Fotoblog

Analog

Von der Rolle 3

So richtig s/w hab ich nie fotografiert. Es gab ein paar Versuche, die waren aber für die Tonne. Mit der Digitalen kam aber wieder das Interesse zurück. Ist ja auch bequem, wenn man sich am Computer alles zurecht basteln kann. So lag seit Urzeiten ein Ilford fp4 im Kühlschrank und wartete auf seinen Einsatz. Kurz vor Ablaufdatum (schäm…) bin ich jetzt mal um die Häuser gezogen. Nix besonderes, ausprobieren war angesagt. Die alte A1 entstaubt, kurz an den Knöpfen gedreht, ja, funktioniert noch 😀

Als erstes kam das Jupiter-9 zum Einsatz.

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Das 20mm Canon hab ich gerne benutzt, hab’s auch häufig übertrieben, aber wenn es eng wird in den Strassen bin ich immer sehr dankbar über diese Brennweite gewesen.

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Auch das Tair 11A war in der Fototasche

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und natürlich das „nifty fifty“ 😉

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Von der Rolle 2

Kleiner Stadtspaziergang. Alte Autos haben es mir angetan. Die haben noch Charme. Ein eigenes Gefährt besitze ich schon seit über einem Jahrzehnt nicht mehr. Bin damals Opel Manta gefahren. Den hätte ich mal einmotten sollen, anstatt an einen Autoclub zu verkaufen…

Paradox

Durch den Blog von Anette Kinter bin ich auf das Thema „Freelensing“ aufmerksam geworden. Eine ziemlich frickelige Angelegenheit. So richtig funktioniert das bei mir noch nicht. Das braucht viel Übung. Gibt es nicht vielleicht einen Adapter mit welchem man ein Lensbaby mit EF Anschluß an eine alte Canon A1 anschließen kann. Das wär viel einfacher 😀 😀 😀

2 kleine Versuche…

Freelensing 1

Freelensing 2


Von der Rolle

Noch ein kleiner Nachschlag von meinem letzten Spaziergang. Eigentlich darf man sich über den Winter bis jetzt nicht beschweren. Letztes Jahr war’s trister.

Derby Star

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Warten


Old School

Gut, daß man dem alten Geraffel die Treue hält. War ja klar, daß am Wochenende bestes ISO100 Wetter herrscht, aber ich hatte vorgesorgt und mir einen Ektar gekauft. Komischerweise hatte ich doch Probleme einen 36er Film zu verknipsen. Das genaue Gegenteil, als wenn ich den dicken Horst in die Hand nehme. Da gehts gleich in die Gigabyte, schon allein diese Lensbabyorgien immer… 😉 Allerdings muß ich auch gestehen, daß dann mindestens 50% der Bilder gleich wieder in die Tonne wandern, auf Film bleibt das Elend dokumentiert. 😉

Egal, es war ein schöner Spaziergang und ich bin mit meiner Ausbeute auch zufrieden. Schon allein vorhin die Neugier auf dem Weg zum Fotogeschäft um die Bilder abzuholen… ganz wie in alten Zeiten 🙂

Landungsbrücke

Shadows

Strassenmusik

Treue


Belesen

Auf meinen beiden ersten Myanmarbesuchen war das Internet vor Ort noch eine Rarität. Mir war das egal. Bücher und Zeitschriften waren die Hauptquelle für Informationen und standen bei der Bevölkerung hoch im Kurs. An jeder Ecke gab es Literatur zu kaufen.

Bookshop

Bei diesem Foto wird leider deutlich, daß Film in manchen spontanen Situationen doch an seine Grenzen stößt. Digital hätte man da wohl etwas nachbessern können.

Bookshop 2

Man konnte den Büchern ansehen, daß sie intensiv genutzt wurden. So lange der Einband hielt, fand sich auch ein neuer Besitzer. 🙂

Strassenbibliothek

Die Strasse als Leseecke

Leseecke

Mittlerweile ist das anders. Smartphone, Gmail und Yahoo sind bei der Bevölkerung hoch im Kurs. Das neue Medium wird intensiv genutzt, selbst auf dem Lande hat jedes kleine Nest ein Internetcafe, wo der Strom aus einem Stapel Autobatterien kommt. Und falls jetzt ein Reisender meint, daß dem Land dadurch viel von seiner „Ursprünglichkeit“ (was auch immer damit gemeint ist) genommen wird, dem gehören die Ohren langgezogen. Ich gönne diesen Fortschritt den Leuten.


