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Infrarot 4

So langsam muß ich mich sputen. Sonst ist zumindest der „Wood-Effekt“ vorbei. 😀

Also wieder die Wümmewiesen besucht. Üben, üben, üben….

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18 Antworten

  1. sieht doch schon ganz gut aus…

    15. Oktober 2015 um 20:32

    • Vielen lieben Dank.
      Mit einer umgebauten Kamera macht es auch viel mehr Spass. 🙂

      15. Oktober 2015 um 23:16

  2. Und? Zufrieden? Die sehen doch klasse aus 😀

    15. Oktober 2015 um 23:09

    • Erstmal ja. 🙂 Ich muß noch üben, wie sich so die Farben, Schatten und Kontraste verhalten. Ist ein wenig anders als sonst 😉

      15. Oktober 2015 um 23:17

  3. Hi Kiki

    Also das erste Bild gefällt mir am besten. Da ist schöner Kontrast. Der Baum sieht aus als wenn er angeleuchtet wird.

    Beim mittleren Bild stört mich dieser dicke Stamm der senkrecht durch das Bild geht. Ist mir persönlich zu dick in Relation zum Bild. Okay, er bildet einen coolen 45° Grad Winkel aber trotzdem.. Beim dritten Bild fehlt mir der Kontrast bei Bau, Woken und Wiese. Aber ich sehe du bist noch stark dran am Thema:-D

    Tja, sind wir nicht alle immer irgendwie am üben. Das ist auch die richtige Einstellung, besser geht doch immer, oder? So sagen es mir Profis. Bald hast du dann noch Schnee. Hier in der CH fehlt nicht mehr viel.

    Schönes Wochenende wünscht dir Thee

    16. Oktober 2015 um 08:41

    • Moin Thee,
      ja dieses Leuchten, danach suche ich. Ich mag diese zarten Weiß- und Grautöne wo sich die Äste dann so stark abzeichnen. Vielleicht hab ich zuviel Röntgenbilder angeschaut, das färbt ab… 😉
      Mit dem Stamm ist es so eine Sache. Ich wollte einfach mehr Kontrast im Bild. Das schlimmste was einem passieren kann ist, wenn man nur weißen Matsch sieht. Ist natürlich immer von der Sonne abhängig. Das gilt es zu vermeiden. Wiesen können da schon problematisch werden, wenn sie das Bild dominieren. Ebenso ist es, wenn viel zuviel Blätterwerk im Bild ist, das irritiert den Betrachter ebenfalls, da sich der Blick meistens verirrt. Das muß ich üben.
      Mit dem Himmel ist es natürlich Glückssache. Diese zarten Schleierwolken im letzten Bild konnte man an diesem Tag mit dem bloßen Auge kaum erkennen. Durch das Infrarot kommt es zu mehr Klarheit am Horizont, das schafft auch kein Polfilter. Es wäre natürlich besser gekommen, wenn es ein wenig mehr bewölkt gewesen wäre, aber… das kann man sich nicht immer aussuchen.
      Aber ich bleibe dran 😉
      LG kiki

      16. Oktober 2015 um 17:33

      • Hi Kiki
        ich sehe, du stehst auch vor Herausforderungen.Wusste schon was du mit dem Baumstamm wolltest. Und so ein etwas zierlicherer und vielleicht nicht ganz so gerader STamm war wohl nicht im Ausverkauf;-) Ist klar, du kannst die Landschaft nicht neu erfinden. Ich nehme ja mal stark an dass du eine Minuskorrektur eingestellt hast damit dir das Weiss nicht absäuft, oder? So geht es dir ähnlich wie mir, gute Plätze suchen und dann noch auf ideale Bedingungen hoffen. Ich will ja immer den Lichtreflex im Auge des Vogels, geht natürlich nicht bei diesem Sch..Wetter was wir hier haben. Meine 3 Wochen Ferien sind eher grau in grau 😦
        Konnte gestern dann doch noch Linse testen, halt mit Spatz und Alpenstrandläufer. Aber irgendwann gaben wir Forfait, das Licht war einfach nur zum schreien. Dann hat es keinen Sinn mehr. Aber ich habe noch ca. 8 Tage Urlaub, hoffe doch dass Petrus mal diese gelbe Scheibe rauslässt.
        wünsche dir einen schönen Sonntag und viel Glück mit guten Plätzen.

