Fotoblog

Streifzug durch’s Bremer Blockland

Ich mag den Winter und die Kargheit in der Natur. Alles wirkt etwas verschlafen, als wenn es sich kurz zur Ruhe gesetzt hat, bevor der Frühling wieder alles neu belebt. Es ist auch die einzige Zeit, wo man über die Wiesen schlendern kann, keine Kühe die den Weg versperren und bei Frosttemperaturen steht man auch nicht knietief im Matsch.

Ein paar kleine Eindrücke von einem Sonntagsspaziergang.

Semkenfahrt

 

Tor

 

Pegel

 

Fleet

 

Schleuse

 

Swirl

 

Kleine Wümme

 

Maschinenfleet

 

9

 

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16 Antworten

  1. Moin, kiki
    Ich mag deine Blockland Fotos immer sehr, weil sie immer ein schönes Spiel zwischen Weite und Detail zelebrieren. Diesmal setzt du noch eine Ebene drauf in dem noch die Technik und die Farbe hinzukommen. Das Lensbaby im Ersten schafft wirklich was Sureales… …Menschen die vor Fabriken Schlittschuh laufen. Klasse.
    Der Kontrast der unterschiedlichen Techniken der beiden Gatter-Aufnahmen (5 und 6) gefällt mir sehr gut. Zwei sehr ähnliche Objekte und doch ganz unterschiedliche Welten.
    …und dann da noch die majestätische Parade der Strommasten. Klasse!!!
    LG, Markus

    28. Februar 2017 um 11:31

    • „Majestätische Parade“, das trifft’s! Das Bild ist große Klasse. Mit gefällt außerdem das zarte Grau. Dadurch wirken die Masten wie entrückt. – Eine sehr schöne Ausbeute. Und in der Zusammenstellung stimmt’s auch. Beim ersten Bild bin ich mir nicht sicher, ob der extreme Schärfenverlauf nicht das Motiv etwas stört. Aber gut, ich gewöhne mich dran 😉 Gruß – KUM

      28. Februar 2017 um 12:04

      • Stimmt, das zarte grau macht da die Musik.
        Ich finde der extreme Schärfenverlauf im Ersten schafft GERADE dieses Surrealistische, da das Motiv ja schon ansich sehr abgedreht ist: Menschen auf Natureisbahnen vor Fabriken. 🙂

        28. Februar 2017 um 12:28

        • Hm. Ich bin da eher auf der dokumentarischen Seite bei sowas. Fabrik und Schlittschuhläufer, das wäre auch ohne Einsatz des Lensbaby ein schöner inhaltlicher Kontrast gewesen. So kommt noch eine dritte, technische Ebene hinein, die eher ablenkt. Finde ich. Aber das ist am Ende wohl Geschmacksache 😉

          28. Februar 2017 um 12:44

          • Moin Moin ihr Zwei,
            Ich find’s gut, daß ihr die Ansichten schon untereinander ausdiskutiert habt, das macht es leichter für mich. 😀
            Über den Einsatz von Tilt kann man natürlich immer diskutieren, da der Dokumentationscharakter hier etwas in den Hintergrund rückt. Eine Natureisbahn ist natürlich etwas feines, allerdings setzt die Müllverbrennungsanlage im Hintergrund hier wieder urbanen Kontrast zur Natürlichkeit. Man könnte beide Versionen nehmen, ich habe mich hier für ein wenig mehr Surreales entschieden.
            Das mit den Strommasten mußte auch mal wieder sein. Nachdem ich die mühevoll aus den anderen Bildern weggestempelt habe, durften sie am Schluß ihren eigenen Auftritt haben. 😉 Ein wenig abstrakt darf ab und zu mal sein. Mehrfachbelichtung sei Dank.
            Nr. 5 kam auch schon bei PABUCA zum Einsatz, aber ich denke, das darf man auch mehrmals ablichten. So viele Schleusen erreicht man leider nicht. 😉

            Euch einen schönen Tag und LG kiki

            28. Februar 2017 um 13:04

          • ….KIKI !!! ….HILF MIR !!! 😀 😀 😉 Klar, verstehen schon was du meinst. Ich mag Bilder oft auch, weil sie gerade durch ihre Klarheit und Schlichtheit die Aussage gut transportiert bekommen. Ohne Schnörkel. Dem dem Bild kommt das Abgedrehte aber auf durch das Überzeichnete rüber. Ohne Frage, kann mir das Bild auch gut in schlichter Weise vorstellen, weil es ja vom Motiv an sich schon eine Starke Aussage trägt. 🙂

            28. Februar 2017 um 13:24

            • Daher hab ich auch zum Tilt gegriffen. Das Blockland hat ja 2 verschiedene Perspektiven, einmal die Natur und die Weite, in anderer Richtung dominiert halt doch die Stadt. Das gibt da ab und zu schon einen gewissen Kontrast, den man erst einmal nicht erwartet, da die Landschaftsbilder etwas anderes suggerieren. Daher ließ ich mich zum Schluß auch zu dieser Mehrfachbelichtung der Strommasten hinreißen. 😀
              Es passiert übrigens auch nicht oft, daß die Wasserkanäle zum Schlittschuhfahren geöffnet werden, dafür sind die Winter oft zu mild hier im Norden.
              Der Tilt nimmt im ersten Bild ein wenig die Härte raus und läßt das urbane eher etwas in den Hintergrund treten, das passt für mich auch eher zum Gefühl, was eine kleine Schlittschuhfahrt dort vermittelt. Man hat halt das Gefühl, man ist in der freien Natur, nur kommt es halt immer drauf an in welche Richtung man blickt. 😉
              LG kiki

              28. Februar 2017 um 14:50

              • DAS sind Doppelbelichtungen von den Strommasten. Jetzt haste mich aber erwischt. ..und ich habe das echt nicht gepeilt warum da so viele hintereinander stehen mit nur einzelnen Stromleitungen dran. Ist der alte Herr Blockland ein Oligarch? okay, jetzt weiß ich es. Touche!

