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Reisen

Der Herbst ist da

Nicht erst seit heute, den spüre ich schon länger. Warme regenfeste Kleidung wurde wieder aus dem Schrank hervorgesucht, ebenso gehören Handschuhe mittlerweile auch wieder zur Ausstattung wenn es an kälteren Tage mit dem Fahrrad zur Arbeit geht. Der Garten verfällt so langsam in den Tiefschlaf, fordert aber immer noch noch ein wenig Organisation. Kaum Zeit mal mit der Kamera umherzuziehen. Vom Licht will ich gar nicht reden. Und doch haben auch diese trüben Farben und Tage ihre Berechtigung.

Einfach mal vor die Tür gehen und gucken. Herbst ist mehr als nur bunte Blätter bei Sonnenschein.

Ein kleiner Streifzug am Steinhuder Meer.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Aussicht

30min Fähre und schon ist die Stadt weit weg. Man ist mal kurz „draußen“.

Kleine Inseln und Orte, die die Hektik in Hongkong schnell vergessen lassen. Ab und zu muß das sein.

Peng Chau. Eine Verschnaufpause 😉

 

 

 

 

 

 


Gegenwart

Armenien ist reich an alter Geschichte. Das Christentum, der Ararat, dazu viele uralte Kirchen, von denen gefühlt fast jede zweite einen UNESCO Stempel bekommen hat. Die Reiseprospekte sind da sehr euphorisch, viel Kultur, gute Küche, kurze Wege und schöne Natur.

Was existiert denn abseits dieser touristischen Werbetrommel? Neben dem Sevansee verbrachte ich auch ein paar Tage im Süden des Landes. Die Kleinstadt Goris hatte ich mir ausgeguckt. Natürlich mit Welterbekloster in der Nachbarschaft und gleichzeitig ein Zwischenstop vieler Reisender auf dem Weg in den Iran. Da wollte ich nun nicht hin, statt dessen bekam ich einen ersten Eindruck, wie es in diesem Land abseits der Touristenwerbung aussieht. Ernüchternd, so war mein Fazit. Da konnte auch die wunderbare Gastfreundschaft der Armenier nix dran ändern. Unentschlossen bin ich auch, wie ich die Bilder hier beschreiben soll, also lasse ich das besser.

Trotz kalter Nächte in ungeheizten Hostels, klapprigen Bussen auf kaputten Strassen und Schriften die ich mal wieder nicht lesen konnte, hab ich diese Zeit in guter Erinnerung behalten. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so rüberkommt. 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Nach der Reise ist vor der Reise

Ein beliebter Satz der gerne immer wieder zitiert wird. Die letzte Reise in diesem Jahr ist nun auch vorüber, da hängen schon die Urlaubspläne für das nächste Jahr aus. Man soll sich bis November Gedanken machen, wann man seine Tage verplant haben möchte. Ich hasse das, warum muß ich mich schon jetzt entscheiden? Gut, der Arbeitgeber muß auch planen, können ja nicht alle gleichzeitig Ferien machen. 😀

Abwarten was kommt, diese Steilküste wird es im nächsten Jahr nicht mehr werden. Nach dem vierten Besuch in Folge will ich an der Ostsee mal etwas neues sehen, auch wenn es schwer fällt… 😉

 

 


Downtown II

Hongkong, Stadtbummel, Kamera.

 

 

 

 

 

 


Tage des Sommers

Ein Tag an der britischen Südküste in Seaford. Das Eis schmeckte trotzdem und ohne Wolken ist eine Küste auch langweilig 😉

 

 

 

 

 

 

 


On the beach XIII

Hongkong, Armenien… ja, tolle Reisen, aber irgendetwas fehlte 😉  Nun ist aber alles gut!

 

 

 

 


Stillstand

Es gibt so Orte auf der Welt, da hat man das Gefühl, daß die Zeit irgendwann vor vielen Jahren stehengeblieben ist. Da am Sevan See die Unterkünfte geschlossen waren, quartierte ich mich in der dazugehörigen Stadt ein. Einen Stadtplan brauchte ich nicht, da es keine Strassenschilder gab. Die sind vielleicht, wie so vieles dort, in den letzten Jahren verloren gegangen.

 


On the beach XII

Die Zeit in Armenien ging schnell vorbei. Gut, bei gerade mal 14 Tagen ist es nur eine kleine Schnupperreise geworden. Ein Spot hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt. Der Sevansee empfing mich mit bestem Helgolandwetter. In 2000m Höhe war an einen lockeren Strandtag nicht zu denken. Selbst dem Armenier war es zu kalt. 😀 Freies Schussfeld ist ja was feines, aber das nächste Mal sollte ich vielleicht im Sommer dort auflaufen.