        18. Oktober 2015 um 10:05

        • Moin Thee,
          ich mache genau das Gegenteil. Die Bilder werden leicht überbelichtet und ich korrigiere in der Bildbearbeitung dann in Richtung dunkel. Ich bemerkte recht schnell, daß sich in den dunklen Partien schon bei unbearbeiteten Aufnahmen sehr schnell ein Banding zeigt. Meiner Meinung ist das aber dem Umbau geschuldet, hätte die Kamera das auch im normalen Zustand gezeigt, wäre sie wohl ein Ladenhüter geblieben. Generell muß man bei Infrarot manuell belichten, da durch den IR Filter die Belichtungsmessung nicht richtig funktioniert. Wer aber ausreichend Erfahrung mit Lichtsituationen hat, für den ist es kein Problem. Zur Not 1-2 Testschüsse, dann sitzt es. Wenn mir tatsächlich das Weiß mal ausfrisst, dann hab ich aber ebenso abgesoffene Schatten im Bild. Dynamikumfang ist ja das Schlagwort in heutigen Fotozeiten. Da hätte bei mir nur HDR geholfen. Es passiert zum Glück aber sehr, sehr selten. Bei Infrarot ist es eh ein wenig anders, da kann es nicht hell genug sein 😉
          LG kiki

          18. Oktober 2015 um 11:37

  4. klasse! Super geworden! LG Annette 🙂

    16. Oktober 2015 um 10:10

    • Vielen lieben Dank Annette! (freu)
      LG kiki

      16. Oktober 2015 um 17:34

  5. wow wow wow, Haaammmmeerrrr, kiki, echt! Junge, Junge… …du scheinst ja jetzt infrarottechnisch echt steil zu gehen. Alle drei super Klasse!
    Das erste hat’s mich echt angetan. Es hat zuerst so was pseudo-beruhigendes. Doch dann wir man ganz schnell durch die Ausrichtung der Wolken in ihrer Dynamik mitgerissen. Ist mit Weitwinkel gemacht, oder? Stimmt, du musst dich ja echt sputen, da die Bäume ja schon wieder strippen. Obwohl schneebedeckte Bäume mit IR wären auch mal interessant.

    LG, Markus

    16. Oktober 2015 um 16:17

    • Markus… in Bremen gibt es keinen Schnee, hier ist alles immer flüssig 😉
      Schneebedeckte Bäume mit IR hat keinen sonderlich großen Effekt. Allerdings ist der Himmel zu jeder Zeit interessant. Da kann IR schöne Dramen zaubern. 😉
      Und wenn es schon um Drama geht, muß natürlich ein Weitwinkel vor die Knipse. Kommt immer gut, kann nicht ohne 😀
      Ist übrigens die gleiche Linse, die Christian benutzt. Ich muß mal schauen, ob ich bei den strippenden Bäumen fündig werde, brauch halt Sonne und einen freien Tag. Beides ist zur Zeit nicht vorhanden 😦
      LG kiki

      16. Oktober 2015 um 17:40

      • Sollte mir echt auch mal lange eins zulegen. Würde auch das von Christian nehmen. …aber du kennst ja unser Drama mit Santa. Muß ich wohl selbst in die Tasche greifen. Nu.
        Na denn viel Glück.. …Sonne und Zeit 🙂
        LG, Markus

        19. Oktober 2015 um 17:46

        • Das 17-40 ist echt fein. Hat so seine Schwächen am Bildrand, aber es ist recht erschwinglich, kompakt und leicht. Letzteres ist auf Reisen ja nicht so ganz unwichtig. Der Santa kriegt Kloppe, wenn ich den treffe…
          LG kiki

