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On the beach XII

Die Zeit in Armenien ging schnell vorbei. Gut, bei gerade mal 14 Tagen ist es nur eine kleine Schnupperreise geworden. Ein Spot hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt. Der Sevansee empfing mich mit bestem Helgolandwetter. In 2000m Höhe war an einen lockeren Strandtag nicht zu denken. Selbst dem Armenier war es zu kalt. 😀 Freies Schussfeld ist ja was feines, aber das nächste Mal sollte ich vielleicht im Sommer dort auflaufen.

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28 Antworten

  1. It is kind of weird place, that gives nice photos. Pretty cool!

    3. Juni 2017 um 01:22

    • Thanks a lot, Mario.
      This is authentic armenian beach life. Not the boring touristic style like langkawi or maledives, this is native and true 😉
      Best regards kiki

      4. Juni 2017 um 22:53

  2. Das 2. und letzte Foto sind meine beiden Favoriten. Die sind toll geworden! Ein sehr interessanter Ort ist das auf jeden Fall.

    Frohe Pfingsten.

    3. Juni 2017 um 07:18

    • Ist wirklich interessant dort. Gibt viel zu entdecken und ist herrlich bodenständig!
      Wünsche Dir auch schöne Pfingsttage und LG
      kiki

      4. Juni 2017 um 22:54

  3. Das 3. und 5. Foto sind ja interessant! Toller Ort.

    3. Juni 2017 um 08:05

    • Ja, das sind schon sehr interessante Behausungen. Ich fand es cool! Mal was ganz anderes als die üblichen Strandhütten 😀

      4. Juni 2017 um 22:55

  4. Tolle Impressionen!
    Dieses halbrund über den Fels gebaute Haus (Bildname „Rund“) … hast Du eine Ahnung was das ist oder mal war?

    3. Juni 2017 um 09:41

    • Das Haus war oder ist die Kantine eines Erholungsheimes. So genau bin ich da nicht durchgestiegen und rein konnte ich nicht.

      4. Juni 2017 um 22:56

  5. Tolle Bilder, spannende Stimmung. Interessante Behausungen und ich wäre neugierig zu wissen, ob du die Masage ausprobiert hast 😉
    Ach, ich finde, man kann auch in 14 Tagen schon eine ganze Menge aufnehmen von einem fremden Land. Auch wenn es nur kurze Eindrücke bleiben. Aber man war da, hat geschnuppert, war neugierig und irgendetwas bleibt.

    3. Juni 2017 um 12:54

    • Keine Massage, war alles geschlossen. Kalter Wind und Regen verschrecken sogar den Armenier in dieser Jahreszeit. Es bleibt eine ganze Menge von dieser Reise in meinem Kopf und ich werd dort auch wieder hinfahren. Das weiß ich ganz genau. Ein wirklich sehr interessantes Land.

      4. Juni 2017 um 22:58

  6. Hi Kiki
    wow, wo du dich rumtreibst, cool!
    Nun, die Architektur ist ja Spitze! Kann mir vorstellen dass du dich dort mit all deinen Speziallinsen gut austoben kannst. Musste schmunzeln ab der Massage, sieht vielversprechend aus 🙂
    Und eben, kannst ja wieder hingehen, du wirst bestimmt noch fündig für viel mehr Abartiges.
    Schöne Pfingsten wünscht dir Thee

    3. Juni 2017 um 13:23

    • Moin Thee,
      ich kann ja mit diesen aufgehübschten Strandenklaven nix anfangen. Hier ist es wirklich noch sehr bodenständig. Nicht besonders hübsch, aber irgendwie hat das was. Alles wirkt verbraucht, ehrlich und ungekünstelt. Hier erholt man sich ein paar Tage, nimmt ein paar Drinks, grillt jeden Abend und erwartet nichts anderes als gutes Wetter. Keine Animation oder sonstige Belustigungen. Ein paar Tage raus aus dem stickigen Jerewan, das war’s. Mehr braucht man nicht!
      LG kiki

      4. Juni 2017 um 23:03

  7. erstmal: ..das wurde ja auch mal langsam Zeit, dass du was neues raushaust.
    dann: Moin kiki,
    und dann: EY, SOOO GEIL, ECHT! Was fuer eine geniale Post-Sowejet-Kaukasus-Stimmung (ist das ueberhaupt noch Kaukasus?). Ich liebe es, das krasse und karge mit ihren tollen Menschen. Du warst in Armenien. Will ich auch hin. Wir haben da noch unsere Kaukasuskumpels, von denen einer aus Armenien kommt.

