Fotoblog

PABUCA- Tradition

Bremen hat einige Traditionen. Leider hab ich mich noch nie so genau damit beschäftigt, zumindest nicht fotografisch. Für Eiswette, das Schaffersmahl oder Kohlfahrten ist es die falsche Jahreszeit, Domtreppen fegen mußte anscheinend auch niemand. Zur Breminale war ich durchgehend auf Spätschicht und während der Badeinselrgatta auf Rügen. Den Spuckstein hatte ich schon gezeigt und nun wurde es etwas knifflig. Also einfach die Kamera geschnappt und losgezogen um nach den kleinen Details zu suchen, die man eigentlich im Alltag kaum wahrnimmt, aber trotzdem ein typisches Bild oder eine Gewohnheit darstellen und damit eigentlich auch schon traditionell sind. Hier meine kleine Auswahl für PABUCA

Dress Code.

Gut, kann man auch außerhalb Bremens betrachten, ist aber zumindest ein Erkennungmerkmal von Fischköppen 😉

O87A9313Im Park.

Der Bürgerpark hat auch Tradition. Ganz typisch sind die kleinen Ausflüge mit dem Ruderboot auf den schmalen Kanälen, die sich durch den Park schlängeln. Für Familien, Paare oder einfach unter Kumpeln immer ein Dauerbrenner beim Freizeitverhalten.

O87A9824Weserfähre.

Die Sielwallfähre gehört zu den Klassikern. Gegenüber gibt es einen kleinen Strand mit einer schönen Kneipe. Um den langen Umweg über die nächstgelegene Brücke zu vermeiden, kann man hier die Abkürzung nutzen. Unermüdlich geht es hin und her. Aus dem Bremer Alltag ist dieses Schiff nicht mehr wegzudenken.

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16 Antworten

  1. Schön bei deiner Serie finde ich auch die Alltäglichkeiten, der Ausflug per Boot, die Fähre, die Kleidung. Das ist Tradition, ohne gestrig zu wirken, einfach schöne, alltägliche oder routinierte Sachen wiederholen, bis sie so vertraut sind, dass sie zu einem selbst gehören.

    besonders angetan jhat es mir das zweite. Als ob die Kähne geduldig warten.

    9. September 2014 um 21:33

    • Vielen lieben Dank, Christian.
      Der Trick bei den Kähnen ist der frühe Abend. Um 18:00 ist da Feierabend und dann liegen die so schön geordnet auf dem Wasser. Ich hatte auch Ruderer fotografiert, aber irgendwie wollte ich wieder etwas „Landschaft“ zeigen.
      LG kiki

      9. September 2014 um 22:01

      • Da stimme ich Chrstian zu. Wie gut, dass Du hier mit 2 Bildern zeigst, wie Traditionen eben auch neu entstehen. Sie stützen sozusagen unseren Alltag. Grade auch, wenn es ums Vergnügen geht. Gruß – KUM

        10. September 2014 um 11:13

        • Danke KUM,
          das hast du gut beschrieben. Traditionen entstehen recht häufig aus alltäglichen Gewohnheiten, das und nicht mehr wollte ich hier zeigen. Außerdem war mir mal wieder nach etwas Farbe 😉
          LG kiki

          10. September 2014 um 19:06

  2. oh da muss ich mal hin ! das ist ja richtig romantisch ! hätte ich nicht gedacht……

    11. September 2014 um 17:15

  3. Eine richtig schöne gemütliche und entspannte Serie, die du hier hingelegt hast… …und alle Traditionen haben was mit Wasser zu tun. Gefällt mir. Die traditionellen Hemden sind echt Klasse. Wollte auch immer so eins haben, obwohl ich gar kein Nordlicht bin. 🙂 Oh, ich liebe Fähren! Sie haben echt was traditionelles (obwohl sie ja eigentlich funktionell sind) was immer eng mit einer Stadt verbunden ist. Fahre echt super gerne Fähre.

