Fotoblog

Sand im Getriebe

Der Urlaub an der Kurischen Nehrung ist schon fast 2 Jahre her, aber es schlummern immer noch viele Bilder auf der Festplatte. Ich schaue oft in die Ordner, seufze dabei und vertiefe mich in die Erinnerungen. Eine wunderbare Gegend. Das macht aber das Zeigen von Bildern nicht unbedingt einfacher. Wie viele Bilder verträgt ein Blogeintrag? Wird der Betrachter überfordert, wenn es mehr als 3 Aufnahmen sind? Das macht es schwierig. All zu sehr zerrupfen mag ich die Eindrücke auch nicht. Also gibt es diesmal etwas mehr zu gucken.

Der Tag in Nida begann immer mit einem Bummel durch den kleinen Hafen. Hier lauerten die Poller 😉 also war das erste Motiv schnell abgespeichert 😀

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Die alten Fischkutter hatten es mir auch angetan. Sie haben schon bessere Tage gesehen, aber die Fischer fuhren jeden Tag hinaus auf’s Haff. Unermüdlich. Abends konnte man den Fisch frisch aus der Räucherei genießen. Fast jeder Anwohner hatte seinen eigenen Räucherofen im Garten. Da war Nachschub gefragt 🙂

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Dann folgte der Gang auf die hohe Düne. Immer wieder versackten die Füße im tiefen Sand. Ich kam mir teilweise vor wie in einem Hamsterrad. Man muß sich ziemlich abstrampeln und kommt doch nur sehr langsam vorwärts. Oft bin ich barfuß gelaufen und hab mit den Füßen im Sand gespielt. Mehr brauchte ich nicht. 🙂

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… und bin mir in’s Motiv gelatscht. Auch eine Form von einem Selfie 😉

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Auf der Nehrung bewegt man sich mit dem Fahrrad. Die Wege führen größtenteils durch den Wald und schützen dadurch gleichzeitig vor der brütenden Sonne und dem Wind. Ein Auto braucht man hier nicht.

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Dahinter wartete der Strand. Der war einfach grandios. Wind, Wasser, Wolken und Sonne. Jeden Tag. Aber immer anders.  Man sagt ja, wenn man die Bilder nach längerer Zeit neu betrachtet, fällt einem die Entscheidung leichter. Vielleicht sind es einfach nur die schönen Erinnerungen, die mich immer wieder daran hinderten hier eine Auswahl zu treffen. Nun ja, ich hab mich jetzt durchgerungen. Für’s Erste 😉

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32 Antworten

  1. Könntest Du Dich bitte fürs Zweite auch noch durchringen? Ich schwelge in Deinen Bildern und spüre die tiefe Sehnsucht nach mehr Meer in mir!

    20. Februar 2015 um 22:36

    • Meinst Du?
      Ich warte jetzt aber ein wenig, sonst fällt es zu sehr auf. 😉
      Wünsche Dir ein schönes Wochenende und LG
      kiki

      20. Februar 2015 um 23:10

      • Dir auch ein schönes Wochenende.

        (Und wir tun einfach so, als hätte es diesen Dialog nie gegeben, dann merkt bestimmt niemand irgendetwas 😉 )

        20. Februar 2015 um 23:15

  2. Wunderschöne Bilder!! 😉

    20. Februar 2015 um 22:49

    • Vielen Dank.
      Ist auch eine schöne Gegend dort 🙂

      20. Februar 2015 um 23:11

  3. Die Dünenmotive finde ich besonders schön und faszinierend.
    Ich finde es auch besser wenn die Eindrücke so eines Reiseabschnitts oder Ausflugs erhalten bleiben und es dafür mal mehr Bilder sind. Also von mir aus… bring ‚em on. 🙂

    21. Februar 2015 um 01:13

    • Vielen lieben Dank Martin
      Ich hatte etwas Bedenken, ob es nicht zuviel Sand auf den Bildern gibt 😉 aber da die Kommentare durchweg positiv sind, werd ich mich in Zukunft einfach locker machen in diesen Dingen. War halt einfach schön dort. Irgendwie mußte das raus 😀
      LG kiki

