Fotoblog

Architektur

On the beach XII

Die Zeit in Armenien ging schnell vorbei. Gut, bei gerade mal 14 Tagen ist es nur eine kleine Schnupperreise geworden. Ein Spot hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt. Der Sevansee empfing mich mit bestem Helgolandwetter. In 2000m Höhe war an einen lockeren Strandtag nicht zu denken. Selbst dem Armenier war es zu kalt. 😀 Freies Schussfeld ist ja was feines, aber das nächste Mal sollte ich vielleicht im Sommer dort auflaufen.

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Das liebe Geld

Mit dem Ersparten hat man im Moment seine liebe Mühe. Zumindest die, die überhaupt etwas beiseite legen können. Zinsen kennt man nur noch von früher und je mehr Zaster, desto größer die Sorgen in einer Zeit, wo selbst Steueroasen das petzen anfangen oder irgendein Schlingel eine CD brennt. :mrgreen:

Das ist dann immer die Zeit, wo man in echte Sachwerte investiert. Es geht doch nichts über Beton, je mehr, desto besser.

Prora

 

„Für Kapitalanleger“ so steht es in den Werbebroschüren. Große und kleine Wohnungen für die, die mit den Preisen in Binz oder Sellin nicht mithalten können oder auf Sylt nix mehr abbekommen haben. Direkte Strandlage ist garantiert und freier Blick auf die Ostsee natürlich auch.

Prora

 

Prora

 

Lange Strandspaziergänge vor dem eigenen Heim sind doch was feines und wenn man mal keine Zeit hat, vermietet man einfach. Da kann kein Sparbuch mithalten.

Prora

 

Prora

 

Zu finden ist es recht einfach. Nur dem Wegweiser mit der Aufschrift „KdF Seebad Rügen“ folgen und schon ist man da. Ein Name der so alltäglich klingt wie alle anderen Orte auf dieser Insel und doch ist er es nicht.

Kann man Geschichte wirklich einfach wegsanieren?
Prora

 

Prora

 

 


Souvenirs

Königsgräber


Dawit Garedscha

Auf meiner kleinen Georgienreise verschlug es mich auch tief in den Süden, direkt an die Grenze zu Aserbaidschan. Das Kloster Dawit Garedscha liegt isoliert inmitten der kaukasischen Steppe und wird heutzutage wieder von Mönchen bewohnt. Zur Zeit sowjetischer Besatzung war dieser Teil militärisches Sperrgebiet, später waren dort Teile der georgischen Arme untergebracht. Heute kommen, außer den Gläubigen, nur noch Touristen in diese Gegend.

Dawit Garedscha

Früher durfte man oft auch die Höhlenwohnungen der Mönche besichtigen, die in den Felsen geschlagen wurden. Im Zuge der immer größeren Besucherströme verzichten die Burschen mittlerweile darauf. Zuviel Unruhe… 😉

Dawit Garedscha

Das eigentlich interessante befindet sich auf dem Hügel hinter dem Kloster, wo man nach einem kurzen, anstrengenden Aufstieg erst einmal einen großen Rundblick über die kaukasische Steppe genießen kann. Wenn man es ganz genau nimmt, befindet man sich ab jetzt schon in Aserbaidschan.

Steppe

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Es sind die Höhlenkapellen mit ihren jahrhundertealten Fresken, die hier die Aufmerksamkeit der Besucher wecken. Viele der Höhlen sind mittlerweile von Erdbeben zerstört worden oder durch Bomben, als die Rote Armee diese Gegend als Truppenübungsplatz benutzte.

Höhlenkapelle

Fresken

Fresken

Bevor am anderen Ende des Hügels der Weg wieder zum Kloster hinunter führt, trifft man auf ein kleines altes Steinhaus, wo die Grenzbeamten Aserbaidschans es sich gemütlich machen. Die Jungs waren gut drauf und ich durfte mich noch ein wenig in der Gegend umschauen.

Vielen Dank dafür 🙂

Steppe

2007 wurde die Klosteranlage zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.


