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Barca Fan

Ob er mit dem Vereinswappen auf seiner Mütze was anzufangen weiß?

Ein Hauptgrund für den Einstieg in’s digitale Knipsen war für mich die Flexibilität bei den ISO-Werten. Man muß es ja nicht gleich übertreiben und es ersetzt auf keinen Fall ein lichtstarkes Objektiv.

In Myanmar kam mit Einsetzen der Dämmerung ab und zu die Auto-ISO zum Einsatz. Ich benutz die gerne für Schnappschüsse. Irgendwann rauscht es halt, ich spreche dann aber lieber von Körnung, das hört sich irgendwie besser an. Wie weit man das Spielchen treibt, hängt nun von der eigenen persönlichen Schmerzgrenze ab.

Dieses Bild wurde mit ISO 8000 fotografiert. Mir gefällt es. Besser als gar kein Foto. Entrauscht ist es kaum, gerade Gesichter bekommen sonst einen eher wächsernen Ausdruck. Daher nehme ich die Körnung gerne in Kauf.

Barca Fan

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12 Antworten

  1. Great shot, the lighting and the eyes both have a lot to say…

    19. August 2013 um 17:42

  2. Finde ich sehr ausdrucksstark dieses Portrait ! LG Roswitha

    19. August 2013 um 18:13

    • Danke Roswitha. Ich fand den Herrn auch klasse, nicht nur wegen der Mütze 😀 Vor allem der Blick hatte es mir angetan, dazu noch der Zigarrenstummel, irgendwie passt hier alles zusammen.
      LG kiki

      19. August 2013 um 18:39

  3. Herrliches Portrait, vermutlich mit einer interessanten Geschichte dahinter. Wo er wohl die Mütze her hat……. da könnte man auch spekulieren 😉
    In Sachen Iso, tja, das ist ja eine Philosophie für sich, gell. Du weisst, ich bin kein Iso Freund aber bin deiner Meinung, lieber Körnung als gar kein Bild:-) Liebe Grüsse Thee

    19. August 2013 um 18:55

    • Deine Meinung zur ISO ist ja auch richtig, die Bildqualität zeigt dies immer wieder. Bin manchmal einfach froh, daß die heutige Technik diese vielen Möglichkeiten bietet und ich ein wenig damit rumtüddeln kann. Ich bin z.B. kein Freund des nachträglichen Entrauschens, wenn die Körnung bei hoher ISO nicht passt, geht das Bild in die Tonne und gut. Da bin ich dann ganz rigoros 😀
      LG kiki

      20. August 2013 um 07:36

  4. KUM

    Das Rauschen ist überhaupt kein Problem. Bei 8000 ISO noch so einBild zu bekommen ist toll. Respekt vor deine FF-Kamera. Du hast so den richtigen Augenblick erwischt. Ob er wusste, was die Marke auf seiner Mütze bedeutet? Auch der mehrfach verknotete Pullover gefällt mir. Ein rundum gelungenes Bild. Gruß – KUM

    19. August 2013 um 23:03

    • Am liebsten hätte ich ihn ja gefragt, ob er den Fußballverein kennt… Das Witzige war einfach die Tatsache, daß vor Ort noch gute 20° herrschten, bestes Klima also für uns Mitteleuropäer 😀 Viele Burmesen fröstelten allerdings bei diesen Temperaturen, ohne Wollmütze und Strickpulli ging da nichts… Mir gefiel seine Kombination von traditioneller Kleidung und eben diesem Fanartikel auf dem Kopf. Und für die Zigarre bin ich auch dankbar!
      LG kiki

      20. August 2013 um 07:47

  5. Vollformat ist halt Vollformat. Da geht dann auch 8000 😉
    Schönes Bild !

    20. August 2013 um 18:41

    • Danke! 😀 Ich bin immer noch erstaunt, was heutzutage mit der neuen Technik so alles möglich ist. Wenn die Hersteller es jetzt noch schaffen würden das Gewicht dieser Kameras um die Hälfte zu reduzieren, wär’s perfekt.

      20. August 2013 um 19:46

  6. Die Frage ist, ob es da Sat-TV gibt. In Mittelamerika habe ich mich zuerst immer gewundert, dass die alle möglichen deutschen Orte kennen – da läuft halt überall die Bundesliga oder wenigstens doch die Champions-Liga …. — wie dem auch sei – feines Foto!

    20. August 2013 um 19:33

  7. Vielen Dank! Mittlerweile haben sie Sat-TV. Keine Strassenkneipe ohne Flachbildglotze. Selbst in den hintersten Ecken des Landes. Da wird dann die Glotze mit Strom aus Autobatterien versorgt. Meistens läuft ESPN rund um die Uhr…
    Bei meinen ersten beiden Aufenthalten war das noch anders. Da mußte der Burmese zur Fachzeitschrift greifen um auf dem Laufenden zu sein. Hab mir damals öfters von den Zeitschriftenverkäufern die Bundesligaergebnisse übersetzen lassen. Live Fußball gab’s nur in sehr wenigen, ausgewählten Hotels. Der kleine Mann mußte für solche „Events“ das Kino aufsuchen.

    20. August 2013 um 20:06

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