      21. Februar 2015 um 21:11

  4. Tolle Bilder 🙂 LG Annette

    21. Februar 2015 um 10:06

    • Vielen Dank 🙂
      Freu mich, daß dir meine kleine Fotoserie gefällt.
      LG kiki

      21. Februar 2015 um 21:12

  5. Hallo Kiki, im Grunde genommen finde ich die Fotos sehr schön, doch meiner Meinung nach sind sie zu flau in den mittleren Tonwerten. Eine dezente Kontraststeigerung und den Regler „helle Mitteltöne“ in Lightroom hochziehen würde den Bildern gut tun. Vielleicht würde ich bei einzelnen Fotos zusätzlich partiell nachbearbeiten. Wie immer meine ganz eigene Vorstellung :<).
    LG, Gilles

    21. Februar 2015 um 12:37

    • … das stimmt aber allenfalls für 2 oder 3 der Bilder ….

      21. Februar 2015 um 21:08

      • Vielen Dank Martin :-
        Ich habe Gilles Vorschlag befolgt und die Bilder nach seinen Anmerkungen ein weiteres Mal bearbeitet. Man sieht schon einen Unterschied, es sind aber eher kleine Veränderungen. Der Düne hat es gut getan, bei den Strandbildern ist ein Effekt wohl kaum zu erkennen. s/w ist immer noch unbekanntes Terrain für mich. Da heißt es üben! Du hast wahrscheinlich schon die überarbeiteten Bilder angeschaut.
        Schönen Sonntag wünscht dir
        kiki

        21. Februar 2015 um 21:27

        • … es liegt, denke ich, daran, auf was der Fotografierende hinweisen will: eher trüb oder strahlend, wie soll sie sein, die kurische Nehrung, auf der mein Großvater mit einem Schiff rumschipperte. Ich wehre mich etwas dagegen, Bildern so einen Standard überzustülpen, auch einen Standard der Kontrastverteilung. Wenn das so wäre, bräuchte man nur in Photoshop auf „automatischer Kontrast“ zu klicken …. wünsche auch einen feinen Sonntag! Martin

          22. Februar 2015 um 13:35

          • Da hast du Recht, Martin.
            Ich wollte die Bilder irgendwie an meine Erinnerungen „anpassen“ das ist wohl die größte Schwierigkeit. 😀 Da versagt dann auch häufig das Bildbearbeitungsprogramm, besser gesagt, der Blick ist dann ein anderer. Auch hier kann ich nur sagen, daß die kleinen Ausschnitte nur einen geringen Eindruck dessen liefern können, was man vor Ort erleben darf. Ich merkte, daß einige kleine Änderungen den Bildern doch gut getan haben, sonst hätte ich es gelassen. Bildbearbeitung ist ein heißes Thema und endet oft in sehr emotionalen Diskussionen.
            Hier seinen eigenen Weg zu finden und durchzuziehen ist wohl die größte Hürde 😉
            LG kiki

            22. Februar 2015 um 14:42

    • Vielen lieben Dank Gilles 🙂
      Du hast ein geschultes Auge in diesen Dingen. Ich habe mir deinen Vorschlag zu Herzen genommen, mir die Foto noch einmal vorgeknöpft und neu hochgeladen. Du hattest Recht, bei einigen Aufnahmen hatte ich den Kontrastregler ignoriert und bei den mittleren Helligkeitswerten sehr sparsam und wohl übervorsichtig agiert. 😉 Irgendwie habe ich mich bei der Schwarzweißmischung verzettelt und den Überblick verloren. Die Strandbilder bleiben trotz Überarbeitung wohl ein Knackpunkt. Vielleicht lasse ich beim nächsten mal einfach die Farbe im Bild. Aber nur durch solche Versuche kommt man vorwärts. Danke für’s feedback!
      Schönen Sonntag wünscht Dir
      kiki

      21. Februar 2015 um 21:18

      • Aber gerne 🙂 Das Ganze ist zwar auch immer eine Frage des persönlichen Geschmacks, doch so sind die Bilder doch lebendiger.
        Farbe ist überflüssig (bitte nicht der Thee weitersagen 😉 ).
        LG Gilles