Downtown

Den Puls einer Stadt spürt man oft dann am besten, wenn man sich so richtig in’s Gewühl stürzt. Das ist für eine kurze Zeit sehr aufregend, kurzweilig und mit einer Kamera in der Hand macht es auch richtig Spass. Ich bin immer noch leicht überfordert mit meiner eigenen Bilderflut, es wird noch dauern, bis das alles sortiert ist 😀 …

 

 

 

 

 

 

 


Dorfcharakter

Nach meiner Ankunft in Hongkong ging es am Nachmittag nach Lei Yue Mun zum Fischmarkt. Schon merkwürdig, daß es in dieser Stadt noch solche Stellen gibt, wo bautechnisch doch alles in die Höhe schießt. Ich wollte es langsam angehen, nicht gleich in’s große Gewühl, daher war das eine gute Entscheidung.

Es hatte so den typischen Sonntagsnachmittagscharme, die Leute waren locker, kein Gedränge, es passte einfach 😉 Ein lockerer Einstieg in eine immer noch fremde Welt 😀

 

 

 

Unter einem Leuchtturm verstehe ich allerdings etwas anderes, aber wahrscheinlich ist der überflüssig, da dort jeder Wohnkomplex heller strahlt 😉

 

 

 

Fährservice

 

Hoffentlich schmeckt es…

 

Warten auf den großen Fang

 

Feierabend

 


Rush Hour

In der letzten Woche durfte ich mal wieder eine Stadt besuchen, in der ein anderes Tempo herrscht, als im beschaulichen Bremen 😉

Viele Menschen auf kleinstem Raum legen einen anderen Takt an den Tag. Man läßt sich inmitten der Enge treiben, bemüht Schritt zu halten, die Orientierung zu bewahren. Hongkong ist faszinierend, verlangt aber auch dem Betrachter einiges ab. Visuell auch nach dem x-ten Besuch noch leicht überfordert, aber trotzdem glücklich inmitten des Großstadtdschungels 😀

 

 

 

 

 


On the beach XI

Das neue Jahr beginnt, wie das alte aufgehört hat. Mit Strandbildern… da konnte ich mich im letzten Jahr so richtig austoben und durfte auf dem Darß eine Gegend entdecken, die ich auf jeden Fall wieder besuchen werde. 🙂

Ein schöner Spaziergang von Ahrenshoop nach Prerow.

Weststrand 1

 

Weststrand 2

 

Weststrand 3

 

Weststrand 4

 

Weststrand 5

 

 


Inseltage

Der Winter ist die schönste Zeit auf Helgoland. Zumindest wenn man das Glück hat und das Schiff auch tatsächlich in Cuxhaven ablegt. 😉

Mußte ich letztes Jahr noch vor dem Sturm flüchten, so durfte ich jetzt ein paar ruhige Tage dort verbringen. Erholung pur! 🙂

Hummerbuden

 

Knieperfalle

 

Lange Anna

 

16:00

 

Bühne

 

Düne

 

Sanddorngrog gab es nicht…

Dünenkneipe

 

dafür bestaunte ich etwas anderes. 😀

Babyrobbe

 

Babyrobbe 2

 

Babyrobbe 3

 

Er war erst ganz kurz auf der Welt…

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So knuffig die auch anzusehen sind, das fotografieren ist dort sehr schwierig. Es werden von Jahr zu Jahr mehr Tiere und spätestens jetzt weiß man als Besucher eigentlich auch nicht mehr, wo man da noch lang laufen kann (darf). Der Nordstrand war mir zu gefährlich, da bin ich auf die Aade ausgewichen. Aber auch dort war kaum ein Durchkommen, überall hatten es sich die Robben bequem gemacht. Vielleicht nutze ich beim nächsten mal nur noch die Aussichtspunkte und beobachte einfach. Ist auch schön.