Ein Platz an der Sonne

Analog oder Digital… hm… schwierige Frage… ach, einfach beides! 😀

Nun gut, der Ausschnitt ist nicht identisch, auch wechselte das Licht im Sekundentakt, aber egal. Es gibt ja mittlerweile Programme, die den analogen Look per Bildbearbeitung sehr gut imitieren, ich besitze selber solch einen Spielkram, aber ein echtes Filmfoto ist schon was Feines. Zumal man das benötigte Equipment heutzutage zu Spottpreisen erwerben kann. Wer genau hinschaut sieht den Unterschied. 😉

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Unterschied

Da ich alleine in Litauen unterwegs war, blieb viel Zeit für Fotospielereien. Einige Motive gibt es auf Film und in der digitalen Variante. Daher gibt’s den Dünenausblick jetzt mal doppelt.

Das digitale Bild kommt natürlich besser, da mehr Details und 17mm Brennweite. Das macht sich bei Landschaften immer gut. Dazu noch der Komfort mit der digitalen Bildbearbeitung.

20130721-O87A5324 KopieAnalog ist bei 20mm Schluß, da passt leider weniger auf’s Bild. Es wirkt gröber. Geknipst wurde auf Kodak Ektar 100.

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Ich finde, es sieht einfach nur anders aus. Richtig vergleichen kann man das irgendwie nicht.
Mir gefallen beide Fotos. Urteilt selbst.

Wünsche allen ein schönes Wochenende

kiki


Zweites Frühstück

Ich bekam auch ein Stückchen ab. 🙂

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Alte Werte

Schon ein komisches Gefühl, die alte A1 wieder in die Hand zu nehmen. Wie klein und leicht doch eine Kamera sein kann. Der krasse Gegensatz zum digitalen Klopper. Zugegeben, ich bin schon ziemlich eingelullt von den Bequemlichkeiten der digitalen Fotografie, man sieht sofort ob man Scheiße gebaut hat, alles ist sofort verfügbar, der Gang zum Fotolabor ist eine Ausnahme, den Rest erledigt Lightroom.

Trotzdem mag ich mein altes Geraffel, es funktioniert schließlich noch. Auf Helgoland kam die alte Kamera mal wieder zum Einsatz. Bei der Nachbearbeitung am Computer ist bei den gescannten .tiff Dateien allerding etwas Sensibilität gefragt. So brachial wie bei den RAW’s darf ich nicht an die Sache herangehen. Muß auch nicht sein, finde ich. Ein analoges Foto sieht halt anders aus.

i-Punkt Mole

i-Punkt Mole

i-Punkt Mole


Spiralförmig

Die Lichtausbeute in buddhistischen Tempeln ist genauso mager wie in unseren heimischen Kirchen. Dazu kommt dann noch die Tatsache, daß man nicht auf jeder Sightseeing Tour ein Stativ mitschleppen möchte. Spätestens jetzt kommt man aber rein zufällig an Orte, wo es dann eigentlich angebracht wäre. Typisch Murphy’s Law… aber man versucht’s dennoch, trotz limitierten Speicherplatzes auf der ISO 200 Filmrolle… Bildstabi? Fehlanzeige!

versuch Kopie


Die lütte Deern und der Esel

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Almosengang

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Skyline

Mal wieder was aus der analogen Bilderkiste.

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Small Talk

Wochenmarkt. Das neueste vom Tage. Plaudereien.

Männergespräch


Sturmfest

Küstenschutz mit Ausblick.

Tetrapoden und lange Anna


King Size

Was Neues für die Terrasse.

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On the beach

Mal wieder Brighton.

Brighton


Weihnachtsgrüße

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in’s neue Jahr wünscht euch die Kiki.

Vielen Dank auch für all die „Likes“ und lieben Kommentare.

Ich werde, wie all die Jahre zuvor, die Festtage in der Nachtschicht im Krankenhaus verbringen. Von daher, bleibt alle gesund, das ist das Wichtigste.

 

Weihnachtsgrüße


Kleingewerbe 14

An der Seidenstrasse ist das Hauptnahrungsmittel Fleisch. Die kleinen Melonenstände waren meine Rettung. Als Vegetarier hat man es in manchen Gegenden schwer… Das Foto wurde in Kashgar aufgenommen und trotz der kleinen Unzulänglichkeiten bei der Nahrungszufuhr wird diese Stadt immer zu meinen Favoriten zählen. 😀

Mehr zum Thema Kashgar und Essen findet man hier und hier

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Strandskelett

Mal ein Ort, wo beim Fotografieren ruhig auch mal schlechtes Wetter herrschen darf.