In der Kürze liegt die Würze

Schaut man sich bei den Fotogruppen auf Helgoland etwas genauer um, merkt man schnell, daß es dort eher auf die Länge ankommt. 😉 Teletechnisch tut sich bei mir aber erst einmal nix. Mich interessiert das andere Ende. Und so ging es mit neuem Weitwinkel wieder in den Südhafen. Dorthin verirren sich nur wenige, man hat seine Ruhe und im Gegensatz zum heimischen Viehzeug läßt der Beton auch eine gewisse Nähe zu 😀

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Nicht ganz so fremd

Als ich vor 2 Jahren durch China tüddelte, besuchte ich auch die Diaolou in Kaiping. Daß die Gebäude einen ziemlich europäischen Einfluß zeigen, liegt einfach an der Tatsache, daß sie von Überseechinesen und deren Angehörigen errichtet wurden. Man guckt sich halt bei anderen Kulturen einige Dinge ab. Stuck im Reisfeld  😉

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Wetter war scheiße, eine dicke graue Dunstglocke hing über der Landschaft. Tatsächlich waren’s aber ca 30°, nicht unbedingt das, was sich der Tourist mit Kamera so wünscht 😉

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Die Besucher waren aber gut drauf. Als die Langnasen aus Deutschland das gleiche Sujet nutzten gab es einen Massenandrang. Aus allen Richtungen kamen sie neugierig angetrabt. Lächelten schüchtern als sie um ein Foto mit dem Laowei baten und es folgte eine ausgedehnte Fotosession. Hätte Gage verlangen sollen 😉

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Die Diaolou stehen meistens direkt bei einem kleinen Dorf. Die Bewohner bleiben aber unsichtbar und warten bis sich das Besucherrudel wieder verzogen hat.

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Die zwei haben sich getraut. Ein scheues „Nihao“ auf beiden Seiten, mehr ist leider nicht drin.

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Die Dörfer sind echt schnuckelig. So stellt sich der Tourist halt China vor und wurde auch diesmal nicht enttäuscht 🙂

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Weltkulturerbe im Hintergrund 🙂

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Rund um das Schatzhaus

Zugegeben, den schönsten Blick auf das Schatzhaus hat man, wenn es eigentlich noch nicht richtig sichtbar ist. Und falls jetzt jemand unwillkürlich an „Indiana Jones“ erinnert wird, ja… da gibt es einen Zusammenhang 😉

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Danach geht aber das Rumeiern los. Wie bekommt man das Ding einigermaßen gut auf’s Bild. Es ist hoch und der Bewegungsradius leider sehr schmal. Man hat es natürlich auch nicht für sich alleine, da auch andere Besucher „ihr“ Foto schießen wollen. Gruppenfotos und die Selfiesucht sind hier der Renner. Ich hab mir schon vor meiner Jordanienreise diesbezüglich keine Illusionen gemacht. Die kurze Brennweite gezückt, kurz vor das Rudel gestellt und abgedrückt. Mehr ist hier für den gemeinen Touristen nicht drin.

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Es lohnt dann schon eher den Blick einfach mal auf die Umgebung zu richten. 3G ist mittlerweile auch im jahrtausendealten Petra angekommen. 😉

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und so manch einer hat ein Herz für Tiere

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Es gibt auch die Möglichkeit das Schatzhaus von oben zu betrachten. Anstrengend ist es bei der Hitze. Ich weiß nicht wie viele Treppenstufen es sind und anschließend irrt man noch oben auf den Felsen kopflos durch die Gegend, weil nix ausgeschildert ist. Irgendwann findet es aber jeder und vor lauter Freude bleibt jetzt auch die Farbe im Foto 😀

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Mann, war ich fertig…

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PABUCA- Steps

Aufwärts, Stufe für Stufe…. Mein kleiner Beitrag zum PABUCA Thema „Steps“.

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AUFWÄRTS 2

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AUFWÄRTS 3

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PABUCA- Institutions

Mein kleiner Beitrag zum PABUCA Thema Institutionen. Oftmals erzählen schon die Fassaden ihre Geschichten oder lassen zumindest vermuten, was sich dort für eine Spezies aufhält 😉

Das Geldhaus

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Die Regierungsanstalt

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Die Handelskammer

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PABUCA- Bridges

Beim PABUCA Thema „Bridges“ sollte man meinen, es ist in Bremen leicht etwas zu finden, da die Weser ja sozusagen mittendurch fließt. Ist es aber nicht, weil die meisten Brücken einfach hässlich sind. Typische Zweckbauten, schmutzig und beschmiert. Ästhetik? Fehlanzeige!

