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On the beach XIV

Ich mag Steilküsten. Rügen oder Helgoland gehen immer 😉 Allerdings kann man ja auch mal etwas über die Grenze hinausschauen, genauer gesagt über den Ärmelkanal. Dort bekommt man auch einiges geboten. So zog es mich im Sommer mal wieder nach Brighton. Abgenervt von der Größe und Hektik Londons hat sich dieses hübsche Küstenstädtchen so klammheimlich bei mir zu einem Favoriten auf der Insel entwickelt.

Es gibt in der Umgebung eine wunderschöne Wanderung an den Kalksteinklippen entlang. Der kleine Wegabschnitt ist Teil des bekannten „South Downs Way“, der von Winchester nach Eastbourne führt.

Gestartet bin ich in dem kleinen Städtchen Seaford. Typischer Küstenort mit Kieselstrand, Promenade und Frittenbuden. Am Ortsende warten dann die Klippen.

Der Tag fing rauh an. Das war aber eigentlich recht passend, da sich oberhalb der Felsen auch ein Golfplatz befindet. Golfwetter war nicht, also brauchte man keine Angst haben, daß einem die Bälle um die Ohren fliegen. Hierzulande hat Golf ja oft was leicht elitäres an sich, dort kann man es eher mit dem Charme eines Kegelklubs vergleichen, was mir eindeutig besser gefällt.

Der nächste Zugang zum Strand ist dann in Cuckmere Haven.

 

 

Die Klippen im Hintergrund werden „Seven Sisters“ genannt. Also sieben Mal auf und ab, dann ist der nächste Spot erreicht, wo man an den Strand kann. Es gibt nur davor ein kleines Problem. Vor den Klippen verläuft ein kleiner Fluß. Bei Hochwasser ist man gezwungen, zur Hauptstrasse zu gehen, um dort über die Brücke zu latschen. Ich hatte Glück, es war Ebbe und so quälte ich mich am Strand kurz barfuß auf harten Kieselsteinen durchs eiskalte Wasser. Aua!

Geschafft!

Nach den 7 Hügeln wartete dann Birling Gap auf mich. Falls man schon vorher sein Wegzehr verputzt hat, kann man hier nachlegen. Die Brownies sind köstlich!

 

Von hier aus ist es nicht mehr weit bis Beachy Head. Der kleine Leuchtturm hat heutzutage keine wichtige Funktion mehr, macht sich doch aber ganz gut vor den hohen Felsen. Ist mit Sicherheit wohl auch der bekannteste Fotostop an dieser schönen Küste.

Ich drückte natürlich auch ab :mrgreen:

Man kann den kleinen Leuchtturm auch von der Strandseite aus erreichen. Allerdings muß man vorher die Tidenzeiten checken, sonst wird es lebensgefährlich. Dieser Teil der Wanderung wurde am nächsten Tag von Eastbourne aus nachgeholt. Allzuweit entfernt ist es nicht. Der Strand hat es allerdings in sich. Erinnert mehr an das Geröllfeld eines Gletschers. Anstrengend war es, ständiges Klettern oder balancieren über große Steine war angesagt. Hat keinen Spass gemacht. Direkt unter den Klippen war es manchmal etwas besser, aber auch da mußte man aufpassen, falls was von oben abbröckelt. Dazu dann noch Gegenlicht…Natur und Fotografin waren da nicht so im Einklang. Aber egal, ein Beweisfoto zum Schluß darf dann doch sein 😉

 

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Tage des Sommers

Ein Tag an der britischen Südküste in Seaford. Das Eis schmeckte trotzdem und ohne Wolken ist eine Küste auch langweilig 😉

 

 

 

 

 

 

 


On the beach

Mal wieder Brighton.

Brighton


Strandskelett

Mal ein Ort, wo beim Fotografieren ruhig auch mal schlechtes Wetter herrschen darf.


Geschlossene Reihe

Typisch für England sind die hübschen kleinen Holzhäuschen, die man an fast allen Strandpromenaden findet. Bei gutem Wetter holen die Besitzer ihre Strandmöbel heraus und genießen den Tag mit freiem Blick auf’s Wasser. Bei schlechtem Wetter reicht’s zumindest für ein Foto.


Kreide und Quadrophenia

Imposant sind sie ja, die Kreideklippen in East Sussex. Bei Beachy Head sollen sie am höchsten sein. So richtig eingebrannt in mein Gedächtnis haben sie sich durch den Film Quadrophenia, als der Mod Jimmy den geklauten Roller über die Klippen schickt. Mittlerweile war ich auch dort, allerdings ohne Vespa sondern mit Wanderschuhen.


Gestreift

OK, sowas muß man nicht knipsen. Kann man auch als Postkarte erwerben. Aber wenn man erst mal vor Ort am Brighton Pier sitzt und ein paar Pint Cider geschlürft hat, kann man eben doch nicht anders und drückt ab.


Gelehriger Vogel

Ich liebe Fish & Chips. Die Möwe auch. Und schlau ist sie. Weiß ganz genau, daß viele Menschen, die an der Küste flanieren häufig etwas Eßbares bei sich haben und dies manchmal gerne mit ihr teilen.

Leider kann und will die Möwe nicht erkennen, ob der Mensch bereit ist zu teilen, oder seine Mahlzeit lieber für sich behalten möchte. 🙂 Also müssen Regeln her. Für den Menschen. 😀

Mehr zum Thema Möwe: Fightclub


Innenansichten

Nicht nur wegen seiner Exponate empfehlenswert. Das Natural History Museum in London.