Seestern

Ich schreib ja eigentlich nichts über Technik. Möchte einfach nur Bilder zeigen. Eine Sache hat mich jetzt aber doch geärgert. Ich besitze ein schönes 15mm Superweitwinkel, dazu mache ich auch gerne Langzeitbelichtungen, weil ich den Effekt einfach mag. Der Weitwinkel hat leider eine fest verbaute Störlichtblende, was das Benutzen von Filtern leider sehr einschränkt. Besser gesagt, es gab da lange überhaupt keine Lösung. Jetzt wurde ich bei Haida fündig und orderte auch gleich den passenden Big Stopper dazu. Der war tatsächlich auch sofort verfügbar. Voller Stolz fuhr ich nun am Wochenende auf meine Lieblingsinsel um auch gleich die ersten Versuche zu starten. Ich wurde leider etwas enttäuscht. Alle Bilder zeigen schwarze Ecken. Also passt der Filterhalter doch nicht wie beschrieben. Der Beschnitt ist minimal, aber ich hatte da schon etwas Besseres erwartet. War ja nicht gerade ein Schnäppchen. Schade…

Südhafen


On the beach X

Der große Urlaub wurde abgesagt, aber man wurde im kleinen fündig. Strandspaziergänge und viel frische Luft halfen bei der Genesung.

Die Wahl fiel auf einen Ort, der bisher zwar „irgendwie“ immer im Hinterkopf herumspukte, aber letztendlich fand ich nie den geeigneten Zeitpunkt, um mich dort einmal umzuschauen. Jetzt war die Gelegenheit, statt 3 Wochen ungenutzt nur zuhause zu verbringen, ging es endlich auf den Darß. 🙂

Der Strandabschnitt zwischen Wustrow und Ahrenshoop war der erste Ausflug. Da ich immer wieder gerne in den Ruinen bei Prora stöbere, mußte ich natürlich auch hier hin. Beton, Sand und viel Wasser. 😀

 

Bunker 1

 

Bunker 2

 

Bunker 3

 


Jasmund

Es gibt so Gegenden, die hab ich ganz fest in mein Herz geschlossen. Da ist es mir egal, ob das Licht gut oder mies ist. Es ist mir egal, ob es vielleicht zeitweise anstrengend, unbequem oder zeitraubend dort ist.

Im Gegenteil, ich könnte stundenlang wandern und diesen Ausblick genießen. Auch das Gewicht des Fotorucksacks ist schnell eine unbedeutende Nebensache. Wie beeindruckend und schön sich doch die Natur zeigt, wenn dem Menschen jeder Eingriff verboten ist.

Jasmund 1

 

Jasmund 2

 

Jasmund 3


Das liebe Geld

Mit dem Ersparten hat man im Moment seine liebe Mühe. Zumindest die, die überhaupt etwas beiseite legen können. Zinsen kennt man nur noch von früher und je mehr Zaster, desto größer die Sorgen in einer Zeit, wo selbst Steueroasen das petzen anfangen oder irgendein Schlingel eine CD brennt. :mrgreen:

Das ist dann immer die Zeit, wo man in echte Sachwerte investiert. Es geht doch nichts über Beton, je mehr, desto besser.

Prora

 

„Für Kapitalanleger“ so steht es in den Werbebroschüren. Große und kleine Wohnungen für die, die mit den Preisen in Binz oder Sellin nicht mithalten können oder auf Sylt nix mehr abbekommen haben. Direkte Strandlage ist garantiert und freier Blick auf die Ostsee natürlich auch.

Prora

 

Prora

 

Lange Strandspaziergänge vor dem eigenen Heim sind doch was feines und wenn man mal keine Zeit hat, vermietet man einfach. Da kann kein Sparbuch mithalten.

Prora

 

Prora

 

Zu finden ist es recht einfach. Nur dem Wegweiser mit der Aufschrift „KdF Seebad Rügen“ folgen und schon ist man da. Ein Name der so alltäglich klingt wie alle anderen Orte auf dieser Insel und doch ist er es nicht.

Kann man Geschichte wirklich einfach wegsanieren?
Prora

 

Prora

 

 


Grau

Schön war die Woche auf Rügen. Man war bestrebt, den Massen aus dem Weg zu gehen, hatte aber die Kamera dabei, falls sich doch ein Motiv blicken läßt. 😉

Entspannte Momente am Großen Jasmunder Bodden.

Wald

 

Schilf


Zu Besuch an der Elbe

Sonntag war ich nach langer, langer Zeit mal wieder in Hamburg. Eigentlich eine ziemlich dumme Idee, solch einen Besuch gerade auf’s Wochenende zu legen, aber da ich eine Fotoausstellung mit Führung in den Deichtorhallen besuchte, blieb mir keine andere Wahl.

