Fotoblog

Usbekistan

King Size

Was Neues für die Terrasse.

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Kleingewerbe 13

Der Fang des Tages.

Fischhändler in Fergana.


Hi M’am

Da stellt man sich extra in Pose und winkt, damit der Tourist auch ja ein Foto macht. Natürlich nur, um sich anschließend selber auf dem Display betrachten zu können. Diese Beiden hatten Pech, es lag leider ein Film drin…


Museumsreife Oase

Eine der vielen Medresen im schönen Khiva. Welche genau weiß ich nicht mehr, hab den Überblick verloren… 😀


Kleingewerbe 10

Auf Reisen sind die Leute vor Ort meist interessanter als die Sehenswürdigkeiten selbst. Mich ziehts automatisch immer auf die Märkte. Auf dem großen Samstagsbazar in Margilon war ich die einzige Touristin. Es dauerte nicht lange und aus allen Ecken riefen die Leute „Atkuda, Atkuda“ (woher kommst du). „Germania“ antwortete ich. Dann zeigten sie auf meine Kamera und fingen an zu posieren. Ich war völlig überrumpelt. Hatte mich schon drauf eingestellt, einfach erst mal unauffällig herumzubummeln, um dann im richtigen Moment „abzudrücken“.

So war’s natürlich einfacher und beide Seiten hatten eine Menge Spass. Neben der alten Analogen fotografierte ich auch mit einer kleinen Digitalknipse, damit ich den Leuten auch ihre Bilder zeigen konnte. Und im Gegensatz zu anderen Gegenden, wo Leute nur für Geld posieren, bekam ich für meine „Arbeit“ auch noch zahlreiche Leckereien zugesteckt.


Kleingewerbe 9

Melonenhändler in Margilon, Usbekistan.


Sesshaft

Eimerweise Buntes auf dem Bazar in Samarkand.

 


Möbelkauf

Eine neue Polstergarnitur kommt in’s Haus.

 


Raumwunder

Melonentransport in Khiva, Usbekistan.

 


Ein verdurstender See

Der Aralsee war früher mal der viertgrößte Binnensee der Welt, bis man auf die Idee kam die Hauptzuflüsse umzuleiten, um in der Steppe Baumwollplantagen zu bewässern. Heute ist der See stark geschrumpft und man muß mehr als 100 km von der ehemaligen Uferlinie durch die Steppe fahren wenn man den See besuchen möchte.

Die Fahrt zum Ufer führt hinter Kungrad auf dem Rand des Ustyurt Plateaus entlang. Es gibt dort keine Strassen, sondern nur Fahrspuren.

Unterwegs gibt es Ausblicke auf den Sudoche See.

Es existiert sogar noch eine alte Baracke aus Stalinzeiten, wo aus irgendwelchen Pfützen bis heute noch Fische geangelt werden. Ebenso findet man Reste ehemaliger Arbeiterbehausungen als dort nach Bodenschätzen gesucht wurde.

Nach ca. 7 Std Fahrt ist ein kleiner blauer Streifen der erste Blick auf den Aralsee.

Endlich da!


Am Ufer herrschte überraschend geschäftiges Treiben. Eine kleine Gruppe Usbeken buddelte im Auftrag einer chinesischen Firma im Schlamm nach etwas brauchbarem.

Da dies ein sehr zeitaufwändiger Trip ist, muß man die Nacht am See verbringen.

Am nächsten Morgen geht’s ein kurzes Stück auf dem Ustyurt Plateau zurück, dann führt ein Weg über eine erbärmliche Buckelpiste durch das ehemalige Seegebiet in Richtung Moynaq.


Schiffsfriedhof

Die Hafenstadt Moynaq war in den 60ern bekannt für Fischfang und dessen industrielle Verarbeitung, was auch die Haupteinnahmequelle der Bewohner darstellte. Durch den massiven Rückgang des Wasserspiegels wurde diese Industrie schon längst aufgegeben und übrig blieben nur die verrosteten Boote der ehemaligen Fischereiflotte, die am Ortseingang vor sich hin rotten. Dort, wo früher der Aralsee war, sieht man nur noch eine desolate Wüstengegend und wer die Möglichkeit hat, verlässt die Stadt für immer.


Altherrenriege

Moscheebesucher in Samarkand.


Es ist alles Gold was glänzt

Goldzähne sind Statussymbol in Usbekistan.


Kleingewerbe 4

Wozu braucht man Kisten für’s Gemüse? Tomatenhändler in Fergana, Usbekistan.