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Stillstand

Es gibt so Orte auf der Welt, da hat man das Gefühl, daß die Zeit irgendwann vor vielen Jahren stehengeblieben ist. Da am Sevan See die Unterkünfte geschlossen waren, quartierte ich mich in der dazugehörigen Stadt ein. Einen Stadtplan brauchte ich nicht, da es keine Strassenschilder gab. Die sind vielleicht, wie so vieles dort, in den letzten Jahren verloren gegangen.

 

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23 Antworten

  1. Wow, ganz starke Serie!

    28. Juni 2017 um 07:18

  2. Herausragend! Nun zeigt sich mal wieder, wie sehr es sich für dich gelohnt hat, dass du dich mit diesen Tilt-Shift-Geschichten beschäftigt hast. Hier ist es toll eingesetzt. Dadurch vermittelt sich ein ganz persönlicher Eindruck dieser Ansammlung menschlicher Behausungen. In der Zusammenstellung wird das Ganze nochmal stimmungsvoller. Hut ab. Gruß – KUM

    28. Juni 2017 um 09:25

    • Ja, diese Tiltgeschichten mag ich ab und zu sehr gerne. Hier habe ich es gerne verwendet, war aber auch eine „Bauchgeschichte“ 😉 Ich habe kaum andere Bilder dort geschossen. Einmal davor geschraubt und dann war es ein Selbstläufer. Ich denke, als einfacher Hobbyfotograf darf man mit solchen Bilder und Argumenten um die Ecke kommen 😉
      LG kiki

      29. Juni 2017 um 18:21

  3. Großartig!
    Lg,
    Werner

    28. Juni 2017 um 11:12

    • Vielen lieben Dank Werner. Unser „Rüssel“ ist schon ein feines Gerät!
      LG kiki

      29. Juni 2017 um 18:29

  4. Hi Kiki
    dachte schon du seist ausgewandert 😉
    Was für ein Wow Effekt mit dieser Serie. Ganz tolle Bilder. Wobei ich ehrlich gesagt keine Minute in dieser Stadt verbringen möchte. Wirkte beinahe beklemmend auf mich, fast wie nach dem Krieg oder nach einem Atomanschlag. Sorry, aber so kommt es auf mich rüber. Nun, die Bilder mit Frau und Hund zeigen jedoch etwas Leben. Bild 1 und 4 gefallen mir am besten. Aber gewiss drücken Bild 1-4 genau das aus, das liegt Lichtjahre zurück;-) Solche Bilder sollte man eigentlich im Kontrast zeigen mit einer mondänen Weltstadt von heute.
    Liebe Grüsse Thee

    28. Juni 2017 um 11:55

    • Moin Thee,
      Auswandern kommt nicht in Frage, möchte mich nicht allzeit von Helgoland entfernen… 😀
      Ich war schon etwas betroffen, wie es dort an vielen Stellen aussah. Den Kontrast hat man dann 50km weiter westlich in Jerewan. Ein Zeitsprung!
      Armenien ist bitterarm, das wird sich auch in nächster Zeit nicht ändern. Neben dem ganzen Weltkulturerbe dort muß man solche Szenen dann eben auch „ertragen“ mit oder ohne Kamera.
      LG kiki

      29. Juni 2017 um 18:28

  5. JETZT weiß ich endlich wozu man diese Squeezerlens RICHTIG einsetzt… Die Bildwirkung ist einfach unschlagbar. Besonders bei diesen alten krummen und schiefen Gebäuden. Auch das vorhandene Licht hast Du sehr gut integriert.
    Wo ich immer noch mit hadere ist die genau Wahl der doch sehr schmalen Schärfezone. WAS nimmt man in diese um dem Bild die größtmögliche Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Bei Deinen bin ich mir sicher, Du hast dieses Problem sehr gut gelöst…

    28. Juni 2017 um 12:43

    • Die Schärfezone ist auch mein Problem. Ist häufig schon sehr schmal, da kommt es dann auch auf Abstand und Perspektive drauf an. Das Volna3 hat ja einen Blendenhebel, nur komme ich da mit meinen kurzen Fingern kaum dran. Ist schon arg fummelig…Mit f4 oder etwas mehr könnte man den Effekt oft besser abmildern und dadurch den Spielraum erweitern. Also weiter mit den Fingerübungen… 😉

      29. Juni 2017 um 18:33

  6. Die Unschärfe verwandelt diesen Ort in eine Art Miniatur. Als Betrachterin komme ich mir vor, als würde ich ein Museum besuchen. Das entsteht allein durch den kleinen scharfen Bereich. Interessant.

