Fotoblog

Guangdong

Nicht ganz so fremd

Als ich vor 2 Jahren durch China tüddelte, besuchte ich auch die Diaolou in Kaiping. Daß die Gebäude einen ziemlich europäischen Einfluß zeigen, liegt einfach an der Tatsache, daß sie von Überseechinesen und deren Angehörigen errichtet wurden. Man guckt sich halt bei anderen Kulturen einige Dinge ab. Stuck im Reisfeld  😉

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Wetter war scheiße, eine dicke graue Dunstglocke hing über der Landschaft. Tatsächlich waren’s aber ca 30°, nicht unbedingt das, was sich der Tourist mit Kamera so wünscht 😉

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Die Besucher waren aber gut drauf. Als die Langnasen aus Deutschland das gleiche Sujet nutzten gab es einen Massenandrang. Aus allen Richtungen kamen sie neugierig angetrabt. Lächelten schüchtern als sie um ein Foto mit dem Laowei baten und es folgte eine ausgedehnte Fotosession. Hätte Gage verlangen sollen 😉

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Die Diaolou stehen meistens direkt bei einem kleinen Dorf. Die Bewohner bleiben aber unsichtbar und warten bis sich das Besucherrudel wieder verzogen hat.

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Die zwei haben sich getraut. Ein scheues „Nihao“ auf beiden Seiten, mehr ist leider nicht drin.

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Die Dörfer sind echt schnuckelig. So stellt sich der Tourist halt China vor und wurde auch diesmal nicht enttäuscht 🙂

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Weltkulturerbe im Hintergrund 🙂

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Streifzug durch eine chinesische Kleinstadt

Eine Reise ist oftmals am schönsten, wenn man sich gar nichts spezielles vornimmt. Vorab für alle Tage einen Plan zu erstellen, ist mir ein Graus. Man weiß doch eigentlich nie was einen erwartet.

Chikan old street

Spätestens auf Reisen sollte man doch seinen Tag entschleunigen, beobachten 😉 sich unter die Leute mischen und einfach nur Eindrücke sammeln…

Marktgespräch

Vorbereitungen

Chikan Riverside

Einige Verhaltensweisen sind nicht anders als zuhause 😉

3G

 

Allen Bloglesern ein schönes Wochenende

kiki

 


Kleingewerbe 18

Mal wieder was aus dem Friseurhandwerk. Ein Haarschnitt kostet 50ct. Keine Ahnung, wie alt der Mann ist, mir wird ja schon ganz mulmig, wenn ich nur daran denke, daß ich bis 67 durchhalten muß…

Der Barbier


Merry Christmas

Ein Großteil unserer Weihnachtsdeko kommt aus China. Viele Chinesen können mit dem Thema Weihnachten nichts anfangen, aber als Tag des Schenkens und dem damit verbundenen Konsum setzt es sich auch im Land der Mitte durch. Westliche Gepflogenheiten stehen dort hoch im Kurs. Vielleicht sollten wir auch den ein oder anderen Feiertag aus einer fremden Kultur übernehmen. Gründe zum feiern kann man doch eigentlich nicht genug haben 😉

Wünsche allen meinen Bloglesern ein schönes Weihnachtsfest

Kiki

Merry Christmas


Kleingewerbe 17

Der Erdnußbauer.

Der Erdnußbauer


Aussicht 2

Hohe Gebäude sind immer dann interessant, wenn es für Besucher eine Aussichtsplattform gibt. Anders als im Riesenrad kann ich das gut ab, man muß sich ja nicht unbedingt dort aufhalten, wo der direkte Blick nach unten durch einen Glasfußboden präsentiert wird. In Bremen reicht für einen schönen Überblick der Dom, in Guangzhou ist alles etwas höher, da besucht man den Fernsehturm 😉 Immerhin hat der einen Fahrstuhl, beim Dom bleibt nur die Treppe…

Allerdings hat man in Guangzhou auch ein Problem ganz spezieller Art und das nennt sich Smog. Man denkt, man ist ganz schlau und geht erst in den späteren Nachmittagsstunden bei schönem Licht zur Besichtigung, aber eigentlich ist es egal. Mann sollte direkt nach einem Regenschauer dort hoch, dann ist die Luft für einen Moment fast klar. Leider hat es an diesem Tag nicht geregnet und so kam bei schlechter Sicht einfach das Lensbaby zum Einsatz. Wenn schon verschwommen, dann richtig 😀

Umarmung


Versandfertig

Keine Ahnung, ob in China Weihnachten gefeiert wird. Wenn, dann wohl nur als Konsumorgie. Wie bei uns eben. Zumindest wird dort eifrig viel Dekoschrott produziert, welcher dann bei uns die Märkte überschwemmt und Vielen Augenschmerzen bereitet.

Ich bin etwas unschlüssig, ob ich hier vielleicht auf die s/w Variante setzen sollte. Allerdings käme dann das kitschig Bunte im Hintergrund nicht so rüber.

Beladen


Hello Foreigner

Da fährt man um den halben Globus um eine Welt zu bestaunen, die so ganz fremd daher kommt und dann sowas… man ist selbst die Attraktion! 😀  Die eigentliche Sehenswürdigkeit rückt in den Hintergrund, trotz Auszeichnung zum Weltkulturerbe, es ist der Foreigner, der sich in dieses Gebiet verirrt hat und nun zur Fotosession gebeten wird. Damit man zuhause der Verwandschaft was vorzeigen kann. Wen interessiert schon altes Gemäuer aus der eigenen Geschichte, wenn man eine Blonde und eine Rothaarige mit auf’s Foto bekommt… 😀

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