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Schatten am Rand

Bei meinen kleinen Lightroomspielereien stecke ich anscheinend im Moment in der Vignettenphase. Zumindest was die Geisternebelfotos von meinem letzten Helgolandbesuch angeht. Dabei kenne ich diesen Effekt schon aus Anfängertagen. War oft genug völlig uneinsichtig und bestückte den Weitwinkel noch mit einem Polfilter, weil mir der Himmel nicht blau genug war. Das ging natürlich immer voll nach hinten los und als ich dann anschließend die dunklen Ränder weggeschnitten hatte, blieb vom Weitwinkeleffekt nichts mehr übrig. 😀 Diese Trotzphase ist nun aber schon lange Vergangenheit und im Moment fummel ich einfach gerne virtuell an den Reglern für die Vignette herum. Ist natürlich auch eine Frage des persönlichen Geschmacks wie weit man dieses Spielchen treibt, ich denke der Effekt nutzt sich auch irgendwann wieder ab. Mal schauen was dann kommt…

Helgoland

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20 Antworten

  1. ml

    Haha, die „Vignettenphase“ hatte ich auch schon. Sieht doch gut aus!

    23. Juni 2013 um 18:21

    • Danke! Schön zu hören, daß es Dir auch so ging. Im Moment bin ich richtig angefixt von diesem Effekt, ichg hoffe nur, daß ich es nicht auf Dauer übertreibe… 😀

      24. Juni 2013 um 07:25

  2. Schönes, stimmungsvolles Bild. Das mit der Vignettierung sehe ich weniger kritisch. Durch gezieltes Zurücknehmen der Helligkeit fokussierst Du den Blick auf Dir wichtigere Anteile im Bild. Da dies durch unser Auge automatisch geschieht, glaube ich nicht, dass sich dieses Stilmittel abnutzen wird. Ich benutze es reichlich 😉

    23. Juni 2013 um 18:36

    • So hatte ich mir das auch gedacht. Danke!

      24. Juni 2013 um 07:27

  3. Ein bisschen Vignette hat noch keinem geschadet….. 😉

    23. Juni 2013 um 19:10

    • Mir gefällt der Effekt vor allem bei s/w Bildern. Das habe ich mir u.A. auch bei dir abgeschaut. 😉

      24. Juni 2013 um 07:32

  4. Ich stimme janxxgeist zu 😉 Die Vignettierung kann wunderbar ein bestimmtes Motiv zum Leuchten bringen. Es kommt nur darauf an, wie stark es nach Bearbeitung aussieht … Dein Bild jedenfalls gefällt mir sehr gut und solch Phasen kenne ich auch, die kommen, gehen, kommen wieder, manche bleiben. Und das ist gut so 🙂

    23. Juni 2013 um 22:19

    • Vielen Dank Anette. Das ist für mich auch der springende Punkt in dieser Sache. Wieviel Bearbeitung „verträgt“ ein Bild? Ich hab immer noch Momente, wo ich mich völlig in den Möglichkeiten der Bildbearbeitung vertüddel und irgendwann überhaupt nicht mehr weiß, welche „Dosis“ die richtige ist. Dieses Bild war im Original schon fast im Papierkorb, aber ich dachte, ich probier’s noch mal.

      24. Juni 2013 um 08:11

      • Ein Tipp meinerseits wäre, das Bild erstmal zur Seite zu legen, ein paar Tage oder mehr zu warten, und dann wieder hervorzuholen. Gut ist es auch meiner Erfahrung nach das Original und das Bearbeitete nebeneinander zu legen. Dass ich das eine oder andere Bild wieder aus dem Papierkorb geholt habe, kenne ich 😉

        24. Juni 2013 um 08:54

  5. Bisschen Drama machen mit der Vignette, keine Problem. Auch hier nicht. Grade solche Bilder mit viel Himmel sind da dankbar. Ich kann es auch nicht lassen…

    23. Juni 2013 um 22:57

    • Ja, Drama eben… dabei hab ich eigentlich ein sonniges Gemüt. 😀
      Ich war erst am überlegen, ob ich auch das Originalfoto zeige, welches ziemlich langweilig aussieht. Einfach nur trüb und kontrastarm. War in Probierlaune. 🙂 Erst ein bischen s/w… dann der Verlaufsfilter…die Vignette hat’s gerettet, sonst wär’s in der Tonne gelandet.

      24. Juni 2013 um 08:40

      • Sonnige Gemüter haben eine Auge für trübere Stimmungen. Nein, nicht in die Tonne. Denn der schmale Streifen der Düne am Horizont und die seltsamen kreisförmigen Abdeckungen am Kai machen aus dem Bild ein gutes Bild. Die Bearbeitung unterstreicht das nur: Du hast aus dem eigentlichen Nichts ein Foto herausgeschnitten.

        24. Juni 2013 um 09:00

  6. wow…wunderschön!

    24. Juni 2013 um 09:04

  7. Hi Kiki
    Regler sind dazu da um damit zu spielen, auszuprobieren und experiementieren:-) Und man soll seine Phasen ausleben. Was dir heute gefällt und vielleicht in 2 Jahren nicht mehr, ist ja egal. Es muss dir jetzt gefallen. Egal in welcher Richtung man sich künstlerisch betätigt, Spleens begleiten einem. Manchmal nur für eine kurze Phase, manchmal doch eine längere Zeit.
    Ich denke da es gute Tipps dabei von den Vorschreibern: Bild ohne Vignette und eines mit und dann auch nach ein paar Tagen vergleichen. In diesem Bild hast du doch kontrastreiche Blickfänger. Viel Spass beim Regler in Lighroom rumschieben:-) LG Thee

    24. Juni 2013 um 13:29

    • Hallo Thee, ja, das mit den Reglern macht Spass. Ich finde aber manchmal einfach nicht den Punkt, wo man dann aufhören sollte. Diese Versuche laß ich dann ein paar Tage ruhen, bevor ich dann weiter mache. Oft vertüddel ich mich dann anschließend bei anderen, neuen Möglichkeiten und ärgere mich einfach über meine Unentschlossenheit! Im Moment ist bei der Vignette die größte Zufriedenheit. 😉
      LG kiki

      24. Juni 2013 um 18:56

  8. Wunderschönes Bild und die Vignette hätte ich als solche gar nicht erkannt, da sie ja im Grunde nur den Himmel etwas abdunkelt, was hier super passt! Gefällt mir sehr! LG, Conny

    25. Juni 2013 um 09:42

    • Danke Conny. Ich muß gestehen ,daß ich sehr oft viele s/w Ideen bei dir abschaue. Dein Stil in der Bildbearbeitung ist einfach klasse. Allerdings hast du auch schon längst deinen eigenen Stil gefunden und arbeitest diesen immer weiter aus, während ich noch in der Probierphase stecke. Muß noch viel üben. Danke für’s Lob
      LG kiki

      25. Juni 2013 um 22:05

  9. Ich finde das Bild wahnsinnig gut – fine art !

    LG, Gilles

    28. Juni 2013 um 21:59

    • Danke Gilles. Ich merke selber, daß mir die Bildbearbeitung mittlerweile viel Spass bereitet. Am Anfang war ich noch etwas skeptisch, dachte man solle ein Bild nicht allzusehr verfremden, aber inzwischen fummel ich so lange rum bis mir das Ergebnis zusagt. Ist ja auch immer ein gewisser Lernfaktor dabei. 🙂
      LG kiki

      1. Juli 2013 um 14:05

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