So blieb es nach dem Besuch der Ausstellung nur bei ein paar kleinen Fotoexperimenten zwischen Speicherstadt und Landungsbrücken. Nach den Bildern der Herren Silverthorne, Schles und Zownir war meine Konzentration auch irgendwie verbraucht…

Speicherstadt

 

Dock 10

 

Elbtunnel

 

Elbphilharmonie

 

AIDA

 


Escape

…mal wieder das Lensbaby

escape


On the beach IX

Helgoland ist toll. Es stellt sich aber für mich bei jedem Besuch die immer dringendere Frage, was ich da noch fotografieren soll. Ich hab das Gefühl, daß nun wirklich jeder Quadratzentimeter bildlich dokumentiert wurde. Aber trotzdem hole ich die Kamera immer wieder hervor und freue mich über altbekannte Eindrücke. 🙂

 

smile

 

Küstenmöbel

 

Leuchtturm

 

Beleuchtung

 

 


Frische Brise

Die letzten Bilder von Helgoland sind noch nicht einmal richtig sortiert, da kamen über Pfingsten schon wieder neue dazu 😀 Allerdings machte der Wind vielen einen Strich durch die Rechnung, da fast alle Schiffe ihre Überfahrten am Wochenende absagten. Nur die neue MS Helgoland schipperte an allen Tagen in Richtung Insel. Glück gehabt! Da stört es mich auch nicht, wenn der Fokus im Wind etwas verrutscht ist 😀

windig

 


Kleingewerbe 20

Marktbummel in Georgien. Ich wurde um ein Foto gebeten. Das mache ich doch gerne und zum Abendessen gab es Melone.

Tomaten

 

Minimarket

 

Melonen

 


On the beach VIII

Es war mal wieder soweit. Ein paar Tage auf meiner Lieblingsinsel und jede Menge Fototüftelei 😀

Nordstrand

 

Nordstrand

 

Wellen


Souvenirs

Königsgräber


Im Trüben stochern

Einerseits möchte man etwas Neues entdecken, dann stöbert man wieder in seinen Bildern und entdeckt Eindrücke, die sich auch gerne wiederholen könnten 😉

Die Kurische Nehrung ist mir in sehr guter Erinnerung geblieben. Da war es auch egal, wenn einem die Sicht etwas versperrt war. Den Strand gab es ja trotzdem 😉

 

Smiltyne

 

Cube

 

Smiltyne

 

Mole

 

Dünenhafer

 


City Tour

AUSSICHT

2€ Eintritt für eine Smogstudie inmitten von Selfiesüchtigen

The Peak

FARBEN

Auf Helgoland sehen die anders aus

Schalentiere

GESCHENKE

Was bringe ich bloß mit?

Hochzeitsgeschenke

LUNCH

Habt ihr auch Gemüse?

Enten

PAUSE

Mir tun die Füße weh

Stühle

KULTUR

Alles dreht sich

Räucherspiralen

LAUNDRY

Völlig durchgeschwitzt. Wäschewechsel.

Waschtag

DINNER

Wo gehe ich noch auf einen Absacker hin?

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POSTKARTEN

… und wo sind die Briefmarken?

Dschunkenfahrt

 

 


Dawit Garedscha

Auf meiner kleinen Georgienreise verschlug es mich auch tief in den Süden, direkt an die Grenze zu Aserbaidschan. Das Kloster Dawit Garedscha liegt isoliert inmitten der kaukasischen Steppe und wird heutzutage wieder von Mönchen bewohnt. Zur Zeit sowjetischer Besatzung war dieser Teil militärisches Sperrgebiet, später waren dort Teile der georgischen Arme untergebracht. Heute kommen, außer den Gläubigen, nur noch Touristen in diese Gegend.

Dawit Garedscha

Früher durfte man oft auch die Höhlenwohnungen der Mönche besichtigen, die in den Felsen geschlagen wurden. Im Zuge der immer größeren Besucherströme verzichten die Burschen mittlerweile darauf. Zuviel Unruhe… 😉

Dawit Garedscha

Das eigentlich interessante befindet sich auf dem Hügel hinter dem Kloster, wo man nach einem kurzen, anstrengenden Aufstieg erst einmal einen großen Rundblick über die kaukasische Steppe genießen kann. Wenn man es ganz genau nimmt, befindet man sich ab jetzt schon in Aserbaidschan.

Steppe

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Es sind die Höhlenkapellen mit ihren jahrhundertealten Fresken, die hier die Aufmerksamkeit der Besucher wecken. Viele der Höhlen sind mittlerweile von Erdbeben zerstört worden oder durch Bomben, als die Rote Armee diese Gegend als Truppenübungsplatz benutzte.

Höhlenkapelle

Fresken

Fresken

Bevor am anderen Ende des Hügels der Weg wieder zum Kloster hinunter führt, trifft man auf ein kleines altes Steinhaus, wo die Grenzbeamten Aserbaidschans es sich gemütlich machen. Die Jungs waren gut drauf und ich durfte mich noch ein wenig in der Gegend umschauen.