                ..hab ich den wenigstens in der TILT/Eisbahn/Fabrik-Debatte gewonnen? Höh? 😀 😀 😉

                LG, Markus

                28. Februar 2017 um 14:58

                • Du Schelm… du 😉
                  Im letzten Bild steht nur ein Strommast in der Landschaft, da wurde einfach 9x hintereinander abgedrückt. Hab’s auch als Dreier und Fünfer abgelichtet, aber diese Version gefällt mir am besten. Die Blocklandoligarchen machen übrigens in Milch, guck mal auf deine PABUCA Tasse… 😉
                  LG kiki

                  28. Februar 2017 um 15:31

                  • ..hab ich echt nicht gesehen. Cool geworden.

                    🙂 …wollte vorhin den Milch-Mafia-Mug noch erwähnen. ganz vergessen. Er tut immer noch gute Dienste und Victoria freut sich auch jedesmal. 🙂
                    LG, Markus

                    28. Februar 2017 um 17:26

                    • Da muss ich jetzt aber staunen. Ich hab’s auch nicht gesehen, das mit den Masten … Klasse! Kiki ist eben eine technische Perfektionisten. Im besten Sinne des Wortes! Deshalb sind meine kritischen Anmerkungen zum Lensbaby auch wirklich nur gestalterisch gemeint. Denn technisch ist das alles ganz saubere Arbeit. Und bei Bild #6 passt dieser Linseneffekt ja ganz wunderbar. Hat was märchenhaftes. – Pabuca, das war eigentlich ein ganz schönes Projekt. Gruß – KUM

                      1. März 2017 um 01:07

                    • Klasse die kiki, ne? Hätte ich ne gemerkt, das mit der Doppelbelichtung. War halt nur verwundert über die spärliche Belegung an den vielen Masten.
                      Pabuca hat echt Spaß gemacht. War eine wirklich schöne Zeit.
                      LG an euch beide!
                      Markus

                      1. März 2017 um 13:02

  2. Hi Kiki
    es scheint mir dass du dich dort so richtig austoben kannst. Bild 1 ist mein Favorit. Finde auch Bild 3 hat einen spannenden Effekt. Finde es gut dass dort auf Farbe gesetzt hast. Bei den Bildern mit Zaun so gross im Vordergrund, ist mir dies zu dominant. Beim drittletzten Bild erinnern mich die Farben dass der olle Winter nun bald geschafft ist und der Frühling um die Eck in Lauerposition ist. Obwohl ich diese sentimentalen Winterfarben noch ganz gut mag. Insgesamt eine spannende Serie für Jemanden der noch nie dort war 😀
    LG Thee

    28. Februar 2017 um 15:03

    • Moin Thee,
      ich konnte mich mal so richtig austoben, an schönen Wintertagen war meistens Schicht angesagt. Dies hier war gleichzeitig ein Fastenspaziergang, hab zum ersten Mal Fasten versucht und es tat mir sehr gut. Der Effekt in Bild 3 und 6 ist das Lensbaby Twist, halt wieder was mit Swirl, hab’s gebraucht für ein paar Taler erworben. Kommt jetzt auf Reisen in die Fototasche, da ich Petzval und Co. da nicht mitschleppen mag. Im Winter hat dort das Wasser meist eine schöne Farbe, daher darf die dann auch gerne im Bild bleiben. Was die Zäune angeht, ist halt mein Hang zur dramatischen Brennweite, das muß man nicht mögen 😀 Was mich ein wenig ärgerte, ist die Tatsache, daß ich das Tele zuhause gelassen hatte. Konnte ja nun bequem über die Wiesen latschen, brauchte also kein Zoom. Hatte aber nicht bedacht, daß man bei zugefrorenen Kanälen jede Menge Bieberratten zu sehen bekommt. Pech gehabt… grummel….
      LG kiki

      28. Februar 2017 um 15:43

  3. Moin Kiki, es wurde schon vieles gesagt. Ich picke mir mein Lieblingsbild heraus. Das letzte Bild, das mit den Strommasten, von denen ich nun weiß, dass es eine mehr als gelungene Mehrfachbelichtung ist. Ganz nah rangescrollt erkennt man, dass sie so dicht zusammenstehen, wie es ja gar nicht möglich ist, aber der erste Blick zählt und da ist mir gar nichts ungewöhnliches aufgefallen, bis auf dem Bäm-Effekt. Klasse Bild, dass ich mir so an die Wand hängen würde. Es hat so was beruhigendes, mächtiges, technisches und doch ländliches. Und etwas unvergängliches. Mag ich total und da sieht man mal wieder, dass dann am Ende immer nur das Ergebnis zählt :-).

    Liebe Grüße, Conny

    9. März 2017 um 22:41

    • Moin Conny,
      ich hatte erst überlegt, ob das letzte Bild überhaupt in die Serie passt, aber dann dachte ich mir, so ein wenig abstraktes kannste ja auch zeigen. Es wunderte mich ein wenig, daß der Effekt erst nicht so deutlich rüber kam, allerdings macht es sich dadurch erst richtig gut. Es ist natürlich immer etwas Zufall dabei, weil man nicht so genau weiß, wie die Kamera die einzelnen Bilder verrechnet, aber der Spaß beim Rumprobieren ist groß 😀
      Es ist auch mein Lieblingsbild der Serie, obwohl es überall hätte entstehen können 😉 Da bleibe ich auch dran 🙂
      LG kiki

      13. März 2017 um 08:59

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