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Beiträge mit Schlagwort “Landschaften

Der Herbst ist da

Nicht erst seit heute, den spüre ich schon länger. Warme regenfeste Kleidung wurde wieder aus dem Schrank hervorgesucht, ebenso gehören Handschuhe mittlerweile auch wieder zur Ausstattung wenn es an kälteren Tage mit dem Fahrrad zur Arbeit geht. Der Garten verfällt so langsam in den Tiefschlaf, fordert aber immer noch noch ein wenig Organisation. Kaum Zeit mal mit der Kamera umherzuziehen. Vom Licht will ich gar nicht reden. Und doch haben auch diese trüben Farben und Tage ihre Berechtigung.

Einfach mal vor die Tür gehen und gucken. Herbst ist mehr als nur bunte Blätter bei Sonnenschein.

Ein kleiner Streifzug am Steinhuder Meer.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nach der Reise ist vor der Reise

Ein beliebter Satz der gerne immer wieder zitiert wird. Die letzte Reise in diesem Jahr ist nun auch vorüber, da hängen schon die Urlaubspläne für das nächste Jahr aus. Man soll sich bis November Gedanken machen, wann man seine Tage verplant haben möchte. Ich hasse das, warum muß ich mich schon jetzt entscheiden? Gut, der Arbeitgeber muß auch planen, können ja nicht alle gleichzeitig Ferien machen. 😀

Abwarten was kommt, diese Steilküste wird es im nächsten Jahr nicht mehr werden. Nach dem vierten Besuch in Folge will ich an der Ostsee mal etwas neues sehen, auch wenn es schwer fällt… 😉

 

 


Tage des Sommers

Ein Tag an der britischen Südküste in Seaford. Das Eis schmeckte trotzdem und ohne Wolken ist eine Küste auch langweilig 😉

 

 

 

 

 

 

 


On the beach XIII

Hongkong, Armenien… ja, tolle Reisen, aber irgendetwas fehlte 😉  Nun ist aber alles gut!

 

 

 

 


Schattig

Ich mag den Sommer. Die dicken Klamotten sind in den hintersten Ecken verstaut, die Kaltgetränke schmecken besonders gut und selbst ein Regenschauer wird als positive Erfrischung wahrgenommen 😉

Bei max. 25° ist dann aber für mich das Limit erreicht. Dann muß auf Dauer eher ein schattiges Plätzchen her. 😀

 

 


On the beach XII

Die Zeit in Armenien ging schnell vorbei. Gut, bei gerade mal 14 Tagen ist es nur eine kleine Schnupperreise geworden. Ein Spot hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt. Der Sevansee empfing mich mit bestem Helgolandwetter. In 2000m Höhe war an einen lockeren Strandtag nicht zu denken. Selbst dem Armenier war es zu kalt. 😀 Freies Schussfeld ist ja was feines, aber das nächste Mal sollte ich vielleicht im Sommer dort auflaufen.


Streifzug durch’s Bremer Blockland

Ich mag den Winter und die Kargheit in der Natur. Alles wirkt etwas verschlafen, als wenn es sich kurz zur Ruhe gesetzt hat, bevor der Frühling wieder alles neu belebt. Es ist auch die einzige Zeit, wo man über die Wiesen schlendern kann, keine Kühe die den Weg versperren und bei Frosttemperaturen steht man auch nicht knietief im Matsch.

Ein paar kleine Eindrücke von einem Sonntagsspaziergang.

Semkenfahrt

 

Tor

 

Pegel

 

Fleet

 

Schleuse

 

Swirl

 

Kleine Wümme

 

Maschinenfleet

 

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Homezone

Wenn ich Muttern besuche, ist natürlich häufig auch die Kamera dabei. Meist werden es Plüüümchenbilder, aber ein wenig mehr kommt ab und zu auch zustande. Stellt sich nur wieder die Frage, wie zeigt man das eigentlich, wenn Bilder ohne Zusammenhang nur lose aneinander gereiht werden. Ich nenn das jetzt einfach Homezone, dann weiß der Betrachter vielleicht was gemeint ist. 😉

Das Spargelfeld

Spargel

Der Stadtsee

Eines der ersten Bilder mit dem Petzval. War ein ziemliches Gestochere. Aber irgendwie mag ich das Bild.

Stadtsee

Das Moor

Moor

Die Brücke

Kindheitserinnerungen an der Aue.

Aue

 


On the beach XI

Das neue Jahr beginnt, wie das alte aufgehört hat. Mit Strandbildern… da konnte ich mich im letzten Jahr so richtig austoben und durfte auf dem Darß eine Gegend entdecken, die ich auf jeden Fall wieder besuchen werde. 🙂

Ein schöner Spaziergang von Ahrenshoop nach Prerow.

Weststrand 1

 

Weststrand 2

 

Weststrand 3

 

Weststrand 4

 

Weststrand 5

 

 


On the beach X

Der große Urlaub wurde abgesagt, aber man wurde im kleinen fündig. Strandspaziergänge und viel frische Luft halfen bei der Genesung.

Die Wahl fiel auf einen Ort, der bisher zwar „irgendwie“ immer im Hinterkopf herumspukte, aber letztendlich fand ich nie den geeigneten Zeitpunkt, um mich dort einmal umzuschauen. Jetzt war die Gelegenheit, statt 3 Wochen ungenutzt nur zuhause zu verbringen, ging es endlich auf den Darß. 🙂

Der Strandabschnitt zwischen Wustrow und Ahrenshoop war der erste Ausflug. Da ich immer wieder gerne in den Ruinen bei Prora stöbere, mußte ich natürlich auch hier hin. Beton, Sand und viel Wasser. 😀

 

Bunker 1

 

Bunker 2

 

Bunker 3

 


Jasmund

Es gibt so Gegenden, die hab ich ganz fest in mein Herz geschlossen. Da ist es mir egal, ob das Licht gut oder mies ist. Es ist mir egal, ob es vielleicht zeitweise anstrengend, unbequem oder zeitraubend dort ist.

