Fotoblog

Pixelpeeping

Ich hab mir irgendwann eine Digitalkamera gekauft, weil ich einfach Bock drauf hatte. Mehr nicht. Find’s auch toll, was man damit alles anstellen kann. 🙂 Was mir trotzdem fremd bleibt ist das sog. „pixelpeeping“. Kann damit nichts anfangen. Bin Hobbyknipser, ohne Sinn für Physik und Mathematik. Betrachte das Bild im ganzen, nicht einzelne Pixel. Fotografiere nur für mich und mein Gemüt. Hab Spass dabei und gebe alten Objektiven ein Zuhause.

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12 Antworten

  1. Moin, nach der liebevollen Selbstbeschreibung erwähnst du die alten Linsen. Mit welcher hast du denn diese kleinen Kunstwerke gezaubert? Ausgesprochen schön, vor allem das zweite Foto erinnert an ein Gemälde. LG, Conny

    5. März 2015 um 12:01

    • Moin Conny,
      hier war ich mit dem Trioplan am werkeln. Das Ding ist für sein sonderbares Kringelbokeh bekannt, aber bislang gab es dazu nicht die passende Möglichkeit. Eigentlich ist bei Motiven wie diesen das Makro-Planar an der Knipse und das wird auch in Zukunft nicht geändert. So ganz verschroben bin ich dann doch nicht 😉 Wenn man dann fies ist und die Details vergleicht, sehen die alten Linsen tatsächlich „alt“ aus. Ich finde aber, man sollte ein Bild als Ganzes betrachten und nicht unbedingt immer nach Schwächen in der Abbildungsleistung suchen. Nur sehen das gerade die Hobbyfotografen oft sehr verkniffen. Das schwächste Glied in der Kette ist nicht die Technik oder das Equipment, sondern der, der durch den Sucher schaut 😉 Ich werde von Zeit zu Zeit mal nach einem alten DDR Diaprojektor Ausschau halten. Da steckt oft ein Diaplan als Linse drin. Hat eigentlich den gleichen Bildcharakter wie das Trioplan. Wenn man diese Linse samt Fokussiereinheit ausbaut und ein wenig am unteren Ende mit Klebeband umwickelt, sollte es möglich sein, das Ding dann in den Lensbaby Composer zu stopfen. Kringelbokeh und Tilt, da muß doch was zu machen sein :mrgreen: Vielleicht werd ich dann aber tatsächlich gaga und man muß den Arzt holen 😀
      LG kiki

      5. März 2015 um 14:33

      • Moin Kiki, danke für den Input. Da ich mich mit altem Equipment noch nie beschäftigt habe, musste ich doch mal googeln. Puh, die Dinger sind im Moment begehrt und richtig teuer. Nostalgie vs. Hightech scheint im Moment die Fotoszene zu beherrschen. Mir war bisher nicht so klar, dass du so´n Technik-Freak bist. Finde ich spannend und lehrreich, vor allem, weil du das so nebenbei einfließen lässt und keine seitenlangen, drögen Abhandlungen darüber schreibst 😉
        LG, Conny

        6. März 2015 um 18:48

        • Moin Moin Conny,
          find’s witzig, daß du denkst ich wär ein Technik Freak. Ich bezeichne mich eher als das Gegenteil, ich kann keine technischen Abhandlungen schreiben, nur Bilder zeigen. Altglas nutzen ist eigentlich ziemlich simpel, meine Gläser besitzen nicht einmal eine Springblende, da wird’s beim abblenden dann dunkel im Sucher. Einzig der Chip meines m42 Adapters verhindert daß ich nicht sinnlos fokustechnisch am Motiv herumstochere, sondern das AF Hilfslicht nutzen kann. Das ist der ganze Spuk. 😀 Es braucht nur eine gewisse Recherche, um herauszufinden, ob man die alten Linsen auch wirklich nutzen kann. Trotz diverser Möglichkeiten heutzutage gibt es oft Einschränkungen bei der Unendlichkeitsstellung, ganz brisant wird es wenn das Objektiv trotz Adapter zu weit in’s Kamerainnere hineinragt und beim auslösen dann der Spiegel knallt 😦 Da kann die billigste Linse dann urplötzlich ein teures Vergnügen werden. Meyer Görlitz Glas hat schon seit einiger Zeit einen gewissen Hype, das wird wahrscheinlich auch erst einmal so bleiben 😦 Rein vom technischen Aspekt her sind es die Linsen nicht wert. Aber darum geht es oft nicht. Leider…
          LG kiki

          6. März 2015 um 20:31

  2. Nach dem Alexey Kljatov mit ein bisschen Klebeband so erstaunliche Schneeflocken fotografierte ist alles möglich XD

    5. März 2015 um 20:03

    • Stimmt, das sind echt tolle Fotos. Ich glaube, Klebeband wird häufig unterschätzt 😉

      5. März 2015 um 20:59

  3. Toll! Einfach große Klasse. Bokeh vom Feinsten. Da werde ich direkt etwas neidisch, dass ich mir ein Genre ausgesucht habe, das so ganz ohne Bokeh auskommen muss… Gruß – KUM

    5. März 2015 um 22:31

    • Na ja, dafür bin ich nicht strassentauglich 😉 Sei froh, daß wir alle so unterschiedlich ticken, das macht es erst so richtig interessant 🙂
      LG kiki

      6. März 2015 um 09:48

  4. Tolle Fotos. Gerade die vermeintlichen Schwächen der alten Glässer sind auch ihre Stärken und verleiht ihnen das gewisse etwas.
    Man sieht an deinen Bildern das dir das Spass macht 😉 .
    Lg Peter

    6. März 2015 um 15:00

    • Vielen Dank Peter 🙂
      Oft liegt der Reiz eben in dem Unperfekten. Es gibt unter Altgläsern viel Müll, auch ist immer ein gewisses Risiko beim Kauf vorhanden, was den Zustand angeht. Wenn man aber ein wenig sucht, findet man oft kleine Schätzchen, die zu jeder Zeit ihren Nutzen beibehalten. Das weiß du besser als ich 😉
      LG kiki

      6. März 2015 um 20:07

  5. Tolle Bilder, besonders das Zweite. Die Fotografie bietet unglaublich viele Möglichkeiten so dass jeder auf seine Façon glücklich werden kann. Der Eine nimmt’s pixelgenau, der Andere erfreut sich am besonderen Charakter seiner Linse.
    LG, Gilles

    10. März 2015 um 00:12

    • Da hast du recht. Ich kontrolliere beim Betrachten öfters auch, ob der Fokus richtig gesessen hat. Ist nicht so, daß ich das gänzlich ignoriere. 😀 Allerdings gibt es ja noch das Foto als Ganzes. Das muß irgendwie auch stimmig sein, jenseits aller Pixelzählerei. Ich nehme hier den Weg durch die Mitte, je nach Lust und Laune. 🙂
      LG kiki

      13. März 2015 um 15:11

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