    #01: ..ich kaufe ein „P“ und loese auf: LEBENSMITTELGESCHAEFT! …irre, dieses zweischriftige!

    #02: …hmm… …das Mad-Max-Pier von Helgoland?

    #03: ROLLING HOME!

    #04: abgerockte Flaggen auf Halb-, ne, Dreiviertel-, ne, Was-auch-immer-Mast. Trauer oder Scheissegal? Du, kiki, ich wette 100 Kopeken, dass DAS der Iddengeber fuer alle Hurghada im-Wasser-sitz-und-Cocktail-schluerf-Bars war! ..aber sowas von!!!

    #05: Ein Ausichtsdingens auf dem Winnetou-Felsen. Sowjet-Chiq. Hundertpro war das mal ne Gate von Erewaner Flughafen. Hamse abgebrochen und dann dahingestuempert. Ich liebe es, echt!!!

    #06: Bora, Bora.. ..is klar. Kiki, SO GEIL den Horizont angepasst! Klasse! Du, da weiss man jetzt echt nicht, welche der beiden Szenen echt ist.

    #07: Masage in a bottle!

    #08: Das Bild ereinnert, von den Farben des Wassers und dem Steg her, an eins, das ich letztes Jahr auf Sardinien gemacht habe. Halt nur ohne gefesselte Pepsi-Geisel.

    #09: Irgendie scheint es in der UdSSR mal ein Strandschrim- und Bushaltestellen Kombinat gegeben zu haben. Es gibt hier in Tver Bushaltestellen, die solch ein dach haben.

    Bin begeistert von deiner Reise.

    LG, Markus

    3. Juni 2017 um 15:32

    • Moin Markus,
      ist halt immer so die Frage, wie man die Bilder anschließend präsentiert, ich bewundere ja deine Serien, bei meinen eigenen Bilder hab ich da so meine Schwierigkeiten. Ich versuch mich zu bessern, versprochen!

      #1 jedes kleine Resort hat oft einen kleinen Supermarkt in der Nähe. Die Versorgungswege müssen kurz gehalten werden! Ist oberstes Gebot! Mit vollem Bauch nach dem Grillen noch meilenweit für Bier und Wodkanachschub laufen geht gar nicht!
      #2 zumindest gibt es dort auch kleine verwegene Ecken. Ist halt etwas rauher als auf Ko Samui ;-D
      #3 die Buden fand ich geil. Mal ein anderer Style. Wär meine Behausung, wenn ich bei besseren Wetter mich dort einquartieren würde.
      #4 dies IST das Original. Keine Weichspülerbars wie in den nachgemachten Touristenenklaven, wo dir Gläser nur zur Hälfte gefüllt werden und die Limo den Alkoholgeschmack übertüncht! 😀
      #5 die haben schon geile Ideen gehabt und schlechter Geschmack kann auch Kult sein! Zumindest brachial können die!
      #6 man kann ja auch ein wenig träumen. 😉
      #7 da warten wohl keine zierlichen Thaifrauen, sondern eher Damen Marke russische Hammerwerferin auf die Klienten. 😀
      #8 Pepsi dient ja auch nur dazu den Wodka eine andere Farbe zu verpassen!
      #9 die haben echt einen coolen Style. Mach doch mal eine Serie über Bushaltestellen, du bist doch an der Quelle. Da gab es bestimmt eine Designgruppe, die sich um diese Dinge gekümmert hat. Die prägen den Osten, wie kein anderes Bauwerk!

      LG kiki

      4. Juni 2017 um 23:21

      • ..hatte mir nur ein wenig Sorgen gemacht, weil du irgendwie futsch warst… …mit Herbert Wong durchgebrannt oder so… 😀

        Na, das sind doch mal geile Erklaerungen. Eigentlich wollte ich mich ja auch nicht darueber lustig machen, weil ich es wirklich super urig finde. Da steckt trotz oder gerade wegen der Tristesse ne Menge Leben drin. Warst du da mit einer Gruppe unterwegs.

        Ich glaube die Leute der ehemaligen UdSSR finden das Design aber nicht so witzig. Es gibt hier (Tver) zB im Stadtpark ein uraltes Riesenrad und andere Atraktionen. Ist glaube ich aus den 50er/60er Jahren. Viele halten das fuer einen Schandfleck und schaemen sich. Westler finden das wunderbar nostalgisch. In Diskussionen, kommen wir oft auf den Punkt, dass gesagt wird, das im Westen nach dem Krieg alles so schnell und so schoen gemacht wurde. Lassen wir mal dahingestellt. Uebersehen wird aber, dass auch viel Geschichte ganz schoen schnell einfach wegsaniert wurde. Hier hat man echt noch die Chance solche Dinge zu bewaren und eine Wertschaetzung dafuer zu gewinnen. Trotzdem gibt es Tendenzen, die in eine solche Richtung gehen.