Im Gegenteil, ich könnte stundenlang wandern und diesen Ausblick genießen. Auch das Gewicht des Fotorucksacks ist schnell eine unbedeutende Nebensache. Wie beeindruckend und schön sich doch die Natur zeigt, wenn dem Menschen jeder Eingriff verboten ist.

Jasmund 1

 

Jasmund 2

 

Jasmund 3


Grau

Schön war die Woche auf Rügen. Man war bestrebt, den Massen aus dem Weg zu gehen, hatte aber die Kamera dabei, falls sich doch ein Motiv blicken läßt. 😉

Entspannte Momente am Großen Jasmunder Bodden.

Wald

 

Schilf


Infrarot 6

Heute bin ich durch den Rhododendronpark gebummelt. Die Blüte hab ich verpasst, aber bei dieser Sorte Fotos ist das egal. :mrgreen:

Hauptsache Sonne 😉

 

Rhododendronpark 1

 

Rhododendronpark 2

 

Rhododendronpark 3

 

Rhododendronpark 4

 

Rhododendronpark 5

 

Rhododendronpark 6

 

 


On the beach IX

Helgoland ist toll. Es stellt sich aber für mich bei jedem Besuch die immer dringendere Frage, was ich da noch fotografieren soll. Ich hab das Gefühl, daß nun wirklich jeder Quadratzentimeter bildlich dokumentiert wurde. Aber trotzdem hole ich die Kamera immer wieder hervor und freue mich über altbekannte Eindrücke. 🙂

 

smile

 

Küstenmöbel

 

Leuchtturm

 

Beleuchtung

 

 


On the beach VIII

Es war mal wieder soweit. Ein paar Tage auf meiner Lieblingsinsel und jede Menge Fototüftelei 😀

Nordstrand

 

Nordstrand

 

Wellen


Früh dran

Heute war ein sonniger Tag. Dazu noch mit Temperaturen, die einen jetzt wieder in den Biergarten treiben. Höpkens Ruh ist ein kleiner niedlicher Park am Stadtrand. Ich bin da im Winter öfters durch, auf dem Weg in die Wümmewiesen. Hab natürlich alles im Gedanken abgescannt und heute war es dann endlich soweit. Die Infrarotsaison ist für mich jetzt eröffnet 🙂

Höpkens Ruh

 

Höpkens Ruh

 

Höpkens Ruh

 


Souvenirs

Königsgräber


Im Trüben stochern

Einerseits möchte man etwas Neues entdecken, dann stöbert man wieder in seinen Bildern und entdeckt Eindrücke, die sich auch gerne wiederholen könnten 😉

Die Kurische Nehrung ist mir in sehr guter Erinnerung geblieben. Da war es auch egal, wenn einem die Sicht etwas versperrt war. Den Strand gab es ja trotzdem 😉

 

Smiltyne

 

Cube

 

Smiltyne

 

Mole

 

Dünenhafer

 


Nah am Wasser

So langsam zieht sich das Wasser wieder zurück. Ein Grund nochmals durch die Wümmewiesen zu spazieren. War zwar ISO400-Schietwetter, aber die Kamera kam trotzdem mit. Die schönen Tage hab ich verpasst, da mußte ich mich anderen Dingen widmen, aber im nächsten Winter wird es vielleicht eine neue Gelegenheit geben.

Wümmewiesen

 

Wümmewiesen

 

Daß ich mal das Tele auf solchen Spaziergängen mitschleppe, hätte ich auch nicht gedacht. Aber wo viel Wasser ist, kommt man oft nicht einfach so ran. 😀

Pompesel

 

Wümmewiesen

 

Warten auf den Frühling

Ruhezone

 

und auf neue Motive

Baum


Infrarot 5

Infrarot im Winter, geht das? Auf meinem Spaziergängen durch die Wümmewiesen war einige Male auch die Infrarotkamera dabei. Ich bin immer ganz angetan von den überschwemmten Wiesen, da tobe ich mich fototechnisch gerne aus. Im Sommer sorgt das viele Grün natürlich für den bekannten eisigen „Wood-Effekt“, ich merkte aber schnell, daß es da auch oft zuviel des Guten war. Selbst bei später Nachmittagssonne zeigte sich häufig nur eine weiße kontrastarme Matschfläche, das sah einfach nicht gut aus. 😉

Jetzt im Winter sorgt das Wasser für den besseren Kontrast in der Landschaft. Das Grün ist zwar nur spärlich vorhanden und in Verbindung mit den nackten Bäumen sehen die Bilder im ersten Moment wie gewöhnliche Winterlandschaften aus. Ich finde aber, es gibt da doch einen kleinen Unterschied 😉

Wümmewiesen Flak

 

Wümmewiesen Tor

 

Wümmewiesen

 

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Am Steinhuder Meer

Gestern verbrachte ich den Tag am Steinhuder Meer. Eigentlich sollte ich das aus Kindheitstagen noch kennen, aber im Laufe der Zeit geht dann doch die Erinnerung  flöten. Also war das gestern etwas völlig neues für mich.

