Fotoblog

Infrarot

Nach der Reise ist vor der Reise

Ein beliebter Satz der gerne immer wieder zitiert wird. Die letzte Reise in diesem Jahr ist nun auch vorüber, da hängen schon die Urlaubspläne für das nächste Jahr aus. Man soll sich bis November Gedanken machen, wann man seine Tage verplant haben möchte. Ich hasse das, warum muß ich mich schon jetzt entscheiden? Gut, der Arbeitgeber muß auch planen, können ja nicht alle gleichzeitig Ferien machen. 😀

Abwarten was kommt, diese Steilküste wird es im nächsten Jahr nicht mehr werden. Nach dem vierten Besuch in Folge will ich an der Ostsee mal etwas neues sehen, auch wenn es schwer fällt… 😉

 

 

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Schattig

Ich mag den Sommer. Die dicken Klamotten sind in den hintersten Ecken verstaut, die Kaltgetränke schmecken besonders gut und selbst ein Regenschauer wird als positive Erfrischung wahrgenommen 😉

Bei max. 25° ist dann aber für mich das Limit erreicht. Dann muß auf Dauer eher ein schattiges Plätzchen her. 😀

 

 


Saisonende

Nicht für Infrarot, sondern nur für die Pflanze auf dem Bild. Am 24.6. war sprichwörtlich der letzte Stichtag. Nun schießt der Spargel in die Höhe und es dauert wieder ein ganzes Jahr, bevor man sich damit wieder den Bauch vollstopfen darf.

Mir gefiel einfach der Himmel in dem Moment und da nix anderes zur Verfügung stand, bin ich kurz auf’s Feld. 😀

Spargel

 

Was mir an dem Bild nicht so zusagt, ist die Tatsache, das sich die Pflanzen nicht so gut vom Himmel abzeichnen. Also kam jetzt auch mal der Kanalmixer zum Einsatz. So mag ich es lieber. Ein wenig Farbe ist doch auch mal ganz schön 😉

Spargel


Infrarot 6

Heute bin ich durch den Rhododendronpark gebummelt. Die Blüte hab ich verpasst, aber bei dieser Sorte Fotos ist das egal. :mrgreen:

Hauptsache Sonne 😉

 

Rhododendronpark 1

 

Rhododendronpark 2

 

Rhododendronpark 3

 

Rhododendronpark 4

 

Rhododendronpark 5

 

Rhododendronpark 6

 

 


Früh dran

Heute war ein sonniger Tag. Dazu noch mit Temperaturen, die einen jetzt wieder in den Biergarten treiben. Höpkens Ruh ist ein kleiner niedlicher Park am Stadtrand. Ich bin da im Winter öfters durch, auf dem Weg in die Wümmewiesen. Hab natürlich alles im Gedanken abgescannt und heute war es dann endlich soweit. Die Infrarotsaison ist für mich jetzt eröffnet 🙂

Höpkens Ruh

 

Höpkens Ruh

 

Höpkens Ruh

 


Infrarot 5

Infrarot im Winter, geht das? Auf meinem Spaziergängen durch die Wümmewiesen war einige Male auch die Infrarotkamera dabei. Ich bin immer ganz angetan von den überschwemmten Wiesen, da tobe ich mich fototechnisch gerne aus. Im Sommer sorgt das viele Grün natürlich für den bekannten eisigen „Wood-Effekt“, ich merkte aber schnell, daß es da auch oft zuviel des Guten war. Selbst bei später Nachmittagssonne zeigte sich häufig nur eine weiße kontrastarme Matschfläche, das sah einfach nicht gut aus. 😉

Jetzt im Winter sorgt das Wasser für den besseren Kontrast in der Landschaft. Das Grün ist zwar nur spärlich vorhanden und in Verbindung mit den nackten Bäumen sehen die Bilder im ersten Moment wie gewöhnliche Winterlandschaften aus. Ich finde aber, es gibt da doch einen kleinen Unterschied 😉

Wümmewiesen Flak

 

Wümmewiesen Tor

 

Wümmewiesen

 

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Infrared City

Kleiner Bummel durch’s Weserquartier. Schon oft abgelichtet, aber diesmal etwas anders 😉

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Weserquartier 2

 

Weserquartier 3


Infrarot 4

So langsam muß ich mich sputen. Sonst ist zumindest der „Wood-Effekt“ vorbei. 😀

Also wieder die Wümmewiesen besucht. Üben, üben, üben….

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Infrarot 3

Ich habe meine Meinung geändert. Mich stört das viele Grün in der Natur nicht mehr, sondern es kann gar nicht genug davon geben. 😉 Angefangen hat ja alles mit einem Hoya IR72 und einem verstauchten Fuß. Also erst einmal Pause, Zeit zum Nachdenken. Da ich gerne auch das kleine Weitwinkelzoom mit auf Tour nehmen wollte, bestellte ich noch den passenden IR Filter von Heliopan dazu und zog dann durchs Blockland. Mit den Ergebnissen war ich allerdings nicht sonderlich zufrieden und so folgten noch einige Touren durch den Bremer Bürgerpark auf der Suche nach dem, für Infrarot, typischen „Wood-Effekt“. Leider kam nur grauer Matsch dabei heraus. Ich probierte verschiedene Tageszeiten aus, verschiedene Lichtsituationen, aber es wurde nicht besser.