    11. September 2014 um 17:18

    • Danke Markus,
      es waren auch gemütliche Fotoausflüge. Bei schönem Wetter zieht es die Leute immer wieder an’s Wasser. Selbst das Weserstadion hat einen eigenen Fähranleger 😀 An Fußballtagen kann man dort mit dem Schiff anreisen, das find ich ganz originell. Fischerhemden kannst doch eigentlich überall tragen. Ich möchte nicht wissen wie viele Bremer ein Dirndl oder Krachlederne im Schrank haben 😉
      LG kiki

      12. September 2014 um 11:01

      • Das Stadion von RW Oberhausen liegt genau bis auf einige Meter zwischen der Emscher und dem Kanal. Ein paar Kumpels haben dort ihr ‚Anreiseportfolio‘ erweitert und sind mit dem Kanu zum Auswärtsspiel gerudert. Nach Laufen/Bus/Bahn/Auto/Fahrrad zum Ruhrstadion, sind sie auch schon zum UEFA-Cup Auswärtsspiel nach Trabzon/Türkei geflogen. Sehr viel mehr Anreisemöglichkeiten fallen mir eigentlich auch nicht mehr ein. 🙂

        Hahaha, dass mit dem Dirndl kann gut sein. Im August war ich auf einer Hochzeit in England und Russland. Natürlich in traditioneller Lederhose. Ehrensache! Fanden die voll gut!!! Ist auch sehr kommunikativ so’n Ding, da einen echt jeder anquatscht. – Ein Fischerhemd lege ich mir auch mal zu. Jedes mal wenn ich „Fischerman’s Blues“ von den Waterboys höre, fühle ich den Seemann in mir. 🙂

        13. September 2014 um 13:20

  4. Hallo Kiki
    toll, ich denke so kleine Details, Traditionen, Gewohnheiten, machen eine Stadt aus. Es sind kleine Details mit so viel Bedeutung. Nun weiss ich wieder etwas mehr über Bremen, danken.
    Lieber Gruss Thee

    12. September 2014 um 10:49

    • Vielen lieben Dank Thee 🙂
      die Weser hat inzwischen auch wieder Badequalität und die Ecke bei der kleinen Fähre gibt es schon seit Urzeiten. Ich habe mich bei den Bildern auch ein wenig an meinen Gewohnheiten orientiert. Man hat zum Glück genug Auswahl in der Stadt. 😀
      LG kiki

      12. September 2014 um 11:08

  5. Pingback: Capital of the week: TRADITION | PABUCA

  6. Moin Kiki, ich musste schmunzeln, als ich das Bild mit den Fischerhemden sah, denn ich habe auch so eines getragen, als sie mal total angesagt bei uns damals Jugendlichen waren. Und meine Tochter hatte auch ein ganz kleines, als sie noch durch die Gegend krabbelte :-). Es hat Charme, wie die Ruderboote da so ungeordnet liegen. Ein schönes Bild. Fähren mag ich auch und hier gibt es jede Menge davon, aber (ich glaube) keine so kleine. Die Tradition unserer Städte liegen unterm Strich ja nicht so weit auseinander. Heute morgen stieg hier in der Straße ein Mann aus einem Auto, den ich noch nie hier gesehen hatte und er grüßte mit einem extrem drögen „Moin“, woraufhin ich sofort auf das Nummernschild guckte und siehe da: HB :-D. LG, Conny

    14. September 2014 um 20:09

    • Moin conny,
      du hast recht, die Traditionen unserer Städte ähneln sich. Auch was den drögen Charme des Begrüssens angeht. Gut, bei euch ist einiges schon eine Nummer größer 😉 aber auch das etwas kleinere hat oft seinen Reiz. Die kleine Fähre überquert einfach nur kurz die Weser, bei euch braucht’s schon ein etwas größeres Schiff, wenn’s zum König der Löwen geht oder einfach nur die Elbe hoch. Fähren gibt’s hier auch, aber die haben schon eher Ausflugscharakter. Man kann bis Bremerhaven schippern, dazu gibt’s Kaffee und Kuchen, das ist toll! Ich freue mich immer, wenn es bei so unterschiedlichen Ansichten, wie sie bei PABUCA gezeigt werden, auch wieder Gemeinsamkeiten entdeckt werden. Das hat schon ein klein bisschen was familiäres 😉
      LG kiki

      14. September 2014 um 23:55

  7. Tolle Serie. Sie strahlt wirklich das aus, was ich unter Tradition verstehe. DIe Fischerhemden… Seufz. Was waren die mal angesagt. Klasse!
    Lg,
    Werner

    15. September 2014 um 20:36

    • Danke Werner,
      ja die Fischerhemden. Mittlerweile nicht mehr angesagt, aber trotzdem schon fast ein zeitloses Kleidungsstück. Geht immer! 😀
      LG kiki

      15. September 2014 um 21:43

  8. So nice 🙂

    15. September 2014 um 22:05

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