Nonnendichte

Es gibt in Mandalay eine Kreuzung, da existiert eine Saftbar, die herrliche Fruchtshakes zubereitet. Nach ausgiebigem Stadtbummel setze ich mich dort immer wieder gerne hin und tu etwas für meinen Flüssigkeitshaushalt. Das eigentlich Interessante befindet sich aber gegenüber. Dort ist die Sammelstelle für die lokalen Busse und es ist immer wieder erstaunlich wie viele Personen auf einen Toyota Pick-up Platz finden. Die beiden Bilder sind eigentlich harmlos, was die Anzahl der Leute angeht, mir gefielen nur die Nonnen ganz besonders gut.


Kleingewerbe 13

Der Fang des Tages.

Fischhändler in Fergana.


Twitter

In vielen Teilen Asiens ist der Singvogel ein beliebtes Haustier. Damit den Piepmätzen nicht langweilig wird, nehmen ihre Besitzer sie oft mit zu Treffpunkten Gleichgesinnter, wo sie sich dann gegenseitig zuzwitschern können.


Bullenwagen

Großeinkauf in Kashgar.


Hi M’am

Da stellt man sich extra in Pose und winkt, damit der Tourist auch ja ein Foto macht. Natürlich nur, um sich anschließend selber auf dem Display betrachten zu können. Diese Beiden hatten Pech, es lag leider ein Film drin…


Körbchengröße

Markt in Sapa, Vietnam.


Powernapping

Ist gesund und fördert die Konzentration.


Geschlossene Reihe

Typisch für England sind die hübschen kleinen Holzhäuschen, die man an fast allen Strandpromenaden findet. Bei gutem Wetter holen die Besitzer ihre Strandmöbel heraus und genießen den Tag mit freiem Blick auf’s Wasser. Bei schlechtem Wetter reicht’s zumindest für ein Foto.


Kleingewerbe 12

Als ich Kind war, wurden Fahrradschläuche bei uns auch noch geflickt. Heutzutage gehe ich einfach in’s nächste Geschäft und kaufe mir einen neuen. In manchen Gegenden werden solche einfachen Dinge nach wie vor repariert. Sollte mir eigentlich zu denken geben.


Aufgeschaut

Bagan.


Kreide und Quadrophenia

Imposant sind sie ja, die Kreideklippen in East Sussex. Bei Beachy Head sollen sie am höchsten sein. So richtig eingebrannt in mein Gedächtnis haben sie sich durch den Film Quadrophenia, als der Mod Jimmy den geklauten Roller über die Klippen schickt. Mittlerweile war ich auch dort, allerdings ohne Vespa sondern mit Wanderschuhen.


Museumsreife Oase

Eine der vielen Medresen im schönen Khiva. Welche genau weiß ich nicht mehr, hab den Überblick verloren… 😀


Kleingewerbe 11

Rickschafahrer wartet auf Kundschaft.


Balanceakt

Der Legende nach wird der goldene Felsen von Kyaiktiyo nur von einem Haar Buddhas im Gleichgewicht gehalten und gilt als einer der wichtigsten buddhistischen Heiligtümer im Myanmar. Täglich kommen Hunderte von Pilgern, die Männer stehen dichtgedrängt am Felsen und bekleben ihn mit Blattgoldplättchen, Frauen dürfen ihn nicht berühren, sie sitzen etwas abseits und beten.

Wer sich besondere religiöse Verdienste erwerben will und etwas Gutes für sein Karma tun möchte geht zu Fuß auf einem Pilgerweg in etwa 8 Stunden zum Felsen hoch. Alternativ kann man sich auch dichtgedrängt auf der Ladefläche eines LKW den größten Teil der Strecke hoch fahren lassen.

Ich saß natürlich auf dem LKW…


Gestreift

OK, sowas muß man nicht knipsen. Kann man auch als Postkarte erwerben. Aber wenn man erst mal vor Ort am Brighton Pier sitzt und ein paar Pint Cider geschlürft hat, kann man eben doch nicht anders und drückt ab.


Wachsendes Urgestein

Paläontologen geraten wahrscheinlich regelrecht in Verzückung wenn sie diese unscheinbaren Poller sehen, mir gefiel einfach nur das Küstenpanorama.

Stromatoliten bei Harmelin Pool, Westaustralien.


Das Leben ist kein Wunschkonzert

Musizieren für den Lebensunterhalt bei -15 C in Riga.