Viel Frust machte sich breit, aber irgendwie trieb es mich innerlich immer wieder auf’s Neue an. Die Lösung zeigte sich als ich mit beiden Filtern loszog und bemerkte, daß bei gleichem Motiv der Hoya ein wunderbares Infrarotbild erzeugte, während der Heliopan im gleichen Moment wieder nur grau zeigte. Aha!

Warum nicht gleich einen zweiten Hoya Filter statt Heliopan? Ganz einfach, der Heliopan ist ein Slimfilter, bei Weitwinkel ist das eigentlich besser, aber nun mußte ein neuer Hoya in’s Haus. Ich schaute erst in die Kleinanzeigen, da ich keine Lust auf Neupreis hatte. Gab aber keinen, also doch neu kaufen. Es gab aber rein zufällig etwas anderes… hab’s ignoriert… zwischendurch dann doch wieder geguckt… unschlüssig…. und letztendlich dann doch erworben.

Es ist eine sehr alte Kamera, nicht viel Tüddelkram, sondern nur die allerwichtigsten Funktionen, die man zum Fotografieren braucht. Und sie ist für Infrarotfotografie umgebaut. Kein Stativ mehr, kein Filtergeschraube, einfach abdrücken und gut. Heute bin ich das erste Mal so richtig mit der „neuen“ durch den Bürgerpark gezogen und ich fühle mich regelrecht befreit. Es klappt also doch. Gut, da ich auch bei der Nutzung von IR Schraubfiltern keinen Ärger mit Hot-Spots gehabt habe, fallen einem solche Entscheidungen leichter. Nun bekommt eine alte 5D bei mir ihr Gnadenbrot und ich hoffe sie hält noch ein wenig durch. Alte technische Geräte sind nun auch ein gewisses Risiko.

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Auch mit dem Kanalmixer kann ich mich jetzt anfreunden. Mit den Schraubfiltern hatte ich immer so merkwürdige Vignettierungen am Bildrand. Für s/w war das egal, aber bei Farbinfrarot sah das nicht gut aus.

Das ist jetzt vorbei und nun macht mir auch diese Spielerei viel Spass. Mein Favorit werden aber die s/w Bilder bleiben.

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Infrarot 2

Heute war es sonnig, also ging es mit dem Fahrrad durch’s Blockland. Die Landschaft dort erstrahlt in saftigem Grün, da sollte doch endlich mal was mit dem Infrarotfilter gehen. Ich hab mir einen neuen Filter gekauft, weil ich jetzt auch das kleine 17-40mm Weitwinkelzoom ausprobieren wollte. Am Makro Planar nervten mich die teilweise recht deutlichen Randabschattungen, also kam jetzt noch ein 77mm Heliopan in’s Haus. Ist auch die Slim Variante, obwohl der Filter diesbezüglich nicht extra gekennzeichnet war.

Über das 17-40 gibt es geteilte Meinungen, ob es denn IR tauglich ist, meins zeigt jedenfalls keinen Hotspot. Auch sind die Randabschattungen viel geringer als befürchtet, Weitwinkel und Filter sind ja oft so eine Sache für sich. 😉

Was mir allerdings zu schaffen macht ist die anschließende Bildbearbeitung. Dieser RAW Konverter mit dem Kanalmixer und der anschließende Neuimport nach Lightroom sind etwas umständlich. Außerdem kann der neue Konverter nur Englisch, das macht es auch nicht gerade einfacher. Aber gut, mann fummelt sich so durch… 😉

Was ich von meinen Ergebnissen halten soll, weiß ich selber nicht. Man sieht natürlich durch den Falschfarbeneffekt, daß es ein IR-Foto ist, da will ich nicht meckern, ich wollte aber auch der s/w Version eine Chance geben und hier hab ich das Gefühl, das der IR Effekt irgendwie nicht so richtig sichtbar ist. Blöd wie ich bin, hab ich natürlich kein Bild ohne Filter geschossen, dann hätte man in der s/w Konvertierung die Aufnahmen einfach vergleichen können und gut.

Aber egal, ich zeig einfach beide Varianten, dann kann der Betrachter selbst entscheiden.

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Wasser war mir diesmal wichtig, wollte einfach wissen, wie sich das mit den Reflektionen so macht. Hier kamen dann auch die 17mm zum Einsatz.

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Ein letzter Versuch an der Wiese, wieder mit 17mm. Mit dem Schatten am Rand kann ich leben, notfalls kann man das auch wegschneiden. Bei s/w wär’s mir sowieso egal. Hab’s mir schlimmer vorgestellt, besser als beim Makro Planar ist es auf alle Fälle.

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Im letzten Bild sieht man recht deutlich die Bewegungsunschärfe im Vordergrund. Belichtungszeiten waren 10-13 sek. Warum so lange bei Sonnenschein? Weil ich dusselige Kuh mit ISO 100 am werkeln war. Naja, beim nächsten Mal werd ich vielleicht dran denken…