        Sammel schon seit einiger Zeit solche Schaetchen auf Fotos. Werde weitersammeln.

        LG, Markus

        5. Juni 2017 um 11:48

        • Herbert Wong werd ich wohl beim nächsten Besuch wieder an der gleichen Haltestelle treffen 😀
          Ich war alleine in Armenien unterwegs. 3x hatte ich Begleitung, wie sich das halt in einem Hostel so ergibt, ich bummel aber gerne alleine durch’s Land, das ist schon fein, wenn man sich nur um sich selber kümmern braucht 😉
          Ich hatte in manchen Momenten echt Ladehemmung, weil ich dachte, die Leute könnten beleidigt sein vor Scham, wenn ich ihre Umgebung fotografiere. Es ist schade, wenn sie es so betrachten, da es eigentlich auch sehr urig rüberkommen kann. Wegsanieren ist keine Lösung, aber wenn man mit solchen Argumenten kommt, schütteln die nur mit dem Kopf. Wenn dort irgendwann auf Schicki Micki gemacht wird und keiner der jetzigen Besucher sich noch ein Wochenende dort leisten kann, ist es zu spät.

          LG kiki

          7. Juni 2017 um 23:29

          • Ich finde das es beeindruckend, dass du solche Reisen machst. Toll.
            Das mit der Ladehemmung kann ich verstehen. Kenne ich auch das Gefühl das es vielleicht verletzend sein kann. Auf der anderen Seite habe ich aber auch festgestellt, dass wenn die Menschen diese Bilder dann irgendwann mal sehen, auf einmal auch ein Interesse daran entsteht. In Russland fragen mich auch einige warum ich denn nicht mal was schönes knipse… …und dann auch bitte in bunt, weil die Kamera das doch kann. 🙂 Einige wünschen sich aber auch mehr Bilder davon und haben mich schon öfter gefragt, ob ich nicht mal ein paar Serien machen kann, wie ich ihre Stadt mit meinen Augen sehen.
            LG, Markus

            8. Juni 2017 um 13:05

  8. Moin Kiki, du kommst rum….. Aber zur „Masage“ würde ich an diesem abgerockten Ort wohl eher nicht gehen ;-). Die Bilder sind klasse und es hat sich gelohnt, die Kälte auszuhalten, die einem förmlich entgegen springt.
    LG, Conny

    5. Juni 2017 um 01:27

    • Moin Conny,
      nach Hongkong war mir eher wieder nach Kurzstrecke, zumindest was das Ausharren im Flieger angeht 😉
      Ich wollte mal wieder etwas Neues kennenlernen und bin hier fündig geworden. Ganz anderer Takt und Sprachen, die ich nicht verstand, also zurück auf Null. 😀
      Man fotografiert Sachen, die würde man zuhause wohl kaum zur Kenntnis nehmen, immer wieder irre, wenn man sich hinterher durch die Bilder wühlt. „Masage“ wär jetzt auch nix für mich. Ich würde zur Strandbar gehen, die Füße in den rauen Kieselstrand stecken und ein Kaltgetränk ordern. 😀
      LG kiki

      7. Juni 2017 um 23:41

  9. Das ist ja eine Reise in eine andere Welt. Tolle stimmungsvolle Aufnahmen, die eine Menge zu erzählen haben.
    Lg,
    Werner

    5. Juni 2017 um 12:15

    • Vielen lieben Dank Werner.
      Mit einer Kamera in der Hand kann man sich oft eher auf solche Orte einlassen. Sie erzählen kleine Geschichten aus einem Alltag der fremd, aber oft auch eine gewisse Vertrautheit ausstrahlt. Eine merkwürdige Mischung 😉
      LG kiki

      7. Juni 2017 um 23:45

  10. Liebe Kiki! Großartige Bilder! Die Szenerien wirken so hilflos. Der Versuch einer Imitation des American Way of Life mit bescheidenen Mitteln. Rührend und elend zugleich. Das Ergebnis ist Hässlichkeit. Der Osten eben. Gelegentlich scheint aber am Horizont die grandiose Kulisse der Berge auf. Was für eine Mischung. Toll! Gruß – KUM