Pünktlich zur Ankunft war dann auch die Sonne weg. Egal, ich hatte mir vorgenommen, endlich wieder den Big Stopper zu nutzen. Für 2 Aufnahmen hat es dann gereicht. Immerhin…

War auch ganz gut so ohne Sonne, später fiel mir dann ein, daß ich ganz vergessen hatte den Sucher abzudecken… (oh Mann!)

Skulptur

 

Bootssteg

 

Saukalt war es und ziemlich windig. Als nächstes ein Versuch mit der Squeezerlens. Was passiert, wenn man mit völlig steifgefrorenen Fingern versucht Objektive an die Kamera zu schrauben? Richtig, sie halten nicht und knallen dann auf den Boden… (scheiße!!!!)

Zum Glück ist dem Volna 3 nichts passiert. Es geht doch nix über russische Wertarbeit. Der Tilt braucht allerdings noch etwas Übung…

Stege

 

Dann doch lieber beim bewährten Weitwinkel bleiben. Wollte natürlich schöne 17mm Bildchen zeigen, mußte aber links und rechts beschneiden, weil ich die Streulichtblende des Kitobjektivs drangeschraubt hatte. Geht es eigentlich noch blöder???

Mole

 

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Nachdem ich mich an der Mole ausgetobt hatte, ging es zur Badeinsel. Für ein Bild hat es gereicht, danach kam der Schneesturm. Auch hier mußte ich ein wenig beschneiden…

Badeinsel

 

An der Brücke dann wieder Sonne (grummel…)

Liebe

 

Zum Schluß noch ein wenig Moor, dann war der Fototag zu Ende. Das Licht auch. Beim nächsten Mal etwas mehr Konzentration bitte!

Moor

 

Moor

 

Allen Bloglesern ein schönes Wochenende!

 


Dawit Garedscha

Auf meiner kleinen Georgienreise verschlug es mich auch tief in den Süden, direkt an die Grenze zu Aserbaidschan. Das Kloster Dawit Garedscha liegt isoliert inmitten der kaukasischen Steppe und wird heutzutage wieder von Mönchen bewohnt. Zur Zeit sowjetischer Besatzung war dieser Teil militärisches Sperrgebiet, später waren dort Teile der georgischen Arme untergebracht. Heute kommen, außer den Gläubigen, nur noch Touristen in diese Gegend.

Dawit Garedscha

Früher durfte man oft auch die Höhlenwohnungen der Mönche besichtigen, die in den Felsen geschlagen wurden. Im Zuge der immer größeren Besucherströme verzichten die Burschen mittlerweile darauf. Zuviel Unruhe… 😉

Dawit Garedscha

Das eigentlich interessante befindet sich auf dem Hügel hinter dem Kloster, wo man nach einem kurzen, anstrengenden Aufstieg erst einmal einen großen Rundblick über die kaukasische Steppe genießen kann. Wenn man es ganz genau nimmt, befindet man sich ab jetzt schon in Aserbaidschan.

Steppe

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Es sind die Höhlenkapellen mit ihren jahrhundertealten Fresken, die hier die Aufmerksamkeit der Besucher wecken. Viele der Höhlen sind mittlerweile von Erdbeben zerstört worden oder durch Bomben, als die Rote Armee diese Gegend als Truppenübungsplatz benutzte.

Höhlenkapelle

Fresken

Fresken

Bevor am anderen Ende des Hügels der Weg wieder zum Kloster hinunter führt, trifft man auf ein kleines altes Steinhaus, wo die Grenzbeamten Aserbaidschans es sich gemütlich machen. Die Jungs waren gut drauf und ich durfte mich noch ein wenig in der Gegend umschauen.

Vielen Dank dafür 🙂

Steppe

2007 wurde die Klosteranlage zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.


Spaziergang in den Wümmewiesen

Am Tag vor Sylvester zog es mich wieder in die Wümmewiesen. Tilt ist was feines, zumindest wenn ich Bilder von anderen Fotografen betrachte. Sollte mich öfters dran versuchen, find’s aber nicht ganz so einfach. Dieses zickige kleine Scheißding von Lensbaby macht aber auch was es will! Irgendwann landet es in der Wümme oder ich krieg vielleicht doch noch den Dreh hin. Abwarten….

Fahrradtour

 

Fleet

 

Tor

 

Schleuse

 

Zaun

 


Sommerurlaub

Wenn ich mir so meine Sommerbilder anschaue, wäre es wohl vielleicht angesagt auch mal über einen Regenschutz für meine Knipse nachzudenken, anstatt immer nur Objektive zu kaufen 😀

Göhren Seebrücke

Einen Vorteil hat der Regen ja, alle flüchten und zurück bleibt die einsame Hobbyknipserin. 😀 Immer freies Schussfeld 😉

Küstenmöbel

 

Küstenmöbel

Was zählt ist der eigene Eindruck. Für alles andere kann man ja Postkarten kaufen. 😀

Postkarte


Wechselhaft

…waren die Tage auf Helgoland. Zumindest die Sonne gab ihr Bestes, wenn sie denn mal vorbei schaute. Ich mag einfach dieses tief stehende Licht, das es nur in den Wintermonaten den ganzen Tag über zu sehen gibt.

Südhafen

 

Auch dieses Motiv ist neu für mich. In den Sommermonaten müßte ich für einen Sonnenuntergang zu später Tageszeit noch einmal los. Da sitze ich aber schon längst bei ein paar Bierchen in meiner Stammkneipe, zumal die Sonne dann auch ganz woanders in’s Wasser taucht 😀

Südhafen

 

Auch gab es eine Erweiterung im Portfolio. Erst wollte ich mir nur ein Tele mieten, aber als ich dann kurz vor Beginn meines Kurztrips über ein gutes Angebot stolperte, griff ich zu. Es braucht aber noch sehr viel Übung, diese langen Brennweiten zu händeln. Viele Bilder sind schlichtweg verwackelt und ich mußte auch des öfteren erkennen, daß 400mm hier nicht das Maß der Dinge sind. Es gibt immer noch Fotografen, die haben einen Längeren… und natürlich auch die besseren Ergebnisse.