    28. Juni 2017 um 17:38

    • Ich wollte hier einfach nicht „voll“ draufhalten. Die Armut springt einen da oft direkt in’s Gesicht, ich fühlte mich da wohler, wenn ich einfach nur gewisse Details hervorhebe und den Rest in der Unschärfe verstecke. ich muß allerdings gestehend daß ich sowieso gerne was mit Tilt mache.
      Hier bot es sich an jeder ecke für mich an. 😉
      LG kiki

      29. Juni 2017 um 18:41

      • Das verstehe ich gut. Ich finde, man ahnt diesen Respekt und die Zurückhaltung auf den Bildern. Kein leichtes Thema.
        Sehr gelungen. Weil man merkt, wie sehr der Beobachter außen vor ist. Eben Beobachter.
        LG, Andrea

        2. Juli 2017 um 13:52

  7. This is a wonderful series – wish I could read what you wrote, but anyway, the atmosphere is great.

    28. Juni 2017 um 20:28

    • Thanks a lot, Lynn.
      There’s nothing special in my words. Armenia is a poor country, you can see it everywhere. I was interested in street scenes with details, that’s why I used my tilt lens.
      Best regards kiki

      29. Juni 2017 um 18:48

      • Thank you Kiki! Armenia is in the news here today. Apparently because of the poverty you mention, Armenians cross into Greece for herbs they can sell for such a good price that even going to jail a few days isn’t stopping them. The plants are often uprooted, so nothing is left for next year. It makes you wonder if all the popular cosmetics and products with special herbs are contributing to the destruction of these fields. And at the root – poverty. Such a complicated world.

        2. Juli 2017 um 21:48

  8. Tolle Bilderserie. Bedarf wirklich keiner Worte! Danke dafür. LG Antje

    28. Juni 2017 um 23:31

  9. Das ist echt irre wie die unscharfen Bereiche einen mit dem Kopf auf die Szene stoßen. Man hat gar keine Chance die Situation irgendwie zu leugnen. Vielleicht gibt es ja auch Menschen die gerne einen freieren Blick haben möchten… …doch für deine Geschichte die du hier erzählst, muss es SO sein. Irgendwie wandelt man selbst durch die Straßen und saugt mit einer schönen Verklärung die Momente in sich auf. Auch der Wechsel von s/w und Farbe schaffte tolle variierende Intensitäten beim Betrachten. 1A Serie, kiki!!! 👍🏼 Kann sie gerade nur am Smartphone sehen… …schaue ich mir aber später nochmal in groß an um die Effekte besser genießen zu können.
    LG, Markus

    30. Juni 2017 um 16:22

    • Vielen lieben Dank, Markus
      In der Plattenbausiedlung hatte ich mich kurz verlaufen, sah ja alles gleich aus und Strassenschilder gab es auch nicht mehr 😀 Das letzte Bild ist allerdings von meinem Balkon aus entstanden, irgendwann hatte ich dann doch meine Pension gefunden 😀
      War schon echt etwas angeschlagen von dem Anblick, was dort so alles auf der Strecke geblieben ist in all den Jahren. Da fand ich es besser, nicht so direkt drauf zu halten, sondern durch den Tilt das ganze in so eine Art Zeitreise zu stecken. Quasi Tunnelblick oder so ähnlich. Ist im Moment einfach eine beliebte Marotte von mir.
      LG kiki

      7. Juli 2017 um 10:30

  10. Interesting series, much emotion in it. Love your very personal vision. I specially like the B&W (but this is just my personal taste) .
    robert

    26. Juli 2017 um 22:55

    • Thanks a lot, Robert
      These are some experiments with my tilt lens. Maybe a little bit unusual, but I like the effect.
      Best regards kiki

      27. Juli 2017 um 22:13

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