Vielen Dank dafür 🙂

Steppe

2007 wurde die Klosteranlage zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.


Sommerurlaub

Wenn ich mir so meine Sommerbilder anschaue, wäre es wohl vielleicht angesagt auch mal über einen Regenschutz für meine Knipse nachzudenken, anstatt immer nur Objektive zu kaufen 😀

Göhren Seebrücke

Einen Vorteil hat der Regen ja, alle flüchten und zurück bleibt die einsame Hobbyknipserin. 😀 Immer freies Schussfeld 😉

Küstenmöbel

 

Küstenmöbel

Was zählt ist der eigene Eindruck. Für alles andere kann man ja Postkarten kaufen. 😀

Postkarte


Wechselhaft

…waren die Tage auf Helgoland. Zumindest die Sonne gab ihr Bestes, wenn sie denn mal vorbei schaute. Ich mag einfach dieses tief stehende Licht, das es nur in den Wintermonaten den ganzen Tag über zu sehen gibt.

Südhafen

 

Auch dieses Motiv ist neu für mich. In den Sommermonaten müßte ich für einen Sonnenuntergang zu später Tageszeit noch einmal los. Da sitze ich aber schon längst bei ein paar Bierchen in meiner Stammkneipe, zumal die Sonne dann auch ganz woanders in’s Wasser taucht 😀

Südhafen

 

Auch gab es eine Erweiterung im Portfolio. Erst wollte ich mir nur ein Tele mieten, aber als ich dann kurz vor Beginn meines Kurztrips über ein gutes Angebot stolperte, griff ich zu. Es braucht aber noch sehr viel Übung, diese langen Brennweiten zu händeln. Viele Bilder sind schlichtweg verwackelt und ich mußte auch des öfteren erkennen, daß 400mm hier nicht das Maß der Dinge sind. Es gibt immer noch Fotografen, die haben einen Längeren… und natürlich auch die besseren Ergebnisse.

Egal, zumindest auf der Insel wird es nicht an zukünftigen Motiven mangeln, wo ich dann meine Übungsstunden durchführen kann 😉

Kulleraugen

 

Kulleraugen 2

 

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Auch das Wetter wechselte häufig. Beständig war nur der starke Wind.

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Auch hier hat sich das Tele gelohnt. Mit den von mir bevorzugten Stummelbrennweiten hätte es wohl sonst einige Salzwasserduschen gegeben. 😀

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Wechselhaft waren auch die Abfahrtszeiten. Der nächste Sturm rollte auf die Insel zu und zwang mich einen Tag eher auf die Fähre, da für die darauffolgenden Tage die Überfahrten abgesagt wurden. Naja, vielleicht beim nächsten Ausflug im Winter doch in den Flieger. Ist ja auch schneller. 😉 Schaukelig ist die Anreise immer, da ist es dann auch egal, ob man auf dem Wasser ist, oder in der Luft.


Wehrhaft

Auf meiner Reise durch das schöne Georgien verschlug es mich auch für einen Tag in das abgelegene Dorf Ushguli. Auffälligstes Merkmal in dieser Gegend sind die großen Wehrtürme, die hier die Dörfer prägen.

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Ushguli ist berühmt und gleichzeitig doch bitterarm. Die Wehrtürme des Dorfes gehören seit 1996 zum Weltkulturerbe. Ein großer Titel für eine Gegend, dessen Bewohner zu den ärmsten des Landes gehören. Ein wenig Tourismus spült etwas Geld in die Haushaltskasse, es bleibt aber trotzdem eine hartes und karges Leben in diesem Dorf. Das Viehzeug läuft frei durch die Gassen, Feldarbeit wird hier noch mit der Hand erledigt. Die Wehrtürme dienten früher als Schutz bei Angriffen, ebenso schützen sie oft bei Lawinen, da die Spitzen dann immer noch aus dem Schnee ragen.

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Die Menschen leben von dem, was die kleinen Gärten und die Felder hergeben. Einige verdienen sich etwas dazu, indem sie als Bergführer Touristen durch die Berge begleiten oder ein Zimmer vermieten. Geld für die Instandhaltung der Türme ist oft auch kaum vorhanden, viele sind dem Verfall ausgeliefert. Ich habe meinen kleinen Ausflug trotzdem sehr genossen. Es war irgendwie schon fast eine kleine Zeitreise, aber mit den Bewohnern möchte ich nicht tauschen. Touristenromantik und das echte Leben sind hier zwei völlig verschiedene Welten.

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Saisonangebot

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Stiller Ort

Es gibt Orte der Ruhe und es gibt Dinge, die man in Ruhe verrichten sollte.