    7. Juni 2017 um 23:31

    • Danke KUM 🙂
      Ich sah Resorts mit dem Namen „Vegas“ oder „Nirvana“, da dachte ich mir, warum nur? Das passt doch nicht, man sollte es doch bei dem belassen was es ist. Ein Gebirgssee in herrlicher Umgebung in einem Land, was noch keinen McDoof oder Starbucks kennt.
      „Bora Bora“ ist ja irgendwie noch witzig, da es immer eine Illusion bleiben wird, da sorgt schon das Wetter für. 😉
      Der Hässlichkeit kann man aber auch eine positive Stimmung abgewinnen, wenn man die Landschaft betrachten darf, die wirklich ganz, ganz toll ist und wenn man abends vor seine kleinen Ferienhütte in netter Gesellschaft den Grill anfeuert ist doch alles in Ordnung.
      Der Osten hat nun mal seinen eigenen Style, das sollte man nicht verstecken und sich erst recht nicht dafür schämen.
      Zu meiner Zeit war dort an eine Übernachtung nicht zu denken, dafür war es zu kalt. Ich wohnte in einer kleinen Pension in der nahegelegenen Stadt und war dort der einzige Gast. Auch saukalt und keine Heizung, ein Hoch auf Thermounterwäsche… allerdings bekam ich jeden Morgen ein reichhaltiges Frühstück in der guten Stube serviert und auch das gute Porzellan wurde aus dem Schrank geholt. Das hatte sowas liebevolles und aufmerksames an sich… ich war in dem Moment echt gerührt.
      LG kiki

      8. Juni 2017 um 00:03

  11. Nein, einen Grund sich zu schämen haben die Leute in den postsowjetischen Ländern in keiner Weise. Wo kämen wir denn da hin. Schön, wie Du beschreibst, dass sich die alte Regel der Gastfreundschaft erhalten hat. Es sind dann doch die Menschen, die dadurch diese Kulisse mit Leben füllen. Aber auch hier habe ich manchmal den Eindruck, dass das Erzwingen des „Neuen Menschen“ in der vergangenen Sowjetzeit und die darauf folgende neoliberale Phase mehr Verwüstungen angerichtet hat, als sich durch die alten Regeln, etwa der Gastfreundschaft, wieder heilen lässt. Das mag aber an meinem notorischen Pessimismus liegen 😉 Gruß – KUM

    8. Juni 2017 um 10:18

    • Ich denke dein Pessimismus ist in einigen Bereichen berechtigt. Die dortigen Umwälzungen haben nur wenige Gewinner und viele Verlierer hervorgebracht. Man scheint sich irgendwie damit arrangiert zu haben, es bleibt einem ja auch nichts anderes übrig. Die Sprachbarriere verhinderte leider einen gewissen Erfahrungsaustausch.
      Du kennst bestimmt die Fotoserie „The last resort“ von Martin Parr. Gut… in meiner Kulisse gibt es keine Menschen, aber ich spürte da eine eigenartige Vertrautheit zu diesem Bildern, als ich so durch den Ort latschte. Denke, dort geht es ähnlich ab. 😉
      LG kiki

      18. Juni 2017 um 22:22

      • Nicht das schlechteste Vorbild, der Parr. Aber du hast auch eine eigene Sicht gefunden. Durch mehrfache Helgolandaufenthalte, denke ich, hast du deinen Blick für Weitwinkelperspektiven geschärft. Der Horizont spielt bei dir eine große Rolle. Gerade das finde ich großartig! Da ist etwas Unbestechliches anwesend in deinen Bildern. Unbestechlich meint, etwas nicht durch Nostalgie oder Kitsch getrübtes. Gruß – KUM

        21. Juni 2017 um 11:51

  12. Hallo Kiki,
    jetzt werde ich auch noch einen Kommentar los…und eins ist klar : Helgoland ist eine tolle Insel….aber der Ausflug hier war echt eine andere Hausmarke …vom Erleben und von den Fotos her…und es beweist mal wieder : die besten Fotos macht man im halb schockgefrosteten Zustand 🙂
    Danke für die tollen Bilder , lieber Gruss, Jürgen

    15. Juni 2017 um 17:15

    • Vielen lieben Dank Jürgen.
      Ich behalte diesen coolen Ort in meinem Gedächtnis, möchte in dieser Kulisse gerne mal ein paar Grillabende erleben. Zumindest kann ich mir dann zwischendurch die Hände wärmen, damit ich beim knipsen den Auslöser wieder spüre… 😀
      LG kiki

      18. Juni 2017 um 22:11

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