Fotoblog

Dorfcharakter

Nach meiner Ankunft in Hongkong ging es am Nachmittag nach Lei Yue Mun zum Fischmarkt. Schon merkwürdig, daß es in dieser Stadt noch solche Stellen gibt, wo bautechnisch doch alles in die Höhe schießt. Ich wollte es langsam angehen, nicht gleich in’s große Gewühl, daher war das eine gute Entscheidung.

Es hatte so den typischen Sonntagsnachmittagscharme, die Leute waren locker, kein Gedränge, es passte einfach 😉 Ein lockerer Einstieg in eine immer noch fremde Welt 😀

 

 

 

Unter einem Leuchtturm verstehe ich allerdings etwas anderes, aber wahrscheinlich ist der überflüssig, da dort jeder Wohnkomplex heller strahlt 😉

 

 

 

Fährservice

 

Hoffentlich schmeckt es…

 

Warten auf den großen Fang

 

Feierabend

 

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29 Antworten

  1. Kiki! Hongkong hat genau die richtige Bandbreite für deine Art zu fotografieren. Absolut großartige Aufnahmen. Ich bin ehrlich beeindruckt. Da steckt soviel Auge drin. Ausgeglichen. Abgewogen. Mit einem Schuss Humor. Und in der Nachbearbeitung bist Du auch auf einem perfekten Weg. Langsam komme ich mir etwas dumm vor, dich zu loben. Wer bin ich schon 😉
    Wie gern würde ich da mal hin fahren. Tokio oder Hongkong. Das war immer mein asiatischer Traum. Naja. Wer weiß … Gruß – KUM

    8. April 2017 um 01:07

    • Moin KUM
      es spricht ja nix dagegen, eines Tages auch den asiatischen Traum zu verwirklichen. Zumindest gibt es für das erste Viertel des Jahres oft gute Flugangebote, wo man solch eine Stadtreise auch mal in’s Auge fassen könnte. Für Lob bin ich immer zu haben, das darf gerne so bleiben… 😉
      Aber im Ernst, ich war nun schon öfters dort, kenne mich an vielen Stellen einigermaßen gut aus, sodaß das Problem der Orientierung keine Rolle mehr spielt. Und trotzdem haut mich der Takt und die Vielfältigkeit dieser Stadt regelmäßig aus den Socken und fasziniert mich immer wieder auf’s Neue und so weiß ich auch, daß ich dort wieder auflaufen werden, wenn sich die Gelegenheit bietet. 🙂
      Ich war alleine dort und diesmal kam das auch den Bildern zugute, weil ich auf niemanden Rücksicht nehmen mußte. Man ist dann irgendwie „freier“, ich hoffe, du weißt, was ich meine. Was die Nachbearbeitung angeht, neben DXO fummel ich auch mit VSCO an den Bildern herum. Manchmal auch eine gute Alternative.
      LG kiki

      9. April 2017 um 18:28

      • Ja, bei so Sachen ist man besser allein unterwegs. Ich kenne das. Man schwingt sich leichter ein in die Umgebung. Bild 5 zeigt ganz klar, dass du da im Helgoland-Modus warst 😉
        Ich bin neuerdings nur noch mit der Nic-Collction unterwegs. Vor allem mit Nic-Color-Efex-Pro4 und Silver-Efex. Leider laufen die Dinger selbst auf meinem relativ neuen Computer nur sehr langsam. Ein riesiger Nachteil … Fast wie in der Dunkelkammer. Man wartete, bis das Bild im Entwickler erscheint. Für DXO war ich bisher zu geizig 😉
        Gruß – KUM

        11. April 2017 um 20:15

  2. Reisebericht mit starken Bildeindrücken. Die Ruhe in den Bildern gefällt mir sehr.
    Liebe Grüsse Fredi

    8. April 2017 um 08:43

    • Vielen lieben Dank Fredi,
      es gibt auch dort noch so kleine Oasen, wo die Hektik ganz weit weg ist.
      LG kiki

      9. April 2017 um 18:29

  3. Moin kiki,
    das nenne ich eine kontrast- wie facettenreiche Fotografie. Eine Millionenstadt und ihr Dorfcharakter. Strassenfotografie trifft auf urbane Natur und auf das besondere im Alltag, was viele übersehen. Klasse auch die Bildbearbeitung wie insgesamt die Stimmung und wie KUM schrieb, mit der gut dosierten Prise Humor. Du hast ein feines Auge für den Moment und das Motiv. Ein starkes Fotoset!
    Liebe Grüße,
    Stefan