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On the beach VII

Bastelmodus mit der Knipse.

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Sightseeing

In Petra gibt es natürlich noch anderes zu entdecken als nur das Schatzhaus, aber man muß auch einiges dafür ertragen.

Man frisst jede Menge Staub, die Klamotten sollten von der Farbe her möglichst der Umgebung angepasst sein, sonst sieht man nach kurzer Zeit aus wie ein gewöhnlicher Malocher im Strassenbau.

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Das Viehzeug sucht sich ein schattiges Plätzchen

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Der gemeine Tourist sucht nur Steine

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Das geht auch für eine Weile ganz gut, aber irgendwann hat auch der eifrigste Hobbyfotograf genug von der Hitze und jetzt ist nicht mehr das beste Licht entscheidend, sondern es geht darum, beim Wandern möglichst viel Zeit im Schatten zu verbringen. :mrgreen:

Die alten Grabstätten bieten Abkühlung

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und nach einiger Zeit des Rastens bemerkt man auch die Schönheit des Natursteins

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Natürlich hat man auch einen Blick für die Umgebung. Es sieht schon ein wenig anders aus als die bekannte norddeutsche Tiefebene. Hinlatschen und Experimente mit der Perspektive hängen von der persönlichen Leidensfähigkeit ab und von der Tatsache, ob man ein Suppenzoom in der Tasche hat :mrgreen:

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Ego Shooter gibt’s natürlich überall…

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und irgendwann landet jeder bei einem lauschigen Plätzchen und erholt sich von den Aktivitäten des Tages. Tee statt Bier und die Aussicht ist gratis.

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Rund um Ranzow

Lang waren die Abende auf Rügen. 😉 Mein Hotel lag direkt am Jasmund mit Blick auf die Ostsee. Das lud zu einem Spaziergang ein. Wald und Küste direkt vor der Haustür 🙂

Feld

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Wald

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Abgestürzt

So ein wenig mulmig war mir ja an den Kreidefelsen des Kieler Ufers auf Rügen. Aber ohne Bilder wollte ich auch nicht nach Hause fahren 🙂

 

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Hitzewelle

Der Sommer ist da. Ich hab das Gefühl, in meiner Dachwohnung ist es noch wärmer als draußen. Bewegung… Fototour… bloß nicht… 😀 Bleibt nur ein sehnsuchtsvoller Blick in’s Fotoarchiv. 😉 Das wär meine Rettung 🙂

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In der Kürze liegt die Würze

Schaut man sich bei den Fotogruppen auf Helgoland etwas genauer um, merkt man schnell, daß es dort eher auf die Länge ankommt. 😉 Teletechnisch tut sich bei mir aber erst einmal nix. Mich interessiert das andere Ende. Und so ging es mit neuem Weitwinkel wieder in den Südhafen. Dorthin verirren sich nur wenige, man hat seine Ruhe und im Gegensatz zum heimischen Viehzeug läßt der Beton auch eine gewisse Nähe zu 😀

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In der Ruhe liegt die Kraft

Schön war es über die Feiertage. Habe mich prächtig erholt 🙂

Die Graufilter ausgepackt und los 😀 Habe mittlerweile Big und Little Stopper im Gepäck und wollte gerne Wolken weich zeichnen. Waren aber keine da. Egal, dann halt beim nächsten Mal.

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On the beach VI

Wo war ich? Ist wohl nicht schwer zu erkennen. Da nutzt es auch nix, wenn man es etwas abstrakter gestaltet  😀

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Mobile Myanmar

Die Garküche

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Transport

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Werkstatt

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Muskelkraft

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Dienstag

…war immer PABUCA Tag. Das ist ja nun nicht mehr. Aber es gibt noch einen kleinen Nachschlag vom gemeinsamen Fototreffen. Ich war aufgeregt, das erste Mal richtig Ruhrpott, dazu noch völlig unbekannte Leute. Aber es war total klasse. Gemeinsame Interessen und die Neugier aufeinander, das hatte was. Möchte das auch gerne wiederholen. Hat richtig Spass gemacht. Nur beim Fotografieren klemmte es bei mir etwas. Am ersten gemeinsamen Fototag ging es zuerst zum Haus Weitmar. Missmutig drehte ich die ISO400 rein, immer ein Indiz bei mir wenn mir das Wetter auf’s Fotogemüt schlägt. Schnee und grauer Himmel, was machste denn jetzt? Naja wohl das übliche…

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Cool war für mich der Wiedererkennungseffekt bei bestimmten Motiven. Ich weiß nicht mehr was es war, aber es kam mir bekannt vor 😉

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Die Jahrhunderthalle fand ich klasse. Diese geballte Art von Industriekultur war mir bis dato fremd. Find’s gut, das sie auch heute wieder ihren Nutzen hat. Ein Stück Geschichte. Könnte mich dort stundenlang aufhalten.