Egal, zumindest auf der Insel wird es nicht an zukünftigen Motiven mangeln, wo ich dann meine Übungsstunden durchführen kann 😉

Kulleraugen

 

Kulleraugen 2

 

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Auch das Wetter wechselte häufig. Beständig war nur der starke Wind.

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Auch hier hat sich das Tele gelohnt. Mit den von mir bevorzugten Stummelbrennweiten hätte es wohl sonst einige Salzwasserduschen gegeben. 😀

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Wechselhaft waren auch die Abfahrtszeiten. Der nächste Sturm rollte auf die Insel zu und zwang mich einen Tag eher auf die Fähre, da für die darauffolgenden Tage die Überfahrten abgesagt wurden. Naja, vielleicht beim nächsten Ausflug im Winter doch in den Flieger. Ist ja auch schneller. 😉 Schaukelig ist die Anreise immer, da ist es dann auch egal, ob man auf dem Wasser ist, oder in der Luft.


Wehrhaft

Auf meiner Reise durch das schöne Georgien verschlug es mich auch für einen Tag in das abgelegene Dorf Ushguli. Auffälligstes Merkmal in dieser Gegend sind die großen Wehrtürme, die hier die Dörfer prägen.

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Ushguli ist berühmt und gleichzeitig doch bitterarm. Die Wehrtürme des Dorfes gehören seit 1996 zum Weltkulturerbe. Ein großer Titel für eine Gegend, dessen Bewohner zu den ärmsten des Landes gehören. Ein wenig Tourismus spült etwas Geld in die Haushaltskasse, es bleibt aber trotzdem eine hartes und karges Leben in diesem Dorf. Das Viehzeug läuft frei durch die Gassen, Feldarbeit wird hier noch mit der Hand erledigt. Die Wehrtürme dienten früher als Schutz bei Angriffen, ebenso schützen sie oft bei Lawinen, da die Spitzen dann immer noch aus dem Schnee ragen.

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Die Menschen leben von dem, was die kleinen Gärten und die Felder hergeben. Einige verdienen sich etwas dazu, indem sie als Bergführer Touristen durch die Berge begleiten oder ein Zimmer vermieten. Geld für die Instandhaltung der Türme ist oft auch kaum vorhanden, viele sind dem Verfall ausgeliefert. Ich habe meinen kleinen Ausflug trotzdem sehr genossen. Es war irgendwie schon fast eine kleine Zeitreise, aber mit den Bewohnern möchte ich nicht tauschen. Touristenromantik und das echte Leben sind hier zwei völlig verschiedene Welten.

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Dicke Luft

Den Herbst mit seinen schönen Farben hab ich verpasst. Ist mir egal, dann bleibt die Farbe eben ganz weg.

Ein kleiner Spaziergang durch die Wümmewiesen. 🙂

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Infrarot 4

So langsam muß ich mich sputen. Sonst ist zumindest der „Wood-Effekt“ vorbei. 😀

Also wieder die Wümmewiesen besucht. Üben, üben, üben….

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Stiller Ort

Es gibt Orte der Ruhe und es gibt Dinge, die man in Ruhe verrichten sollte.

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Infrarot 3

Ich habe meine Meinung geändert. Mich stört das viele Grün in der Natur nicht mehr, sondern es kann gar nicht genug davon geben. 😉 Angefangen hat ja alles mit einem Hoya IR72 und einem verstauchten Fuß. Also erst einmal Pause, Zeit zum Nachdenken. Da ich gerne auch das kleine Weitwinkelzoom mit auf Tour nehmen wollte, bestellte ich noch den passenden IR Filter von Heliopan dazu und zog dann durchs Blockland. Mit den Ergebnissen war ich allerdings nicht sonderlich zufrieden und so folgten noch einige Touren durch den Bremer Bürgerpark auf der Suche nach dem, für Infrarot, typischen „Wood-Effekt“. Leider kam nur grauer Matsch dabei heraus. Ich probierte verschiedene Tageszeiten aus, verschiedene Lichtsituationen, aber es wurde nicht besser.

Viel Frust machte sich breit, aber irgendwie trieb es mich innerlich immer wieder auf’s Neue an. Die Lösung zeigte sich als ich mit beiden Filtern loszog und bemerkte, daß bei gleichem Motiv der Hoya ein wunderbares Infrarotbild erzeugte, während der Heliopan im gleichen Moment wieder nur grau zeigte. Aha!

Warum nicht gleich einen zweiten Hoya Filter statt Heliopan? Ganz einfach, der Heliopan ist ein Slimfilter, bei Weitwinkel ist das eigentlich besser, aber nun mußte ein neuer Hoya in’s Haus. Ich schaute erst in die Kleinanzeigen, da ich keine Lust auf Neupreis hatte. Gab aber keinen, also doch neu kaufen. Es gab aber rein zufällig etwas anderes… hab’s ignoriert… zwischendurch dann doch wieder geguckt… unschlüssig…. und letztendlich dann doch erworben.