    8. April 2017 um 11:26

    • Vielen lieben Dank, Stefan 🙂
      Es ist auch wirklich ein Kontrast, einerseits ist die Stadt ganz nah und gleichzeitig auch so weit entfernt wie nur möglich. Es ist nur ein kurzer Weg von der U-Bahn und schon ist man in einer ganz anderen Welt. Ich denke, daß Städte sich so etwas auch bewahren sollten, da es den Bewohnern einfach gut tut, sich einmal von der ganzen Hektik zur lösen, auch wenn es nur ein Nachmittag ist. Hongkong bietet eine Vielzahl solcher Möglichkeiten und das macht auch den Reiz dieser Stadt aus. Auch dem Touristen tut solch eine kurze Auszeit ganz gut. Leben möchte ich dort allerdings nicht 😀
      LG kiki

      9. April 2017 um 18:38

  4. Echt stark!

    8. April 2017 um 12:50

  5. Tolle Aufnahmen, macht Lust drauf dort auch mal einen Abstecher hinzumachen. Das Wasser und die Hochhäuser, das macht sich schon verdammt gut auf den Bildern…
    LG Peter

    8. April 2017 um 15:58

    • Moin Peter,
      bietet sich als Stopover in vielen Möglichkeiten ja auch gut an. Mir gefällt, daß die Stadt tatsächlich auch irgendwie noch etwas „britisches“ an sich hat. Kann gar nicht genau erklären, woran das liegt, ist aber so. Die Nähe zum Wasser ist natürlich auch ein großer Pluspunkt 😉
      LG kiki

      9. April 2017 um 18:43

      • Kann mir irgendwie gut vorstellen… die britische Noblesse und die chinesische Ungehobeltheit neutralisieren sich dort vielleicht 😉

        9. April 2017 um 23:59

  6. Hi Kiki
    das ist ja eine grandiose Serie. Und die Bilder passen auf den Punkt was du so empfunden hast. Locker vom Hocker, abseit von Hektik. Finde die Fischer cool und hinten wohl das Downtown. Mir gefällt auch das b/w wo Oma irgendwas schlabbert, typisch Asien. Und das Selfie darf natürlich nicht fehlen, wären ja sonst keine richtigen Asiaten 😛
    schönes Weekend, LG Thee

    8. April 2017 um 17:57

    • Moin Thee,
      ich war froh, als der Flug endlich vorüber war und da kam mir dieser kleine Ausflug ganz recht. Entspannte Menschen in kleiner übersichtlicher Umgebung machen das „Ankommen“ doch etwas angenehmer. Das mit den Selfiestangen ist dort aber echt äußerst ausgeprägt, da sind wir hierzulande echt noch harmlos. Ebenso erwarten wir Angler eher in der freien Natur an irgendeinem ruhigen See oder Flusslauf, hier bestimmt dann aber doch die Stadt mit ihrer Silhouette das Leben, das fand ich schon sehr beeindruckend. Ob ich in einer Stadt mit einem großen Welthafen unbedingt selber fischen würde, bezweifle ich aber aufgrund der Wasserqualität jetzt doch ein wenig 😀
      LG kiki

      9. April 2017 um 18:52

  7. Schöne Motive mit sehr viel Atmosphäre …freue mich schon auf weitere Berichte !
    Lieber Gruss, Jürgen

    8. April 2017 um 18:16

    • Moin Jürgen,
      Vielen lieben Dank für Deinen Zuspruch. Ich hoffe ja immer, daß meine Bilder es schaffen, etwas von der Atmosphäre dort einzufangen. Da ich alleine unterwegs war, konnte ich mich so richtig treiben lassen. So ohne Ziel und Zeitdruck ist auch mal ganz angenehm. 😉
      LG kiki

      9. April 2017 um 19:06

  8. Ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll, aber diese „Landschaft“ ist für die Squeezerlens wie geschaffen… von den Bildern her gefallen sie mir am besten.

    9. April 2017 um 07:53

    • Moin Moin!
      Bei einem reinen Stadturlaub mit kurzen Wegen darf die Squeezerlens dann auch mit in’s Fotogepäck. Sie war oftmals tatsächlich im Dauereinsatz, bin selber etwas überrascht… 😀 Bei einem Rucksackurlaub muß dann aber wieder das Lensbaby ran, durch die Wechselmöglichkeiten bei den Optiken ist es dann doch etwas vielseitiger und handlicher.
      LG kiki

      9. April 2017 um 19:16

      • Wie gesagt… 🙂 passend zu den Motiven eingesetzt… Mit dem Lensbaby – naja… werde ich mich wohl nie anfreunden 🙂

        9. April 2017 um 20:59

  9. Ich glaube, man kann den Kontrast zwischen „slow“ und „fast“ kaum besser einfangen. Tolle Serie.
    Lg,
    Werner

    9. April 2017 um 21:50

    • Vielen lieben Dank Werner
      jede Stadt hat ihre eigenen Kontraste. Eigentlich braucht man sich nur treiben lassen und die Kamera dabei in die Hand nehmen. In Hongkong schon fast ein Selbstläufer. 😉
      LG kiki