        21. Februar 2015 um 22:42

      • Hallo Kiki, diese Bilder sind traumhaft schön. Vielen Dank, dass Du in deinem Archiv gewühlt hast. Die Bearbeitung lässt nichts zu wünschen übrig. Die Kontrasanpassung ist gelungen. Toll! Gruß – KUM

        22. Februar 2015 um 16:58

        • Danke KUM
          Ich bin immer noch sehr angetan von den Eindrücken, die ich dort sammeln durfte. Es war mal einen Versuch wert, hier die Farbe wegzulassen. Freu mich über deinen Zuspruch. Ist echt schön dort. Werd mich aber trotzdem erst einmal in der deutschen Ecke umschauen. Ist nicht so weit 😉
          LG kiki

          23. Februar 2015 um 19:39

  6. Sehr schöne Bilder. Danke fürs Zeigen und deiner Erlebnisse dazu. Das mit ‚ins Bild gelatscht‘ ist nicht schlecht. 😉 Der Blick zurück lohnte sich trotzdem.

    21. Februar 2015 um 22:47

    • Vielen Dank! Bei den Spuren war ich im ersten Moment etwas genervt über meine Tollpatschigkeit. Mittlerweile find ich es so besser 🙂
      LG kiki

      23. Februar 2015 um 19:41

  7. Das beste Selfie seit langem 🙂
    Da muss ich auch noch hin ,so als WessieliebtOstseeimOstenliebhaber !
    LG Jürgen

    22. Februar 2015 um 20:25

    • Vielen Dank Jürgen 🙂
      Ich find die Ostsee auch einfach klasse! Hab jetzt ein Auge auf den Gespensterwald von Nienhagen geworfen. Ist nicht so weit wie nach Litauen 😉
      LG kiki

      23. Februar 2015 um 18:51

  8. SUPER, sw Bilder .Gruß Alois

    23. Februar 2015 um 19:07

  9. Moin Kiki, ich habe Samstag-Morgen den Fehler gemacht, deinen Blog-Beitrag „aufzuschlagen“ und bin erstmal in deinen Bildern versunken – so so schön! Und dann habe ich recherchiert, denn von der Gegend habe ich noch nie gehört, faszinierende Landschaft! Jedenfalls musste ich dann irgendwann mal aufstehen und kam nicht dazu, andere Blogs zu lesen :-D.

    Wie viele Bilder verträgt ein Blog-Artikel? Viele, Kiki, viel mehr von diesen :-).

    LG, Conny

    23. Februar 2015 um 20:09

    • Mönsch Conny, jetzt bin ich echt gerührt. Es ist ein schönes Fleckchen Erde, die Gegend wird auch gerne die „ostpreußische Sahara“ genannt. Thomas Mann hatte dort für kurze Zeit sein Sommerhaus, bevor er vor den Nazis Reißaus nahm. Ich werd da irgendwann wieder auflaufen, da bin ich mir ganz sicher 😉 Dann hab ich aber auch ein Visum für Kaliningrad in der Tasche und starte die große Exkursion 🙂
      LG kiki

      23. Februar 2015 um 20:50

  10. Ganz klasse Fotos von einer tollen Landschaft. WOW! Ich bin hin und weg. Absolutes Highlight: dein Selfie! Großartig 🙂
    Lg,
    Werner

    25. Februar 2015 um 17:25

    • Vielen Dank Werner,
      ich hab mich da echt sauwohl gefühlt. Obwohl ich alleine unterwegs war, hab ich mich nicht gelangweilt. Die Landschaft bietet Abwechslung genug. Man merkt schon, daß der Tourismus dort die Haupteinnahmequelle ist, aber es ist immer noch recht übersichtlich. Da der Landschaftsschutz dort ernst genommen wird, gibt es auch keinen Platz für diese typischen Urlaubsbunker. Recht so!
      LG kiki

      25. Februar 2015 um 20:06

  11. These are some really powerful B&W shots…fantastic, and for me nothing is quite as dramatic as a coastline, even though they are also so serene.

    1. März 2015 um 05:15

    • Thanks a lot Dalo 🙂
      The Curonian Spit is one of the most spectacular places at the baltic sea. I love it!
      Best regards
      Kiki

      2. März 2015 um 00:47

      • One day I hope to see it for myself ~ looks beautiful. Have a great week.

        2. März 2015 um 05:12

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