Bridges

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Einzig die Landungsbrücken sind recht hübsch anzusehen. Das letzte Bild kommt aus dem Archiv, da ich zur Zeit in den Abendstunden nicht fotografiere. Muß Fussi gucken 😀

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Runde Sache

Auf meiner letzten Chinareise gab’s ein wenig Auffrischung zum Thema Architektur. Ich verbrachte einige Tage auf dem Land in der Provinz Fujian und schaute mir dort eine ganz bestimmte Spezies von Rundhäusern an. Die Erbauer und Bewohner gehören der ethnischen Minderheit der Hakka an und vieles besitzt seit einiger Zeit den Stempel Weltkulturerbe. Der Chinese nennt diese Häuser „Tolou“, was nichts anderes bedeutet als Erdhaus. Die Aussenwände sind ca. 3m dick.

Tianloukeng

Die Größe der Häuser variiert. Ebenso die Anzahl der Stockwerke. Der größte Tolou hat fast 90m Durchmesser und kann mehrere hundert Menschen beherbergen. Ein kleines Dorf in einem Gebäude sozusagen. Viele Bewohner sind inzwischen in die Städte abgewandert und so kann man als Tourist dort auch ein Zimmer finden. Die Innenhöfe sind eigentlich immer gleich, zumindest in den Tolou, die ich besichtigt habe. In der Mitte steht oft der Tempel, drumherum wird gekocht und gearbeitet. Mittlerweile dominieren die Souvenirstände. 😀

Yuchang Lou

Die Bewohner sind geschäftstüchtig. Wer einen Blick aus den oberen Etagen werfen möchte muß Eintritt bezahlen. 50ct hat mich diese Perspektive gekostet. Ein Fischauge wär hier gut gewesen, hab aber keins.

Yanxiang Lou

Yanxiang Lou

Als die Amis in den 60er Jahren mit der Satellitenüberwachung begannen, hielten sie die Rundhäuser für Raketenabschußbasen….  Typisch Ami….

Tianloukeng


Loft

Am letzten Tag der Nachtschicht ist meistens die Kamera im Gepäck. Zumindest jetzt hat man die Möglichkeit schönes Morgenlicht einzufangen. Normalerweise verpenne ich das sonst. Heute war’s allerdings trüb. Egal, ich wollte etwas ausprobieren. Nach dem üblichen Absacker in der Kneipe schlich ich in den Hinterhof mit Blick auf ein bekanntes Möbelhaus. Ich mag die Fassade mit dem kahlen Baum davor, aber nur einfach knipsen ist langweilig. Hab’s probiert, die Ergebnisse waren für den Papierkorb. Heute also die Variante mit Wischer als Doppelbelichtung. Jetzt gefällt es mir. Bin mal wieder echt verblüfft, was man heutzutage mit einer Kamera alles anstellen kann.

Loft


Ab zum Service :-(

Eigentlich kein Foto, welches ich unbedingt im Blog zeigen wollte. Der eigentliche Grund ist nur, daß bei so einem Motiv seit neuestem der Autofokus aussteigt und nur sinnlos vor sich hin und her pumpt. Das sollte doch so nicht sein. Ganz putzig wird die Sache, weil dies nur auftritt, wenn alle Fokusfelder aktiviert sind. Wähle ich ein bestimmtes Feld aus, egal ob mit Spot, Hilfsfeldern oder Zone, mittig oder außen, passiert dies nicht. Ich besitze 2 Objektive mit Autofokusfunktion, der Fehler tritt bei beiden auf. Komisch oder? Heute auf’m Marktplatz auch das gleiche, der Bremer Dom wird bei schönstem Wetter verschmäht. Ich hab wirklich noch nie, nie, nie solch ein Verhalten an meiner Knipskiste erlebt. Wenn irgendwas an dieser Kamera gut ist, dann der Autofokus. Also ab in’s Fotogeschäft. Auch dort war dieses seltsame Verhalten reproduzierbar. Nun ist die Kamera auf dem Weg zum Service. 😦

Ich gebe zu, ich hab’s nicht so mit technischen Dingen. Aber vielleicht liest ja jemand diesen Artikel und kann mir weiterhelfen. Das einzige, was sich an der Kamera verändert hat, ist die Firmware. Die wurde im Dezember erneuert. Ob der Fehler nun ausgerechnet damit zusammenhängt, kann ich nicht sagen, da ich die letzten Wochen nur mit manuellen Linsen unterwegs war. Bin jetzt traurig. Hab mich mit einer Filmrolle getröstet.