      13. April 2017 um 16:32

  10. Eine wirklich sehr schöne Vielfalt von Anachronismen. Sehr schön zusammengefasst in Komposition und Technik. Du, ich bin jetzt auch nett überrascht, dass man solch ruhige Orte dort findet, denn wenn ich an einen Ort denken soll, der irgendwie proppe voll ist, dann würde mir Hong Kong einfallen (obwohl ich niemals dort war). Gerade die Fischerbilder haben echt was Irreales. …irgendwie wirken die riesigen Wolkenkratzer auf einmal bedeutungslos.
    Bin ja mal gespannt was noch so alles aus HK kommt. 🙂
    LG, Markus

    12. April 2017 um 09:38

    • Angeln ist da echt hoch im Kurs. Hat vielleicht für die Beteiligten auch etwas Meditatives und manchmal wird man auch satt 😉
      Die Stadt ist da in dem Moment ganz weit weg. Auf uns haben diese Wolkenkratzer oft eine brutale Wirkung, gerade wenn man sich die chinesischen Verhältnisse vor Augen führt. Solche Orte müssen auch bleiben, nur ein Stadtpark bringt es auf die Dauer auch nicht 😀
      LG kiki

      13. April 2017 um 16:37

      • Ich glaube auch, dass solche Orte und Angeln was meditatives hat. Vor dieser Wolkenkratzerkulisse hat das was echt irreales. Interessant nur, dass der Ort nicht komplett überlaufen ist, weil man denken könnte, dass da jeder hinwill.
        LG, Markus

        14. April 2017 um 14:13

  11. Jolomy

    Drei fotografische Impressionen spiegeln die Aktivitäten am Sonntagnachmittag besonders prägnant wider. Die Szenen der Bilder II, IV & VII zeigen Leute in ihrer Freizeit und treffen das Tiltelthema exakt. Auch das zweite farbige Bild würde besser zu den beiden anderen monochromen Sujets in SW passen, da die Farben der Felsen eher von den Anglern ablenken. Diese Auswahl als einheitliche Kollektion in Sepia, Rötel oder Chamoins in Duplexfarben zu präsentieren, könnte die Stimmung vielleicht noch verstärken, oder?

    13. April 2017 um 09:33

    • Ich hab’s einheitlich versucht, allerdings nur in s/w, aber irgend etwas störte mich immer. Bin da in meinen Fähigkeiten allerdings immer noch etwas limitiert 😉 Ich werde mir deinen Rat zu Herzen nehmen und bei Gelegenheit wieder bei den Bildern begehen. Bin immer noch am sortieren, obwohl der Urlaub schon lange vorbei ist.

      13. April 2017 um 16:42

      • Jolomy

        Die Präsentation von Reisefotos ist immer sehr persönlich geprägt und wirkt oft unterschiedlich bei den Betrachtern. Ob eine Reisereportage als Diafilmvortrag, Fotobuch, Beamer/TV Vorführung oder im Social Media Foto Blog publiziert wird, hängt vom technischen Equipment ab. Alle Formen profitieren von Auswahlverfahren; einmal bereits vor Ort durch den Fotografen und ein zweites Mal bei der Kollektion der Exponate!
        Die Resonanz zum obigen Post deutet auf eine gefühlsmäßige Wirkung einzelner Bilder hin! BRAVO! Mein Kommentar zielte darauf ab, nur die Fotos mit starker Wirkung zu zeigen – natürlich nur als eine rein subjektive Anregung. Weniger ist mehr, um mal eine Phrase zu dreschen ;o)

        14. April 2017 um 08:11

  12. Moin Kiki, totaler Kontrast zu den anderen Serien… Auch hier springt mir dein fotografisches Auge entgegen und die Ruhe, die offensichtlich selbst auf Reisen hast. Du merkst, das bewundere ich zutiefst. Ich lasse mich viel zu sehr von den visuellen Reizen ablenken und bin zu wenig bei mir. Du bist eine wunderbare Fotografin!

    LG, Conny

    2. Mai 2017 um 20:58

    • Moin Conny,
      ich werde in Hongkong nicht mehr durch einen Reiseführer oder Stadtplan abgelenkt, das macht viel aus. Außerdem ist es immer leichter, wenn man weiß, was einen erwartet und keinen Zeitdruck spürt, weil man sich einfach nix bestimmtes vornimmt. 😉 Dann ist es mit der Fokussierung immer leichter. Flieg doch selber noch einmal hin, es würden auch bei Dir ebenso spannende Ergebnisse zustande kommen. Sie werden mit Sicherheit sogar besser werden, da du emotional noch viel näher an diesen Ort gebunden bis als meinereiner.
      LG kiki

      5. Mai 2017 um 18:32

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