Es ist eine sehr alte Kamera, nicht viel Tüddelkram, sondern nur die allerwichtigsten Funktionen, die man zum Fotografieren braucht. Und sie ist für Infrarotfotografie umgebaut. Kein Stativ mehr, kein Filtergeschraube, einfach abdrücken und gut. Heute bin ich das erste Mal so richtig mit der „neuen“ durch den Bürgerpark gezogen und ich fühle mich regelrecht befreit. Es klappt also doch. Gut, da ich auch bei der Nutzung von IR Schraubfiltern keinen Ärger mit Hot-Spots gehabt habe, fallen einem solche Entscheidungen leichter. Nun bekommt eine alte 5D bei mir ihr Gnadenbrot und ich hoffe sie hält noch ein wenig durch. Alte technische Geräte sind nun auch ein gewisses Risiko.

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Auch mit dem Kanalmixer kann ich mich jetzt anfreunden. Mit den Schraubfiltern hatte ich immer so merkwürdige Vignettierungen am Bildrand. Für s/w war das egal, aber bei Farbinfrarot sah das nicht gut aus.

Das ist jetzt vorbei und nun macht mir auch diese Spielerei viel Spass. Mein Favorit werden aber die s/w Bilder bleiben.

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On the beach VII

Bastelmodus mit der Knipse.

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Sightseeing

In Petra gibt es natürlich noch anderes zu entdecken als nur das Schatzhaus, aber man muß auch einiges dafür ertragen.

Man frisst jede Menge Staub, die Klamotten sollten von der Farbe her möglichst der Umgebung angepasst sein, sonst sieht man nach kurzer Zeit aus wie ein gewöhnlicher Malocher im Strassenbau.

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Das Viehzeug sucht sich ein schattiges Plätzchen

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Der gemeine Tourist sucht nur Steine

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Das geht auch für eine Weile ganz gut, aber irgendwann hat auch der eifrigste Hobbyfotograf genug von der Hitze und jetzt ist nicht mehr das beste Licht entscheidend, sondern es geht darum, beim Wandern möglichst viel Zeit im Schatten zu verbringen. :mrgreen:

Die alten Grabstätten bieten Abkühlung

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und nach einiger Zeit des Rastens bemerkt man auch die Schönheit des Natursteins

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Natürlich hat man auch einen Blick für die Umgebung. Es sieht schon ein wenig anders aus als die bekannte norddeutsche Tiefebene. Hinlatschen und Experimente mit der Perspektive hängen von der persönlichen Leidensfähigkeit ab und von der Tatsache, ob man ein Suppenzoom in der Tasche hat :mrgreen:

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Ego Shooter gibt’s natürlich überall…

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und irgendwann landet jeder bei einem lauschigen Plätzchen und erholt sich von den Aktivitäten des Tages. Tee statt Bier und die Aussicht ist gratis.

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Abgestürzt

So ein wenig mulmig war mir ja an den Kreidefelsen des Kieler Ufers auf Rügen. Aber ohne Bilder wollte ich auch nicht nach Hause fahren 🙂

 

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Infrarot 2

Heute war es sonnig, also ging es mit dem Fahrrad durch’s Blockland. Die Landschaft dort erstrahlt in saftigem Grün, da sollte doch endlich mal was mit dem Infrarotfilter gehen. Ich hab mir einen neuen Filter gekauft, weil ich jetzt auch das kleine 17-40mm Weitwinkelzoom ausprobieren wollte. Am Makro Planar nervten mich die teilweise recht deutlichen Randabschattungen, also kam jetzt noch ein 77mm Heliopan in’s Haus. Ist auch die Slim Variante, obwohl der Filter diesbezüglich nicht extra gekennzeichnet war.

Über das 17-40 gibt es geteilte Meinungen, ob es denn IR tauglich ist, meins zeigt jedenfalls keinen Hotspot. Auch sind die Randabschattungen viel geringer als befürchtet, Weitwinkel und Filter sind ja oft so eine Sache für sich. 😉

Was mir allerdings zu schaffen macht ist die anschließende Bildbearbeitung. Dieser RAW Konverter mit dem Kanalmixer und der anschließende Neuimport nach Lightroom sind etwas umständlich. Außerdem kann der neue Konverter nur Englisch, das macht es auch nicht gerade einfacher. Aber gut, mann fummelt sich so durch… 😉

Was ich von meinen Ergebnissen halten soll, weiß ich selber nicht. Man sieht natürlich durch den Falschfarbeneffekt, daß es ein IR-Foto ist, da will ich nicht meckern, ich wollte aber auch der s/w Version eine Chance geben und hier hab ich das Gefühl, das der IR Effekt irgendwie nicht so richtig sichtbar ist. Blöd wie ich bin, hab ich natürlich kein Bild ohne Filter geschossen, dann hätte man in der s/w Konvertierung die Aufnahmen einfach vergleichen können und gut.

Aber egal, ich zeig einfach beide Varianten, dann kann der Betrachter selbst entscheiden.

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Wasser war mir diesmal wichtig, wollte einfach wissen, wie sich das mit den Reflektionen so macht. Hier kamen dann auch die 17mm zum Einsatz.

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Ein letzter Versuch an der Wiese, wieder mit 17mm. Mit dem Schatten am Rand kann ich leben, notfalls kann man das auch wegschneiden. Bei s/w wär’s mir sowieso egal. Hab’s mir schlimmer vorgestellt, besser als beim Makro Planar ist es auf alle Fälle.