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So ganz ohne Tatterich ging es auch dort nicht 😉

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Irgendwann fand ich dann doch die Ruhe wieder. 😀

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Ein wenig Lokalpatriotismus…

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Einer geht noch…

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Sollte ich dort hoffentlich noch einmal auflaufen, hab ich neben der Kamera aber noch etwas anderes in der Hand. Fotografieren macht durstig 😀

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Es sind nicht viele Bilder in diesen 2 Tagen entstanden. Das war mir auch, ehrlich gesagt, nicht so wichtig. Mir gefiel die Geselligkeit und der Austausch in der Gruppe. Es passte einfach. Ein großes Danke an Christian und Markus, die richtig klasse Gastgeber sind. Fühlte mich rundherum wohl und der Fiegepokal ist in guten Händen ;-). Danke für die Mühe, die ein Projekt wie PABUCA erforderte und es mir ermöglichte etwas Neues in der Fotografie zu wagen. Jetzt muß ich mir selber ein Thema basteln 😉


Nicht ganz so fremd

Als ich vor 2 Jahren durch China tüddelte, besuchte ich auch die Diaolou in Kaiping. Daß die Gebäude einen ziemlich europäischen Einfluß zeigen, liegt einfach an der Tatsache, daß sie von Überseechinesen und deren Angehörigen errichtet wurden. Man guckt sich halt bei anderen Kulturen einige Dinge ab. Stuck im Reisfeld  😉

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Wetter war scheiße, eine dicke graue Dunstglocke hing über der Landschaft. Tatsächlich waren’s aber ca 30°, nicht unbedingt das, was sich der Tourist mit Kamera so wünscht 😉

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Die Besucher waren aber gut drauf. Als die Langnasen aus Deutschland das gleiche Sujet nutzten gab es einen Massenandrang. Aus allen Richtungen kamen sie neugierig angetrabt. Lächelten schüchtern als sie um ein Foto mit dem Laowei baten und es folgte eine ausgedehnte Fotosession. Hätte Gage verlangen sollen 😉

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Die Diaolou stehen meistens direkt bei einem kleinen Dorf. Die Bewohner bleiben aber unsichtbar und warten bis sich das Besucherrudel wieder verzogen hat.

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Die zwei haben sich getraut. Ein scheues „Nihao“ auf beiden Seiten, mehr ist leider nicht drin.

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Die Dörfer sind echt schnuckelig. So stellt sich der Tourist halt China vor und wurde auch diesmal nicht enttäuscht 🙂

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Weltkulturerbe im Hintergrund 🙂

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Sand im Getriebe

Der Urlaub an der Kurischen Nehrung ist schon fast 2 Jahre her, aber es schlummern immer noch viele Bilder auf der Festplatte. Ich schaue oft in die Ordner, seufze dabei und vertiefe mich in die Erinnerungen. Eine wunderbare Gegend. Das macht aber das Zeigen von Bildern nicht unbedingt einfacher. Wie viele Bilder verträgt ein Blogeintrag? Wird der Betrachter überfordert, wenn es mehr als 3 Aufnahmen sind? Das macht es schwierig. All zu sehr zerrupfen mag ich die Eindrücke auch nicht. Also gibt es diesmal etwas mehr zu gucken.

Der Tag in Nida begann immer mit einem Bummel durch den kleinen Hafen. Hier lauerten die Poller 😉 also war das erste Motiv schnell abgespeichert 😀

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Die alten Fischkutter hatten es mir auch angetan. Sie haben schon bessere Tage gesehen, aber die Fischer fuhren jeden Tag hinaus auf’s Haff. Unermüdlich. Abends konnte man den Fisch frisch aus der Räucherei genießen. Fast jeder Anwohner hatte seinen eigenen Räucherofen im Garten. Da war Nachschub gefragt 🙂

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Dann folgte der Gang auf die hohe Düne. Immer wieder versackten die Füße im tiefen Sand. Ich kam mir teilweise vor wie in einem Hamsterrad. Man muß sich ziemlich abstrampeln und kommt doch nur sehr langsam vorwärts. Oft bin ich barfuß gelaufen und hab mit den Füßen im Sand gespielt. Mehr brauchte ich nicht. 🙂

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… und bin mir in’s Motiv gelatscht. Auch eine Form von einem Selfie 😉

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Auf der Nehrung bewegt man sich mit dem Fahrrad. Die Wege führen größtenteils durch den Wald und schützen dadurch gleichzeitig vor der brütenden Sonne und dem Wind. Ein Auto braucht man hier nicht.

