16

    • Vielen Dank Anette. Ja, es ist eine Gegend wo nicht allzuoft Fremde vorbei schauen. Dazu kommt noch die Sprachbarriere… der Lütte war einfach etwas überfordert. Ich zeigte ihm anschließend „sein“ Foto, da lächelte er.
      LG kiki

      14. Juni 2013 um 21:43

  5. Ah, das gefällt mir ausgesprochen gut. Du hast genau die richtige Distanz gewahrt. Und vor allem das Licht ist toll. Die von dir beschriebene Verunsicherung des kleinen Mönches kann man am Gesichtsausdruck nicht erkennen.

    14. Juni 2013 um 23:14

    • Es war später Nachmittag, da fotografiert man ja besonders gerne 😉
      Ich tue mich eigentlich schwer, so einfach in den Klöstern die Mönche nach einem Foto zu fragen. Da ist immer so eine gewisse Distanz und Respekt, wenn du weiß was ich meine. Ich konnte allerdings einige Fotografen beobachten, die da wesentlich abgebrühter zur Tat schritten. So erblickte ich in der Shwedagon Pagode mal einen Fotografen, der drückte einem meditierenden Mönch die Linse ungefragt fast in’s Gesicht. Solch Verhalten gehört sich meiner Meinung nach nicht. Mir gefällt mein Foto, es ist eines der besseren von dieser Reise. Ich gebe auch zu, es juckt der Auslöser, wenn ich die roten Kutten sehe, aber man sollte auch wissen wo die Grenzen sind. Bei diesem Foto war sie definitiv erreicht.
      Wünsche dir ein schönes Wochenende
      kiki

      15. Juni 2013 um 09:47

      • Du hast vollkommen recht. Den Respekt sollte man mitbringen. Auf gut Norddeutsch heißt es eben: Das gehört sich nicht, den Mönchen direkt ins Gesicht zu starren. Auch ich gehe nah ran an die Leute. Aber nie mitten ins Gesicht. Umgebung ist immer wichtig. Erst daraus ergeben sich oftmals die Bezüge, die im Bild eine kleine Geschichte entstehen lassen.

        15. Juni 2013 um 15:49

        • Da bin ich ganz auf Eurer Linie. Respekt muss sein. Der Mönch wusste dass Kiki ihn fotografierst und er ist einfach nur cool geblieben. Ein wundervolles authentisches Foto. Doch nicht alle Fotografen haben so viel Anstand. Bei meiner letzten Indien Reise mit zwei Leuten waren wir auch ein Kloster besichtigen. Vor der Gebetszeremonie hat ein Mönch uns gebeten keine Fotos zu machen. Der eine Kollege (mit dem ich heute keinen Kontakt mehr habe) hat sich nicht daran gestört und immer nur weiter fotografiert. Genauso hat er in Varanasi bei den Leichenverbrennungen voll draufgehalten obwohl es nicht erwünscht ist. Man braucht sich nicht zu wundern wenn immer mehr Einschränkungen kommen. Da trägt jeder Einzelne seine Verantwortung.
          Liebe Grüsse,
          Gilles

          16. Juni 2013 um 08:41

          • Ich fürchte aber, diese Einschränkungen werden kommen, da nicht jeder einsichtig ist. Dein ehemaliger Bekannter hat anscheinend „Glück“ gehabt, daß er die Verbrennungen fotografieren konnte. Als ich damals um diese Ghats geschlichen bin, hatte ich sofort einen Aufpasser an der Seite, der darauf geachtet hat, daß ich die Kamera nicht in die Hand nahm. Die Uneinsichtigen bekamen richtig Ärger und anschließend war der Film weg!
            Dank Internet kann man heutzutage ja eine fast unüberschaubare Anzahl an sehr guten Dokumentarfotos aus allen möglichen Ländern betrachten und viele Fotografen verdienen damit zu Recht ihr Geld. Nur scheint die große Masse dadurch auch zu glauben, sie brauchen nur 2 Wochen Urlaub und eine hochgezüchtete DSLR und haben anschließend die gleichen Aufnahmen im Kasten. Erst knipsen und dann überlegen… ich denke das ist nicht mehr aufzuhalten.

            16. Juni 2013 um 10:43

            • Damit hast du einen sehr interessanten Punkt angeschnitten. Es geht um die Demokratisierung des Reisens. Oder weniger philosophisch: Jeder wird zu seinem eigenen Berichterstatter. Ich verlasse mich in solchen Momenten auf die Profibilder. Viel wichtiger ist mir ohnehin der sinnliche (nicht über-sinnliche!) Eindruck an solchen Orten. Und der lässt sich nicht in wenigen Minuten durch wildes Geknipse festhalten. Im Gegenteil. Der Eindruck entgeht einem. Warum dann hinreisen? Um mit dem Bild eines faltigen Mönchsgesichts heimzukehren? Das lohnt die Mühe nicht 😉

              16. Juni 2013 um 12:34

        • Für mich ist es auch ein großer Unterschied, ob ich Streetfotografie im öffentlichen Raum betreibe wie du es machst, oder mich in einer an sich geschlossenen Gesellschaft befinde, wie z.B. in einem Kloster mit völlig anderen Lebensgewohnheiten. Ich glaube vielen ist dieser Unterschied überhaupt nicht bewußt und so kommt es zu Grenzüberschreitungen.

          16. Juni 2013 um 12:28

          • Sehr treffend formuliert. Dieser Unterschied ist wichtig. Ich war auch in Indien, habe auch in Tempeln fotografiert, Menschen, die dort ihren Sonntag verbrachten. Ich habe das Fotoverbot innerhalb des heiligen Bereiches akzeptiert (war eh zu dunkel da). Habe auch erlebt, dass dieses Verbot gegen Cash umgangen werden konnte (und die Priester hielten dafür ordentlich die Hand auf). Ich habe bemerkt das öffentlicher Raum in indischen Städten nicht so besteht wie bei uns. Die Menschen besitzen im wahrsten Sinne des Wortes diesen Raum. Öffentlichkeit ist dann doch etwas sehr europäisch-ameriknaisches Konzept. Aber eines war schnell klar: Die besten Fotos habe ich genau da gemacht, wo sich das in unseren Augen Private gewissermaßen öffentlich abspielt, auf der Straße. Denn hier ist das Buch, der Roman aufgeschlagen, durch den man in Indien getrieben wird. Hier habe ich meinen Blick für Situationen geschärft. Und ich habe meiner Leidenschaft gefrönt: Klischees vermeiden! Indien ist nicht Farben, Licht, Düfte. Indien stinkt und ist dazu einfach nur laut, grell und schnell. Toll!

            16. Juni 2013 um 12:44

  6. so ein tiefenentspannter blick trotz bitte erlaubnis vorab.. nice!

    15. Juni 2013 um 18:46

  7. NAMASTE

    28. Juli 2013 um 05:20

  8. A reblogué ceci sur Le Mehograph and commented:
    Another great WordPress photographer that I have no choice to follow. Great pictures Spiegelbremse!

    13. November 2013 um 13:37

  9. Nice picture of this child, I agree with Meho, which must be followed !

    13. November 2013 um 14:26

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s