Baywatch

Da ging’s doch um die Farbe Rot… oder?


Gelehriger Vogel

Ich liebe Fish & Chips. Die Möwe auch. Und schlau ist sie. Weiß ganz genau, daß viele Menschen, die an der Küste flanieren häufig etwas Eßbares bei sich haben und dies manchmal gerne mit ihr teilen.

Leider kann und will die Möwe nicht erkennen, ob der Mensch bereit ist zu teilen, oder seine Mahlzeit lieber für sich behalten möchte. 🙂 Also müssen Regeln her. Für den Menschen. 😀

Mehr zum Thema Möwe: Fightclub


Geduld

Drei Katzen und ein Gedanke.


Überblick

Ich glaube der Herr auf dem Dach hat von allen den besten Platz bekommen…


Bildschärfe

mal ganz unabhängig von allen Kameraeinstellungen… 😉


Küstenmöbel 7

Strandkörbe muß man mieten. Tageweise, wochenweise, wie man möchte. Das kostet Geld. Allerdings wird dadurch auch ein Revierverhalten der peinlicheren Art ausgebremst, wo Leute schon vor den ersten Sonnenstrahlen irgendwelche Liegeplätze mit Handtüchern oder anderem Gerödel für sich markieren wollen.


Großauftrag

Und ich dachte schon, es gäbe für einen Rickschafahrer nix anstrengenderes als einen dicken Touristen, der kaum in den Sitz passt, durch die Strassen zu befördern. Doch die Burschen brauchen jeden Auftrag, damit sie über die Runden kommen.


Strandläufer

Mal wieder Helgoland. Das Hochseeklima ist nicht jedermanns Sache, auch kann bei stürmischem Wetter die Überfahrt bei Einigen etwas Unwohlsein hervorrufen. Ich liebe diese Insel und bin dankbar für jeden Tag, den ich dort verbringen darf.


Alle meine Entlein

schwimmen auf dem See, Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh.


Wellenbrecher

Die alte Nordostmole auf der Düne ist einer meiner Lieblingsorte. Ich mag so marode Plätze und man hat von dort aus einen guten Blick auf die vielen Robben, die vor einem im Sand herumdösen. Je nachdem wie der Wind weht, ist dort auch gleichzeitig die Einflugschneise für die kleinen Propellerflugzeuge, die die Landebahn des kleinen Flughafens anpeilen. Man hat dann manchmal wirklich das Gefühl, das Flugzeug fällt einem auf den Kopf.


Olympia im Vogelnest

Olympische Spiele interessieren mich überhaupt nicht. Alles nur Kommerz. Da das Wetter bei meinem Besuch in Peking nicht so dolle war, entschied ich mich dann doch für einen Besuch im Olympiapark. Ich muß gestehen, daß mich das Stadion sehr beeindruckt hat. Irgendwie wirkt alles willkürlich schief, tatsächlich wie ein Voglenest, nur halt aus Beton und Stahl. Die 5€ Eintritt hab ich gerne bezahlt.


Burmesisches Wellenspiel

Die Hsinbyume Pagode ist eines der vielen buddhistischen Heiligtümer Myanmars. Sie ist auch auf dem Deckblatt meines Reiseführers abgebildet, mit Mönchen, die über die gemauerten Wellen hüpfen. Sowas hätte ich auch gerne fotografiert, aber natürlich waren bei meinem Besuch dort keine Mönche in Sicht.


Kleingewerbe 10

Auf Reisen sind die Leute vor Ort meist interessanter als die Sehenswürdigkeiten selbst. Mich ziehts automatisch immer auf die Märkte. Auf dem großen Samstagsbazar in Margilon war ich die einzige Touristin. Es dauerte nicht lange und aus allen Ecken riefen die Leute „Atkuda, Atkuda“ (woher kommst du). „Germania“ antwortete ich. Dann zeigten sie auf meine Kamera und fingen an zu posieren. Ich war völlig überrumpelt. Hatte mich schon drauf eingestellt, einfach erst mal unauffällig herumzubummeln, um dann im richtigen Moment „abzudrücken“.

So war’s natürlich einfacher und beide Seiten hatten eine Menge Spass. Neben der alten Analogen fotografierte ich auch mit einer kleinen Digitalknipse, damit ich den Leuten auch ihre Bilder zeigen konnte. Und im Gegensatz zu anderen Gegenden, wo Leute nur für Geld posieren, bekam ich für meine „Arbeit“ auch noch zahlreiche Leckereien zugesteckt.