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Im letzten Bild sieht man recht deutlich die Bewegungsunschärfe im Vordergrund. Belichtungszeiten waren 10-13 sek. Warum so lange bei Sonnenschein? Weil ich dusselige Kuh mit ISO 100 am werkeln war. Naja, beim nächsten Mal werd ich vielleicht dran denken…


Erster Versuch mit dem Infrarotfilter

Eigentlich sind es nur Testaufnahmen. Nachdem ich angekündigt hatte, daß ich etwas gegen das viele Grün in der Natur unternehmen wollte, ging es heute nur kurz um die Ecke in den Park. Mehr Übungen wird es leider nicht geben, denn nach dieser Aufnahme übersah ich ein tiefes Loch im Rasen und knickte dermaßen blöd mit dem rechten Fuß um, sodass jetzt erst einmal Pause ist. Schade, wollte morgen eigentlich so richtig loslegen. Aber nun muß ich den Fuß schonen.

Zugegeben, es waren nicht die besten Voraussetzungen für solche Fotos. Wie man gut erkennen kann war es sehr windig, aber das war mir heute egal, morgen sollte es in das grüne Blockland gehen. Tja…

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Bildbearbeitungstechnisch war das etwas völlig Neues für mich. Dafür war die kleine Exkursion heute auch eigentlich gedacht. Um den Weißabgleich auszutricksen, mußte ich mir ein Kameraprofil erstellen. Also wieder etwas gelernt. Auch an den Kanalmixer hab ich mich heran gewagt, aber irgendwie gefällt mir diese Version nicht so gut.

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Hier zum Vergleich das Originalfoto. Einen Hotspot erkenne ich nicht, nur so eine komische Vignette. Das nervt bei der Bildbearbeitung.

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Truper Blänken

Heute hatte ich frei. Also wurde das Fahrrad geschnappt und drauflos geradelt. Diesmal ließ ich das Blockland hinter mir und fuhr etwas weiter nach Truper Blänken. Auch ein Naturschutzgebiet. War ein Tipp vom Kollegen, ich hatte davon noch nie etwas gehört. Wetter war durchschnittlich, aber die Knipse wurde dann doch eingesteckt. Es war allerdings ziemlich fad. Eindeutig zuviel grün im Bild. Gut, bleibt zur Not ja s/w.

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Zeit für ein Gespräch hatte ich auch. In der Nähe ist ein großer Biobauer mit Milchvieh. Die find ich putzig und sie hören einem wenigstens zu.

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.. und wo Kühe sind, gibt’s auch Fliegen.

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Immerhin 5 Stunden an der frischen Luft. Ich hatte das Gebiet für mich alleine, das gefiel mir sehr gut. Nur das viele Grün fand ich langweilig. Aber ich will nicht maulen, es sind ja trotzdem schöne Tage. Und es kommen noch bessere. 🙂

Und was die Farbe grün betrifft, da hab ich mir jetzt einen IR Filter bestellt. :mrgreen:


H wie Holga

Das Holga Objektiv. Für’n Zwanni hab ich es einfach mal eingesteckt. Scharf ist es ja nicht gerade, hat auch kein Bildstabi, dafür ist es billig und ich kann es zur Not auch als Gehäusedeckel nehmen. :mrgreen:

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On the beach VI

Wo war ich? Ist wohl nicht schwer zu erkennen. Da nutzt es auch nix, wenn man es etwas abstrakter gestaltet  😀

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PABUCA- Water

Das letzte PABUCA Thema lautet „Wasser“. Davon gibt es in Bremen genug. Besonders im Winter. Für meine kleine Fotosession zog es mich diesmal in die Borgfelder Wümmewiesen. Die sind das größte Naturschutzgebiet Bremens und im Winter regelmäßig überschwemmt. Viele Bremer zieht es gerade im Winter zu langen Spaziergängen in diese Gegend. Kaum Baum und Strauchwuchs, eine einzige platte Fläche. Wenn dann noch Ostwind herrscht wird’s echt eisig. Ein Grund, warum ich Warmduscher diese Gegend bisher kaum beachtet habe (schäm…) Aber gut, für’s letzte Fotothema hab ich mich dann doch auf den Weg gemacht 😉

REICHLICH WASSER

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NOCH MEHR WASSER

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GANZ VIEL WASSER

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Sand im Getriebe

Der Urlaub an der Kurischen Nehrung ist schon fast 2 Jahre her, aber es schlummern immer noch viele Bilder auf der Festplatte. Ich schaue oft in die Ordner, seufze dabei und vertiefe mich in die Erinnerungen. Eine wunderbare Gegend. Das macht aber das Zeigen von Bildern nicht unbedingt einfacher. Wie viele Bilder verträgt ein Blogeintrag? Wird der Betrachter überfordert, wenn es mehr als 3 Aufnahmen sind? Das macht es schwierig. All zu sehr zerrupfen mag ich die Eindrücke auch nicht. Also gibt es diesmal etwas mehr zu gucken.

Der Tag in Nida begann immer mit einem Bummel durch den kleinen Hafen. Hier lauerten die Poller 😉 also war das erste Motiv schnell abgespeichert 😀

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Die alten Fischkutter hatten es mir auch angetan. Sie haben schon bessere Tage gesehen, aber die Fischer fuhren jeden Tag hinaus auf’s Haff. Unermüdlich. Abends konnte man den Fisch frisch aus der Räucherei genießen. Fast jeder Anwohner hatte seinen eigenen Räucherofen im Garten. Da war Nachschub gefragt 🙂

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Dann folgte der Gang auf die hohe Düne. Immer wieder versackten die Füße im tiefen Sand. Ich kam mir teilweise vor wie in einem Hamsterrad. Man muß sich ziemlich abstrampeln und kommt doch nur sehr langsam vorwärts. Oft bin ich barfuß gelaufen und hab mit den Füßen im Sand gespielt. Mehr brauchte ich nicht. 🙂

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… und bin mir in’s Motiv gelatscht. Auch eine Form von einem Selfie 😉

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Auf der Nehrung bewegt man sich mit dem Fahrrad. Die Wege führen größtenteils durch den Wald und schützen dadurch gleichzeitig vor der brütenden Sonne und dem Wind. Ein Auto braucht man hier nicht.