Trotzdem ein schönes Wochenende Euch allen!

kiki

Steigenberger


Aussicht

Seit Tagen beste Herbsstimmung, Farbexplosion in den Fotoblogs. Und ich? Tja, ich bin auf Nachtschicht und wenn ich mich am späten Nachmittag aus dem Bett pule und die Nachmittagssonne so betrachte, werd ich schon ein kleines bischen traurig, weil ich nicht mitmischen kann. Also bleibt nur der Griff in’s Archiv. Farbe? Nö, können die Anderen besser, Lensbaby? Besser nicht, das irritiert auf die Dauer, muß man wohldosiert im Blog zeigen 😉 Nordsee? Helgoland? Hm.. da zeigste eh schon so viel.

Also Beton, s/w, hässlich, karg.

Apropos Nachtschicht, heute wird zu allem Überfluß auch noch die Uhr für eine Stunde angehalten, geht’s eigentlich noch bescheuerter? Wer hat sich das bloß ausgedacht… 😦

Wünsche allen ein tolles Herbstwochenende 😀

Ausblick


Science-Fiction

Das Treppenhaus im Haus Atlantis in der Böttcherstrasse. Jetzt fehlt nur noch der große schwarze Mann mit dem rasselnden Atemgeräusch… 😀

Atlantis


Pompös

Mal wieder zu Besuch in München. Bei der Buchung des Fluges vor ein paar Wochen träumte ich von Biergärten und Alpenpanorama. Bekam aber nur Schneegestöber zu sehen. Mit viel Wind und Kälte. Also mußte man nach Schutz suchen. Bieten sich ja die Kirchen an, heißt es jedenfalls im Volksmund. Steht mir ja auch nicht auf der Stirn geschrieben, daß ich mich seit vielen Jahren vor der Kirchensteuer drücke. So gab’s anstelle von Biergartengemütlichkeit mal eine ordenliche Dosis Stuck.

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Skyline

Mal wieder was aus der analogen Bilderkiste.

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Quadrate und die Schatten der Natur

Beck's und Bäumchen


Unschlüssig

Ein seltsames Gebäude, die Bremer Stadthalle. Kann mich nicht entscheiden, ob sie mir nun gefällt oder nicht.


Museumsreife Oase

Eine der vielen Medresen im schönen Khiva. Welche genau weiß ich nicht mehr, hab den Überblick verloren… 😀


Olympia im Vogelnest

Olympische Spiele interessieren mich überhaupt nicht. Alles nur Kommerz. Da das Wetter bei meinem Besuch in Peking nicht so dolle war, entschied ich mich dann doch für einen Besuch im Olympiapark. Ich muß gestehen, daß mich das Stadion sehr beeindruckt hat. Irgendwie wirkt alles willkürlich schief, tatsächlich wie ein Voglenest, nur halt aus Beton und Stahl. Die 5€ Eintritt hab ich gerne bezahlt.


Burmesisches Wellenspiel

Die Hsinbyume Pagode ist eines der vielen buddhistischen Heiligtümer Myanmars. Sie ist auch auf dem Deckblatt meines Reiseführers abgebildet, mit Mönchen, die über die gemauerten Wellen hüpfen. Sowas hätte ich auch gerne fotografiert, aber natürlich waren bei meinem Besuch dort keine Mönche in Sicht.


Whale Watching

Neue Architektur kann ja auch ganz interessant sein. Das Universum Science Center in meiner Heimatstadt ist so ein Fall. Viele meinen es sieht aus wie eine fliegende Untertasse, mich erinnert es eher an einen Wal, der aus dem Wasser auftaucht.


