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Rund um das Schatzhaus

Zugegeben, den schönsten Blick auf das Schatzhaus hat man, wenn es eigentlich noch nicht richtig sichtbar ist. Und falls jetzt jemand unwillkürlich an „Indiana Jones“ erinnert wird, ja… da gibt es einen Zusammenhang 😉

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Danach geht aber das Rumeiern los. Wie bekommt man das Ding einigermaßen gut auf’s Bild. Es ist hoch und der Bewegungsradius leider sehr schmal. Man hat es natürlich auch nicht für sich alleine, da auch andere Besucher „ihr“ Foto schießen wollen. Gruppenfotos und die Selfiesucht sind hier der Renner. Ich hab mir schon vor meiner Jordanienreise diesbezüglich keine Illusionen gemacht. Die kurze Brennweite gezückt, kurz vor das Rudel gestellt und abgedrückt. Mehr ist hier für den gemeinen Touristen nicht drin.

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Es lohnt dann schon eher den Blick einfach mal auf die Umgebung zu richten. 3G ist mittlerweile auch im jahrtausendealten Petra angekommen. 😉

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und so manch einer hat ein Herz für Tiere

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Es gibt auch die Möglichkeit das Schatzhaus von oben zu betrachten. Anstrengend ist es bei der Hitze. Ich weiß nicht wie viele Treppenstufen es sind und anschließend irrt man noch oben auf den Felsen kopflos durch die Gegend, weil nix ausgeschildert ist. Irgendwann findet es aber jeder und vor lauter Freude bleibt jetzt auch die Farbe im Foto 😀

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Mann, war ich fertig…

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14 Antworten

  1. Hallo Kiki,
    auf die Bilder habe ich schon gewartet. Du verstehst es gut Deine Erlebnisse auf amüsante Art und Weise in Wort und Bild zu erzählen. Das erste Foto ist aus einer ungewohnten Perspektive und sehr spannend. 3G und Beduinen sind für uns immer noch eine ungewohntes Bild, doch man sieht ja mittlerweile überall in den ärmeren Regionen dass die Menschen Handys besitzen. Festnetz hat es wegen der kostspieligeren Infrastruktur in diesen Teilen der Welt nie gegeben. Ein Herz für Tiere ist doch mal ein ganz besonderes Street Foto. Dass die Hitze einen fertig macht kann ich gut nachvollziehen. Ich glaube ich hätte neben dem Kamel gelegen.
    Liebe Grüsse,
    Gilles

    27. November 2014 um 11:39

    • Moin Gilles,
      Ich hatte mir ja keine großen Hoffnungen gemacht, hier überhaupt etwas verwertbares abzulichten. Man muß es einfach selber vor Ort betrachten, es ist immer schwierig, so etwas auf Bildern festzuhalten. Das erste Bild gefällt mir auch am besten, das wollte ich auch unbedingt zeigen. Es waren ja nicht mal viele Leute vor Ort, die meisten Touristen sind durch die Nachrichten aus dem Nahen Osten so abgeschreckt, daß sie auch dort zur Zeit nicht hinfahren. Dabei ist es ein sehr sicheres Reisen in diesem Land. Diese Smartphones sind halt überall Alltag, ich find’s immer wieder lustig, wie sich die Menschen in ihrem Verhalten doch ähneln, obwohl es so unterschiedliche Kulturen gibt 😉 und andere Touristen beobachten macht einfach Spass. Da wird so manches Klischee bestätigt,,, 😉 Ich hätte mich am liebsten zu dem Kamel gelegt, so kaputt war ich. Petra ist anstrengend, ich hatte zum Glück ein 2-Tagesticket, da konnte ich die Anstrengungen etwas verteilen 🙂
      LG kiki

      28. November 2014 um 00:49

  2. super serie 🙂 das arme kamel!

    27. November 2014 um 22:44

    • Das Kamel macht nur Mittagsschlaf. Dem war langweilig. Nichts schlimmes 😉

      28. November 2014 um 00:51

      • hach ja manchmal würde ich mich auch gern einfach auf den boden schmeißen und ne runde schlafen! 😀

        28. November 2014 um 11:23

  3. Es ist immer schwer, aus so Touristen-hot-spots was herauszuholen. Aber dir ist es gelungen. Nr. 2 und das fertige Kamel sind meine Favoriten. Sie sprechen für sich. Die zeitlose Würde des Ortes und die Anstrengung, ihn zu erreichen. Aber das soll nicht heißen, dass die anderen Bilder und dein Text dazu nicht passen. Eine wunderbare kleine Resiereportage ist daraus geworden. Gruß – KUM

    28. November 2014 um 14:13

    • Ich war auch ein wenig am tüddeln, was ich da nun zeigen soll. Da nun die meisten Leser wissen, daß ich dort war, muß auch geliefert werden 😉 Freu mich, daß dir die kleine Serie gefällt. Letztendlich sollte man es in „echt“ betrachten, wenn man Interesse hat. Das kann kein Foto liefern. 😉
      LG kiki

      28. November 2014 um 23:32

  4. Coole Serie!!! Kann man da bedenkenlos hinreisen?
    Sehr beeindruckend!

    28. November 2014 um 19:12

    • Da kannst du bedenkenlos hinfahren. Ein überaus freundliches und sehr sicheres Reiseland. Viele Reisende meiden zur Zeit die Gegend, aufgrund der Gesamtsituation im Nahen Osten, aber Jordanien zählt da nun wirklich nicht zu. Weltkulturerbe und viel biblische Geschichte, dazu ganz beeindruckende Wüstenlandschaften machen das Reisen dort wirklich sehr spannend. Kein Visumgetüddel bei der Einreise, allerdings auch fast keinen Alkohol im Land, aber für 2 Wochen geht es auch mal ohne 😉 Zählt allerdings auch nicht zu den günstigen Reiseländern, zumindest nicht wenn man nur Asien gewöhnt ist.

      28. November 2014 um 23:39

  5. Prachtvolle Bilder!!! Mann, was für ein Ort. Ging mir hier genauso: http://docugraphy.wordpress.com/2014/10/23/bete-gyorgis-st-georges-church-lalibela-ethiopia/
    http://docugraphy.wordpress.com/2014/11/29/bete-maryam-lalibela-ethiopia/ 😉 Tolle Serie, sind Dir echt gelungen.

    29. November 2014 um 17:24

    • Vielen lieben Dank 🙂
      War echt beeindruckend dort. Die Anstrengungen haben sich gelohnt. 🙂

      29. November 2014 um 23:47

  6. Fantastische Bilder – danke dafür 🙂 Liebe Grüße aus Dortmund, Annette

    8. Dezember 2014 um 17:53

  7. Moin Kiki, interessante und tolle Bilder (besonders das zweite), wie fühlt es sich an, wenn man vor einem soooo alten Bauwerk steht? Ich habe natürlich erst mal Tante Google befragen müssen, was das überhaupt ist ;-). Das hätte Jesus ja noch knapp miterleben können ;-). Wie heiss war es denn dort? LG, Conny

    20. Dezember 2014 um 15:12

    • Moin Conny,
      Ich mußte mich zwicken, als ich davor stand. Man kann so etwas schlecht in Bildern ausdrücken, das muß man sich in echt anschauen, wenn das Interesse vorhanden ist. Bibelgeschichten gibt es viele im Land, da wurde so einiges aus dem Konfirmandenunterricht wieder aufgefrischt 😉 Nur die Temperaturen von 35 Grad hätten echt nicht sein müssen 🙂
      LG kiki

      20. Dezember 2014 um 21:43

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