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Dahinter wartete der Strand. Der war einfach grandios. Wind, Wasser, Wolken und Sonne. Jeden Tag. Aber immer anders.  Man sagt ja, wenn man die Bilder nach längerer Zeit neu betrachtet, fällt einem die Entscheidung leichter. Vielleicht sind es einfach nur die schönen Erinnerungen, die mich immer wieder daran hinderten hier eine Auswahl zu treffen. Nun ja, ich hab mich jetzt durchgerungen. Für’s Erste 😉

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Weichspüler

Da wartet man monatelang auf einen Graufilter und wenn er dann endlich in der Fototasche steckt, benutzt man ihn kaum. Hätte mehr machen können. Muß endlich mal in die Gänge kommen…

 

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Ab in die Wüste

Wadi Rum ist toll. Früher machte T.E. Lawrence diese Gegend unsicher, heute rollen die Landcruiser durch den Wüstensand. Der Beduine weiß auch den Fortschritt zu schätzen. Viel Bilder gibt es nicht. Ich hab recht schnell die Kamera beiseite gepackt und einfach nur dagesessen und gestaunt. Fotografie hätte mich in diesem Moment nur abgelenkt. Klingt komisch, ist aber so.

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Na gut, so etwas wird dann doch abgelichtet 😉

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Das Wüstenhuhn

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Ich hoffte auf einen schönen Sonnenuntergang in satten Farben, aber daraus wurde nichts. Immerhin kam die Karawane vorbei 🙂

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Dafür gab es etwas anderes zu bestaunen, womit ich an diesem Ort nie und nimmer gerechnet hätte… Regen!

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Schattig

Ostsee und Wald, das gehört für mich irgendwie zusammen 😀 Gibt natürlich auch andere Ecken dort, aber so gefällt es mir am besten. Zumindest wenn man im Hochsommer dort hinfährt. 😉

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Von Sassnitz nach Lohme führt ein grandioser Wanderweg entlang der Klippen durch den Jasmund Nationalpark. Da ist man über ein wenig Schatten schon recht dankbar. Ist ja auch ein wenig anstrengend. Für mich jedenfalls. Zwischendurch kann man über steile Treppen direkt runter ans Kreideufer, oder man latscht gleich unten lang.

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So stolz die Bäume auch über den Klippenrand ragen, es bröselt dort und irgendwann landet so manches Gehölz im Wasser. Auf jeden Fall lohnt es sich zwischendurch immer, die teilweise vielen Stufen hinunter zum Ufer zu nehmen und das Ganze mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

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Die Aussicht ist natürlich auch grandios.

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Was das fotografieren angeht, ist die Sache natürlich etwas zwiespältig. Zumindest im Hochsommer. Ich bin am frühen Nachmittag los, da ist es an den Kreidefelsen schön schattig. Das macht das Laufen angenehmer. Richtig schönes Licht hatte man dort nur in der Früh, wenn gerade die Sonne aufging. Dafür sind dort aber die Wege zu lang und ich wollte auch nicht um 4:00 schon aus dem Bett. Hab schließlich Urlaub 😉 Man nimmt es so wie es kommt.


On the beach V

Wenn ich so durch meine Bilderordner stöbere, irgendwie ist da viel mit Wasser.  😀  Mit der Knipse und ein paar Dosen Bier an der Kurischen Nehrung.

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Pinseleien

Mit einem Pinsel kann ich überhaupt nicht umgehen. Einer Wand grobmotorisch einen neuen Anstrich geben, das geht, aber mehr eben auch nicht. Vielleicht auch ein Grund, warum viele Menschen einfach mit dem Fotografieren anfangen 😉 Kann man aber vielleicht doch beides haben? Letzte Woche im Bürgerpark kam mir plötzlich der Gedanke, mich mal wieder in diesen Dingen zu versuchen. Statt Pinsel einfach mit der Knipse herumgewedelt. 2 Wischer übereinander, danach noch ein paar zusätzliche Bilder für Details draufgepackt. Der Liveview der Kamera als Staffelei 😉 Fertig war der Malkurs 😉

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PABUCA- Vastness

Beim PABUCA Thema Vastness war die Entscheidung von Anfang an klar. Es wird einen kleinen Ein- oder Ausblick geben, wohin es den Bremer zieht, wenn er mal „das Weite“ sucht 😉

Das Bremer Blockland mit dem Wümmedeich ist der größte Stadtteil und gleichzeitig Naherholungsgebiet. Es ist geprägt von feuchten Wiesen und ausschließlich Grünwirtschaft. Es gibt ein paar kleine Gaststätten und einige Hofläden, wo man direkt beim Erzeuger einkaufen kann. Autos sind auf den kleinen Strassen nicht erlaubt, man teilt sich die Wege mit Radfahrern, Fußgängern und Inlineskatern. Das reicht auch. 😉

Vor ca. 30 Jahren ist das Blockland unter Landschaftsschutz gestellt worden. Das heißt keine Industrie und keine Wohnsiedlungen. Für meine kleine Fotosession wählte ich diesmal einen eher regnerischen Tag aus, weil ich beim Thema Weite auch an Wolkenbilder denke. Eingepackt wurde natürlich die Weitwinkellinse, da ich bei sowas gerne Brennweiten unterhalb der 24mm einsetze. So hat halt jeder seine Fotomacken. 😀 Bin ein paar Mal tüchtig naß geworden, aber das war mir egal… diesmal 😉

Schwarzbuntes Vieh gehört zum Landschaftsbild. Die Milchproduktion ist das wichtigste Erzeugnis in dieser Gegend. Vielleicht erinnert sich noch jemand an das Milchlogo von Bremerland.