Anatomie für Fortgeschrittene

In der Regel sieht man ja menschliche Knochen immer nur korrekt als Skelett dargestellt. Das ist aus naturwissenschaftlicher Sicht sinnvoll und lehrreich, aber auf Dauer auch ziemlich langweilig.

Ich finde man kann die Sache auch mal kreativer angehen und andere Sachen damit anstellen, die zwar anatomisch nicht korrekt sind, dafür aber phantasievoll und auch etwas skurril.

Etwas mehr zum Thema Knochen und Kreativität findet man hier:  Das Beinhaus von Sedlec


Oval

Hab ja eine Schwäche für altes Gemäuer, besonders aus der Barockzeit. Oftmals ist jedoch das Fotografieren in den Gebäuden verboten, falls doch nicht, hat man mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Stativ dabei….

Der Ovalbau der Bibliothek des Klosters St. Mang in Füssen hatte es mir besonders angetan. Ohne Stativ blieb mir nix anderes übrig als den Kopf zu überstrecken, Kamera auf’s Gesicht, ausbalancieren, ausatmen, abdrücken und hoffen daß es nicht allzu sehr verwackelt ist. Mit einer DSLR wäre es wahrscheinlich einfacher gewesen.


Classic China

Ich muß zugeben, die typischen geschwungenen Dachsparren sieht man in jedem Dorf Chinas. Die Bogenbrücken auch. Bekommt man beides auch noch in einer wunderschönen Herbstlandschaft geboten, freut sich das Touristenherz.

Black Dragon Pool Park, Lijiang, Yunnan.


Dubai liegt an der Nordsee

OK, nur der Versuch eines Aprilscherzes. Jedoch schon auffällig, daß Bauwerke am Wasser immer öfters an die Form eines Segels erinnern. Im Gegensatz zum Original in Dubai, darf den Burj al Juist jeder betreten und die schöne Aussicht genießen.


Natürlicher Würgegriff

Der halbverfallene Gebäudekomplex Ta Prohm wurde weitgehend in dem Zustand belassen, wie ihn die Entdecker Angkors vorgefunden haben. Ganze Gebäudeteile werden von den Wurzeln gewaltiger Würgefeigen überwuchert. Einerseits beschleunigt dieser Wildwuchs zum Teil den Verfall des Tempels, da die riesigen Wurzeln oftmals das Mauerwerk sprengen, an anderer Stelle werden einige Mauern nur noch durch die Pflanzen zusammen gehalten und sollten diese einmal absterben, werden auch die Gebäude zerstört.


Baukunst in Hong Kong

Hier hatte nicht der Architekt, sondern der Feng Shui Meister das letzte Wort. Das Gebäude der HSBC in Hong Kong.


Alte Pracht

Jugendstil in der Alberta Iela, Riga.


Das Beinhaus von Sedlec

Der Klosterfriedhof von Sedlec war im Mittelalter ein begehrter Bestattungsort in Mitteleuropa, da der Legende nach eine Handvoll Erde aus Jerusalem über den Friedhof verteilt wurde und man den Boden dadurch als heilig erklärte. Als im frühen 15. Jahrhundert im Zentrum des Friedhofs mit dem Bau eines Kirchengebäudes begonnen wurde, began man mit der Exhumierung von ca. 40.000 Toten, deren Gebeine im Untergeschoß, dem sog. Beinhaus gelagert wurden.

1870 beauftragten die Fürsten von Schwarzenberg, die zu dieser Zeit die Besitzer des Kirchengebäudes waren, den Holzschnitzer František Rint, die Knochen neu zu ordnen. Rint began daraufhin den Innenraum des Beinhauses mit den Knochen auszuschmücken. Unter der hohen Decke baumeln girlandenartig Oberschenkelknochen und Schädel, das bizarrste Schmuckstück ist ein knöcherner Kronleuchter, in dem alle 206 Knochen des menschlichen Körpers verarbeitet sein sollen. Heute gehört das Beinhaus von Sedlec zum UNESCO Weltkulturerbe.


Innenansichten

Nicht nur wegen seiner Exponate empfehlenswert. Das Natural History Museum in London.