          19. Oktober 2015 um 18:16

  6. Du hast es wirklich raus mit dieser Infrarot-Sache. Von der Komposition her gefällt mir Nummer 3 am besten. Hat was von einem Gemälde. Beim ersten Bild stört mich die leere Partie links und der knallscharze Himmel. Viel schöner ist das Lichtspiel am Stamm des Baumes. Da hättest Du entweder näher rangehen oder mehr nach rechts schwenken müssen, denke ich. Im zweiten Bild findest Du die perfekte Ausgewogenheit! Klasse Foto. „Was für die Wand“ wie eine Fotografin, die ich hier über wordpress kenne, manchmal in ihren Kommentare zu meinen Bildern, so herrlich lakonisch schreibt, wenn sie nicht grade berechtigte Kritik übt 😉 Gruß – KUM

    18. Oktober 2015 um 13:27

    • KUM, du Schelm… 😉
      Zu Bild 1 vielleicht eine kleine Erklärung meinerseits. Das mit dem Himmel ist hier Absicht. Diese Dunkelheit ist typisch für Infrarotaufnahmen. Wenn du jetzt durch das Blätterwerk des Baumes schaust, wirst du merken, daß dahinter eine dicke Wolkendecke steht. Wäre ich jetzt noch weiter nach rechts gegangen fehlt der Kontrast durch den dunklen Himmel und der Baum setzt sich nicht genügend von der Wolkendecke im Hintergrund ab. Dazu noch die weiße Wiese, das ist dann einfach zuviel „Wood-Effekt“. Deswegen auch diese Übungseinheiten. Die Sommerwiesen können oft auch einfach zuviel weißen Matsch zeigen, daher muß man immer nach Schatten und sonstigen Kontrasten gucken. Dunkler Himmel ist bei solchen Naturaufnahmen immer wichtig. Wenn sich hinter den Bäumen nur Wolken zeigen, kann der Betrachter in der Infrarotfotografie häufig beides nicht voneinander unterscheiden. Das muß man üben.
      Ein typisches Beispiel ist auch bei deinem Favoriten zu sehen. Der schräge Baum in der Mitte hebt sich mit seinen Blättern nur durch kleine Graukontraste von der Wiese im Hintergrund ab. Hätte ich hier die Sonne von hinten gehabt, wäre alles weiß gewesen. Gut zu sehen an den paar hohen Gräsern zwischen dem Baum und dem Stamm im Vordergrund. Die fallen kaum auf. Das gilt es zu vermeiden.
      LG kiki

      18. Oktober 2015 um 23:37

  7. Mir wird mehr und mehr klar, dass man bei der IR-Fotografie unter erschwerten Bedingungen antritt. Das macht es so reizvoll und so bewundernswert, wenn jemand wie Du sich diesen Schwierigkeiten stellt. Was das Schwarz als zu schwarz angeht stört es mich im zweiten Bild gar nicht, weil die Komposition ausgewogen ist. Im ersten Bild liegt der Reiz in dem lichtumspielten Baumstamm. Kompositorisch gesehen lenkt der schwarze Fleck oben links zu sehr ab. Vieleicht spielt Dir hier eher das Weitwinkel einen seiner üblichen Streiche und weniger die Bedingungen der IR-Fotografie. Aber gut. Jeder hat da ein anderes Gefühl für Ausgewogenheit. Das muss ich angesichts meiner Kompositonsexperimente zugeben 😉 Gruß KUM

    19. Oktober 2015 um 16:25

    • Ich dachte, du meinst das erste Bild mit dem schwarzen Himmel. Der Weitwinkel spielt mir ständig Streiche, keine einfache Brennweite, aber ich will nicht mehr ohne. Wiesen sind bei der Infrarotfotografie oft schwierig, da ein nicht unerheblicher Teil des Bildes im Weiß absaufen kann. Wenn sich die Bäume im Vordergrund nicht ausreichend abzeichnen, haste verloren. Ist im Park nicht anders, zuviel weiße Blätter machen auch nur kirre…Es kommt dann auch darauf an, wie die Sonne steht. Oft sieht man daher Landschaftsbilder mit Himmel, Wegen und Wasser, das sorgt neben den Schatten für die nötigen Kontraste. Die erschwerten Bedingungen haben sich allerdings im digitalen Zeitalter weitestgehend erledigt. Man sieht ja sofort, ob man Mist gebaut hat, stellt sich dann anders hin oder wechselt ganz die Location. Oder kommt zu einer anderen Tageszeit wieder 😉
      LG kiki

      19. Oktober 2015 um 18:25

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