O87A3593Futter für’s Vieh. Das zweite Standbein ist die Fleischproduktion. Großbetriebe gibt es hier zum Glück nicht.

O87A3622Früher gehörte das Blockland zum Überschwemmungsgebiet von Weser und Wümme, daher wird es über Gräben und Kanäle entwässert. Im Herbst stehen die Wiesen teilweise unter Wasser.

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Am Wochenende herrscht hier an schönen Tagen Ausnahmezustand. Die fast unüberschaubare Anzahl an Ausflüglern schlägt manchmal auch den Anwohnern etwas auf’s Gemüt, da einige sich nicht zu benehmen wissen. Ich meide diese Tage und es gibt zu diesem Thema auch ein schönes Gedicht über das „Deichschwein“ 😀

Seit einigen Jahren hat sich hier

in uns’rer schönen Blocklandwelt

zu Rehbock, Gans und Vogeltier

ein neues Säugetier gesellt.

Zwar wird’s von ersteren gemieden,

und das leuchtet jedem ein

es ist halt gar zu sehr verschieden.

Gemeint ist das Deichschwein.

Es kommt gepackt mit Fressereien

an Wiesen und Deich sich zu erfreuen,

setzt sich dann hin am schönsten Platz

und stopft sich alles in den Latz,

geht es dann weiter vollgefressen

sieht man genau wo es gegessen:

Einkaufstüten, Büchsen, Flaschen,

Coladosen, Plastiktaschen….

das alles liegt am Deich herum.

Man sieht, das Deichschwein ist dumm.

Es trägt hinaus gern voll und schwer

nach haus wär’s leichter, weil ja leer.

Das jedoch geht dem Deichschwein

nicht in den Schädel rein.

Im Sommer drauf, am selben Fleck,

setzt es sich in den eigenen Dreck!


Wiederholungsschleife

Und wieder ging’s nach Helgoland 😀 Ich zähl meine Besuche nicht mehr, bin nur verwundert, daß tatsächlich immer noch ein paar Motive auf der Speicherkarte landen 😀

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On the beach II

In Klaipeda buchte ich mich in ein Hostel ein. War erst am überlegen, ob man das in meinem Alter noch macht, aber egal, es war günstig und letztendlich die richtige Entscheidung. Gleich am ersten Abend wurde ich von meiner Mitbewohnerin in’s Auto gesteckt und wir fuhren zum Spaziergang an den Strand. Da wäre ich sonst nicht hingekommen. Danke!

On the beach

 

Sand

 

On the beach

 

Abendsonne

 

Sunset


Inselrundgang

Wie immer stellt sich bei Helgolandbesuchen die Frage, was ich hier noch fotografieren soll. Ich kenn die Insel irgendwie auswendig und so groß ist die ja auch nicht ;-). Das Lensbaby war das erste mal dabei und kam bei der langen Anna zum Einsatz. Ist gewöhnungsbedürftig, aber alle vorigen Bilder sehen irgendwie gleich aus 😉

Lange AnnaFuselfelsen wurde die Insel früher oft respektlos genannt. Wer Helgoland nur von diesem Punkt aus betrachtet ist selber schuld.

SchiffsausrüstungDie Butterfahrten sind Geschichte.

Havanna ClubDa ich allein unterwegs war, nahm ich mir die Zeit für ein paar kleine Experimente. Ja, ich weiß, das ist nachgeäfft, andere können das besser, aber mir gefallen diese Effekte und ohne neue Übungen kommt man nicht voran.

HorizontBeim Abendspaziergang war auch immer schönes Licht, da bekommt so manch unscheinbares eine besondere Wirkung.

Im HafenUnd die Macke mit dem Wischen wurde auch wieder ausgetestet.

Nordstrand

Allen Betrachtern ein schönes Wochenende

kiki


Blaue Stunde

Endlich wieder Helgoland! Für ein paar Tage war ich mitten auf der Nordsee wieder im Erholungsmodus. 😀 Diesmal mit vollem Geraffel, seit meinem letzten Besuch der Insel ist einiges an Spielkram dazu gekommen. Langzeitbelichtung hatte ich mir in den Kopf gesetzt, jetzt oder nie! Und dann… nun ja, viel Zeit blieb nicht, da kurz darauf die Sonne mitten in’s Motiv gekrochen kam, aber was mich wirklich umhaute, war dieser sehr unangenehme Blaustich des Big Stoppers. Puh, damit hatte ich nicht gerechnet. Dazu noch der Dynamikumfang des Bildes kurz vor Gegenlicht, nun ja, etwas ernüchternd die ganze Sache. Dazu durfte ich noch feststellen, daß meine Gummistiefel nicht mehr wasserdicht sind, das Stativ muß jetzt zwecks Grundreinigung auch auseinander genommen werden und noch die Erkenntnis, daß es wohl besser ist dieses Motiv am Morgen zu fotografieren, wenn die Sonne von hinten aufs Wasser scheint. Bei meinem nächsten Aufenthalt ist aber schon um 5:00 Sonnenaufgang… wie soll ich das denn schaffen? 😯

 

Nordstrand

 

Zum Thema Blaustich hier mal das Original:

Nordstrand