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Dahinter wartete der Strand. Der war einfach grandios. Wind, Wasser, Wolken und Sonne. Jeden Tag. Aber immer anders.  Man sagt ja, wenn man die Bilder nach längerer Zeit neu betrachtet, fällt einem die Entscheidung leichter. Vielleicht sind es einfach nur die schönen Erinnerungen, die mich immer wieder daran hinderten hier eine Auswahl zu treffen. Nun ja, ich hab mich jetzt durchgerungen. Für’s Erste 😉

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Kleingewerbe 19

Andere Länder, andere Sitten. Da ist auch das Schlachtergewerbe für den Vegetarier interessant. So bummelte der Tourist durch die Strassen in Madaba und staunte mal wieder 😉 Man kam schnell in’s Gespräch. „Ist es in Deutschland anders?“ wollte er wissen.

„Ein wenig schon. Bei uns liegt das Fleisch fertig zerteilt im Kühltresen und nicht hängendes Empfangskomitee vor’m Laden.“ Er wirkte verunsichert. „Dann sieht der Kunde ja überhaupt nicht das Tier, von dem die Stückchen stammen“.

„Nö, der Deutsche guckt in die Auslage und ordert“.  Er dachte kurz nach und schüttelte den Kopf. „Nein, das könnte ich meiner Kundschaft nicht zumuten. Die wollen immer ganz genau wissen, von welchem Tier das Fleisch kommt. Bei anonymen Fleischbrocken könnte ich den Laden dicht machen“.

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Was mit Tieren

Ich gebe zu, Tierfotografie ist mir fremd. Aber es gibt natürlich Interesse 😉 Auf Helgoland gibt es eine kleine Ecke, da kann man auch mit viel Glück mit einem Stummelzoom etwas einfangen. Bei den Baßtölpeln gab es Zoff. Irgendwas hatte der eine ausgefressen und so konnte ich beobachten, wie es aussieht, wenn einem Baßtölpel das Ohr langgezogen wird 🙂

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Es muß schon ordentlich gezwickt haben. Der hielt richtig still.

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Streifzug durch Amman

Amman ist toll. Allerdings auch riesengroß und auf einige Hügel verteilt. Das geht ordentlich in die Beine. Aber die Hommus und Falafelportionen, die ich mir jeden Tag in den Bauch stopfte, sollten nicht auf den Hüften landen, also wurde viel herumgelatscht.

Jeder besucht den Zitadellenhügel mit dem Herkulestempel. War etwas anstrengend da hochzukommen 😉

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Die Aussicht war immer gleich, egal in welche Richtung man schaute…

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Mit dem Alkohol haben sie es nicht so, aber dafür durfte man dort einer Gewohnheit nachgehen, die einen hierzulande schon fast regelmäßig vor die Tür treibt 🙂  Ja Ja ich weiß, das geht auch auf die Kondition 😉

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Bei der Hitze dort ist es auch besser auf einen Tee auszuweichen. Echt lecker mit frischen Pfefferminzblättern! Bier bringt einen nur noch mehr in’s schwitzen

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Einige Sachen hatte man ja im Kopf und wurde bestätigt. Bin aber nicht rein, wollte lieber kalt duschen 😀

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Frischer Granatapfel für ein paar Cent. Auf Wunsch auch gepresst.

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Danach noch ein paar Erdnüsse, frisch geröstet auf die Hand. Hab mehr gegessen als fotografiert 😉

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Das Freitagsgebet wurde auch besucht.

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Auch der Jordanier hat ein Herz für deutsche Autos. Mit dem Stern auf der Haube ist man hier ganz weit vorne. Die Wagen werden gehegt und gepflegt. Immerhin rosten sie bei dem Klima auch nicht so schnell. Dieses Modell gehört sowieso zu der robusteren Sorte 😉

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Er war ein wenig traurig, daß ich nur Flip Flops trug. Da war kein Geschäft zu machen. 😉

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Naja und abends saß man auf irgendwelchen Dachterassen, verwöhnte sich mit Tee und Lemonsmoothies und pflegte die kaputten Füße. Urlaub ist anstrengend.

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Weichspüler

Da wartet man monatelang auf einen Graufilter und wenn er dann endlich in der Fototasche steckt, benutzt man ihn kaum. Hätte mehr machen können. Muß endlich mal in die Gänge kommen…

 

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